In 14 Tagen ist Schalke bei Arm. Bielefeld auf der AmSchücoArena. Soeben verlor die Truppe von Billigstfleischhaueraufsichtsrat Tönnies in der Veltins Arena 1:2 gegen den HSV. Wahrscheinlich kannte die Truppe von der Elbe schon den Trick: Paniertes Formfleischstück frisch aus dem Toaster in die Schalke-Kabine werfen und “Schnitzel” rufen. Schon sind sie platt. Aufsichtsrat Tönnies, Präse “Dauerfluppe” Schnusenberg und Trainer Fred “The Zero” Rutten kriegen nichts mehr gebacken.
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So erschütternd prickelnd war der Frühlingsanfang ja nicht. Die Agronomen hämmerten noch mal Gülle auf die Äcker, daß es krachte. So zog der Duft der Landlust auch über die weitläufige Metropole. Ich kenne Einige, die bei diesem Geruch zu noch größerer Form auflaufen und den Montag herbeisehnen. Dann schütten sie noch ein paar gehortete Eimer extra aufbewahrte Jauche dazu. Man sollte sich angewöhnen, sie beim ersten Ansatz des Eimerhebens mit dem Kopf bis zum Hals hinein zustecken. Leider stinkt man danach aber auch.
Der Soziologieprofessor Rudolph Bauer aus Bremen beschreibt, wie die Arbeitsteilung bei Bertelsmann funktioniert. Seit Jahren macht die Stiftung Vorschläge, wie die Kommunalverwaltungen schneller und effizienter werden könnten. Schlanker Staat, der Bürger als Kunde und E-Government sind ihre Schlagworte. Sie beauftragt renommierte Wissenschaftler, organisiert Kongresse und hält Kontakte zu Politikern aller Parteien. Um ihre Expertisen öffentlich zu machen, braucht sie keine Werbeagentur. Schließlich gehören zum Bertelsmann-Konzern nicht nur zahlreiche Fernsehsender wie RTL und Vox, sondern auch Dutzende von Zeitschriften aus dem Hause Gruner und Jahr. Auch am Spiegel und der Financial Times Deutschland ist Bertelsmann beteiligt. Die Medienmacht ist auch für Politiker attraktiv: Sie bietet die wunderbare Möglichkeit, sich der Wählerschaft als Vordenker zu präsentieren.
Sind Änderungsbedarf und -richtung erst einmal in der öffentlichen Meinung verankert, stellt sich selbstverständlich die Frage, wie diese Nachfrage nun befriedigt werden kann. “Und siehe da, Bertelsmann hat ein weltweit vernetztes Tochterunternehmen Arvato, das Medien-, Kommunikations- und Verwaltungsdienstleistungen anbietet”, so Rudolph Bauer. “Duckhome” hat ja schon etliche Male mit den seltsamen Praktiken unseres Nachbarn im bigotten Straßendorf nebenan beschäftigt. Dann hören wir uns doch nochmal den “Bertelsmann-Song” an. Lasset und die Hände falten und dem Gott Mammon mit diesem bigotten Shit huldigen.
Nachbar Bad Oeynhausen steigt als aus dem Superzockerspielchen “Spread Swap” aus. Mit zunächst mal 485 000 verzockten Euro. Erhebt sich die Frage: Sind Stadtverwaltungen nicht doch eher Kasinobetriebe mit der Lust am Risiko auf Steuerzahlerkosten? Die gleichen zockenden Schwachköpfe erzählen dem umwissenden, da dumm gehaltenen Bürger dann etwas von “leeren Kassen”. Da sei ein heiseres Aufkichern allemal erlaubt.
Manchmal ist es richtig abgrundtief provinziell-niedlich, was unsere Lokalblätter so loslassen. Also: Mode – und Lifestyle-Konzern Esprit zieht mit Vollsortiment in jenen Buchhandlungsableger Thalia, der nach dem Bertelsmann-Abenteuer lediglich dahingeschleppt wurde, um den kleinen Einzelsortimenter davon abzuhalten, enen Laden im Innenstadtbereich zu führen.
Jetzt also Esprit an den Jahnplatz. Der Klops: Jahnplatz ist “Premiumstandort”. Jahnplatz? Dieses Wellblech/Bratwurst/Unterführungskonglomerat von abgrundtiefer Häßlichkeit? Das ist hier Premium? Brrrrrrrrrrrrrrrrrrr.





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