So mancher Stadtkämmerer muß ja im Verein mit seinen Beamten ein extrem schlaues Kerlchen gewesen sein, als er seinerzeit das US-amerikanische Idiotenwerkzeug Cross Border Leasing einsetzte und Gemeinde – oder Stadtinfrastruktur wie Straßenbahnen, Kanalnetze oder Wassernetze für ein paar Silberlinge cash verscherbelte. Jetzt, wo die Versicherer dieser ganzen bekloppten Chose reihenweise den Bach runtergehen, kommt die Quittung. Die bis zu 1000 Seiten starken, in Wirtschaftsenglisch verfassten Verträge mit tausenden Fallstricken hatte keiner dieser Geistegrößen von eigenenen Gnaden wirklich gelesen. Nachschießpflicht oder kompletter Ausstieg gegen Draufzahlung sind die Folge. So kommt es, daß viele Verträge nicht nur das kosten, was man einmal erzielt hat sondern weitaus mehr. Wir können gespannt sein, was Bielefeld da blüht. Die ganz großen Geistesblitzer sitzen bekanntlich nicht grad im Rathaus. So kommt es, daß sie bereits ein paar “Raser” am Bielefelder Berg heillos intellektuell überfordern. “Konnte ja keiner ahnen”, tönt es da unisono aus den Mündern weltfremder Typen. Ist halt Scheiße, wenn die Fenster nach draußen, nur nach drinnen gucken.
Ein Finanzexperte sagt, es sei moralisch fragwürdig, wenn der Steuersünder verfolgende Staat selbst in solche Tricksereien verstrickt sei. Ein weiteres Problem sind laut Hartmann-Wendels die hoch komplizierten Verträge nach amerikanischem Recht. Da könne den Kommunen leicht ein Verstoß gegen einzelne Bestimmungen nachgewiesen werden. Und das schafft zusätzliche Risiken und Probleme.
Ein Staat, dessen hochstirniger Arroganzling im Stuhl des Finanzministers sogar Steuergeld für Hehlerware einsetzt, um an Daten und Adressen von “Steuersündern” zu gelangen, macht sich vollends unglaubwürdig und taugt kein Jota mehr als der Kriminelle, der sich da bereichert hatte. Hummel wissen nicht, daß sie fliegen können. Stadtkämmerer glauben, fliegen zu können, stürzen aber kläglich ab.






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