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Di
10
Mrz '09

Politische Wahrheit – wenn Nachwuchsjournalisten unterschätzt werden

Berlin. Ende Januar ermöglichte das Jugendmedienzentrum (JMZ) 100 Nachwuchsjournalisten, Bundesministerin Ulla Schmidt zur aktuellen Gesundheitspolitik zu befragen.  

Schon das Einladungsschreiben der Gesundheitsministerin in der Broschüre des Jugendmedienzentrums machte deutlich, in welche Richtung der Jugendpressetag in Berlin gehen würde. Neben Lobeshymnen über die eigene Politik und den großartigen Gesundheitsfond erklärte Frau Schmidt hier  gleich in zwei Sätzen hintereinander, dass sie sich sehr freue mit uns zu diskutieren. „Wir“ waren in diesem Fall engagierte Nachwuchsjournalisten, die scheinbar interessierter waren als die Gesundheitsministerin erwartet hatte. Vor allem jedoch kritischer.

 

Freundlich, aufgeschlossen und mit einem Hauch von Arroganz betrat Ulla Schmidt die Rednerbühne und begrüßte 100 junge Menschen, die mehr Fragen hatten als die eine Stunde zuließ. Was für eine unglaubliche Chance, dachten wir noch und hofften unseren Wissensdurst mit eloquenten Antworten der Ministerin stillen zu können. Eloquent waren ihre Antworten. Durst löschen konnte der Kaffe im Anschluss jedoch besser.

Mit Hilfe diverser Artikel, Internetseiten und Gesprächen mit Ärzten hatten wir uns vorbereitet. Eine Woche lang war der Gesundheitsfond das dominierende Thema in unseren Köpfen,  und dann speiste man uns mit vorgefertigten Floskeln und empörungswerten „Totschlagantworten“ ab. So hörten wir mehrmals, dass von uns zitierte Umfragen, Statistiken oder Interviews so gar nicht existierten aber auch für den Kommentar „Ich bezweifle, dass Privatpatienten eine bessere Behandlung bekommen als gesetzlich Versicherte“ war sich die Politikern nicht zu schade. Da lässt sich nur vermuten, dass sie es als Privatversicherte einfach nicht besser weiß.

 

Weder auf die Frage inwiefern es fair ist, dass nun die Allgemeinheit dafür zahlen muss, wenn der einzelne raucht, noch wie sich die Zuzahlung von einem Prozent des Gehalts aber fünf Prozent der Behandlung errechnen lässt, gab es eine Antwort. Dafür vermittelte Ulla Schmidt uns das Gefühl uns nich ernst zu nehmen. Zu der Festestellung, dass Krankenkassen bereits hausärztliche Gutachten zu beeinflussen versuchen, um mehr Geld für ihre Patienten zu bekommen äußerte sie nur, dass Verbrechen bestraft würden.

So wenig befriedigend wie der Auftritt der Gesundheitsministerin war, so einmalig war jedoch die Möglichkeit, die das JMZ uns bot. Als jugendlicher Nachwuchsredakteur direkte Fragen an ranghohe PolitikerInnen stellen zu dürfen ist ein Highlight jeder Schülerzeitungskarriere. Nur wenige haben die Möglichkeit, so hautnah in den tatsächlichen Alltag eines Journalisten rein zu schnuppern. Auch der anschließende Rundgang durch das Robert-Koch-Institut war etwas Besonderes. Naturwissenschaftler der zentralen Einrichtung der Bundesregierung informierten über Methoden der Krankheitsprävention und gewährten einen Einblick in ihre Labore.

Zurückblickend war der Jugendmedientag wieder einmal eine gelungene Veranstaltung des JMZ und ein typischer Fall politischer Wahrheit. 

Da geht er hin, der Müllermann

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Der Billigstkoteletthauer und Erfinder des widerlichen Toasterschnitzels aus Rheda-Wiedenbrück hat zugeschlagen und Schalke-manager Müller gebeten, zu gehen. Wahrscheinlich hat der in der Arena auf Schalke gerufen: “Ich will Ihre Toasties nicht”. Zack, schon flog er. Warum Trainer “Walking Zero” Rutten nicht mitflog, wird sein Geheimnis bleiben. Vielleicht besteht da eine Liebesbeziehung oder Rutten mag die Toasties.

Chance vertan. Wo es doch so tolle freie Supertrainer gibt wie zB. Lodda Matthäus…….

Bald rufen sie zu Guttenzwerg zum deutschen Kaiser aus

Was echauffiere ich mich eigentlich noch über heimischen Journalismus, wenn es solch ein Kloblatt wie den SPIEGEL gibt? Seit die SpringerBertelsmannMohn-Mischpoke ihre Krallen auf den Verlag gelegt hat, ist der Weg steil nach unten vorgezeichnet. Der heutige “Beitrag” über den neuen Wirtschaftsminister zu Guttenberg ist so ziemlich das Bescheuerteste, was man sich in der an Bescheuertheiten seit einiger Zeit reichen BILD für “Intellektuelle Eliten” geleistet hat. Bitteschön, hier ein paar Ausschnitte über den Franken, der bisher aber auch so gar nichts geleistet hat außer stets perfekt gegelt zu sein:

Der neue Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat wie sein Vorgänger von Ökonomie wenig Ahnung, erlebt aber bislang einen Höhenflug ohne Beispiel.

Der BMW bügelt die A 9 Richtung Berlin glatt, als Karl-Theodor zu Guttenberg zwischen Leipzig und Dessau die letzten Tage schließlich doch einholen. “Boah”, sagt er und reckt sich auf der Rückbank, so gut es geht. “Jetzt kommt aber die Müdigkeit!” Solange man keine wirklichen Pausen habe, merke man das gar nicht so sehr. Erst wenn man sich mal wieder zu Hause im eigenen Bett ausgeschlafen habe. Er greift in eine Tüte saurer Stäbchen und schiebt ein Dextro Energy hinterher.

Kein PR-Stratege hätte sich so eine Figur ausdenken können, ohne sich lächerlich zu machen. 800 Jahre Adelsgeschichte in die Wiege gelegt, eine vornehme Vornamenskette, einen Verbündeten der Hitler-Attentäter um Stauffenberg und einen Staatssekretär im Stammbaum. Er ist mehrsprachig, heimatverbunden und weltläufig, hat eine Bismarck zur Frau und eine Dogge, die Freddy heißt.

Die Arroganz, die viele an ihm feststellen, könnte im Auge des Betrachters liegen. Man kann ihn anders kaum ertragen. Guttenberg ist das männliche Pendant zu Familienministerin Ursula von der Leyen. Ein wandelnder Vorwurf, eine Zumutung an Perfektion.

Er selbst nennt sich auch lieber demütig. Ja, er empfinde Demut. Demut, weil sich sein Ehrgeiz mit Fügung paare. Demut, weil er Deutschland dienen dürfe. Demut vielleicht auch davor, dass der Zufall oft ein wunderbarer Regisseur ist. Finanzkrise ist anderswo. Es ist eine Welt, die fernab ist von Börsenkursen, Derivaten, Cashflows oder Bonusdebatten.

“Wir denken, dass für dich der Weg nach oben weiterhin keine Grenzen kennt”, sagt Guttenbergs Parteifreund Hans-Peter Friedrich in der Skihütte. Es ist der zehnte Arbeitstag des neuen Wirtschaftsministers. Am Aschermittwoch bemerkt Horst Seehofer seehoferisch, in der Generation Guttenberg habe er sich seine eigene Nachfolge organisiert.

Guttenberg arrogant? Er ist ungebrochen. Es ist eine Arroganz des Intakten. Die Frage wird sein, wie er seinen ersten Bruch wegsteckt. Seinen ersten Fehler, seine erste Enttäuschung. All das wird kommen. Es sei denn, er wird schnell wieder was anderes. Verteidigungsminister zum Beispiel. Nach der Wahl.

So schreibt man das, wenn eine gut bezahlte PR-Agentur dahintersteckt. Da kommt wieder zusammen, was zusammen gehört. Dreck zu Dreck. Arroganz zu Arroganz. Fachliche Unkenntnis zu fachlicher Unkenntnis. Nein, es muß uns nicht bange sein um Deutschland angesichts solcher Journalisten wie dem Autor Christoph Schwennicke. Es gab Zeiten, da hätte Rudolf Augstein einen solchen Schreiberling persönlich aus dem Verlagshaus auf die Köhlbrandbrücke und dann ins Elbwasser befördert. Heute sitzen SpringerBertelsmannMohns da und herzen sich gegenseitig zu: “Nein, ist er nicht süß unser Gutti? Den machen wir zum Kaiser. Und seine herzige Frau von Bismarck wird die neue Kaiserin. Heil, Heil, Heil. Endlich Hoffnung für die Wiederkehr der deutschen Monarchie”. Die niedlichen Tässchen aus der Königlichen Prozellanmanufaktur zu Berlin klingeln Unter den Linden 1 beim Mocca aneinander.

Dabei habe ich das Wichtigste vergessen: Guttenberg ist aktiv in diesem Club tätig, was ihn natürlich zu ganz Hohem prädestiniert:

www.atlantische-initiative.org

Mal ein bißchen Roland Berger lesen?

Wenn es eine gesellschaftliche Konstellation gibt, die neben Bankern und willfährigen, da eingekauften Politikern für die gegenwärtige Misere verantwortlich ist, dann sind es die “Unternehmensberater”. Womit ich jetzt nicht den gestandenen, sorgfältig und überlegt seine mittelständische Klientel Beratenden meine. Es sind die Einflüsterer, virtuos im Nadelstreifen zaubernde, heiße Luft in chice Tüten Abfüllenden. Die Bergers, McKinseys, Ernst & Youngs, usw. Im Verein mit “Managern”, die eher den Begriff “Plattmacher” verdient hätten, zogen sie wie Heuschrecken durch die ehemalige DDR, kloppten arrogant und überheblich kaputt, was ihnen die Kohlsche Mischpoke politisch vorgegebenen und gedeckt hat. Heute tun sie es im gesamten Deutschland. Jahrzehntelang galten sie mit ihrem idiotischen Zaubergemisch aus angeblicher Effizienz/Marketing/Strategy angelsächsisch-amerikanischen Schlages als “chic, angesagt und super aufgestellt”. Wenig von dem, was sie gläubig an ihren Lippen hängenden Unternehmern und Managern aufs Flipchart und später über den Beamer einflüsterten, war wahr, ehrlich und führte zu Ergebnissen, die uns alle weiterbrachten. Wenn sie die Unternehmen verließen, herrschte meist das Chaos, zogen Ausplünderer ein, wurden alte Markennamen verscherbelt. Märklin ist so ein Beispiel. Dort zog man per “Beraterhonorar” Jahr für Jahr bis zu 15 Mio. Euro aus dem Unterbnehemn. Ergebnis bekannt. Hier im Raum gibt es ebenfalls jede Menge “Beratener”.

Hier einmal Originalton einer Bergerschen Pressemeldung: Die Private-Equity-Branche ist entgegen aller Erwartungen nicht tot. Eine neue Studie von Roland Berger Strategy Consultants zeigt, dass sich in Zeiten der Finanzkrise lediglich die Präferenzen verschoben haben: Die operative Performance hat an Bedeutung gewonnen, da attraktive Übernahmen und lukrative Veräußerungen schwieriger geworden sind. Eine Befragung unter 56 Führungskräften von Private-Equity-Gesellschaften in Europa, Russland, der Schweiz und den USA durch Roland Berger hat ergeben, dass PEG ihre Beteiligungen länger halten, größeren Wert auf die Verbesserung der operativen Performance legen, vermehrt professionelle Managementhebel einsetzen, um ihre Wertschöpfung zu verbessern, und sich stärker in die Geschäftsführung der Unternehmen einbringen. Trotzdem: Fast immer ist nur ein einziges Team für den gesamten Investitionslebenszyklus und damit auch für die Verbesserung der Performance verantwortlich.

“Private-Equity-Gesellschaften gehen davon aus, dass die durchschnittliche Haltedauer von Portfolioinvestitionen von vier
Jahren im Jahr 2006 auf fünf Jahre steigen wird”, sagt Thomas Rinn, Partner im Kompetenzzentrum Operations Strategy bei Roland Berger Strategy Consultants. “Das zeigt, dass lukrative Veräußerungen von Private-Equity-Beteiligungen schwieriger geworden sind und die Private-Equity-Gesellschaften ihren Investments deshalb mehr Zeit geben, ihre operative Performance zu verbessern.” Wertsteigerung und Verbesserung der Performance während der Haltedauer haben vergleichsweise an Bedeutung gewonnen.

Wenn jemand meint, die gegenwärtige Situation führe zur Läuterung gewisser Kreise, der hat sich gewaltig in den Finger geschnitten. Sobald sie auch nur eine winzigen Silberstreif im Horizont sehen werden, werden sie weitermachen wie gehabt. Heerscharen von “Managern” werden wieder an ihren Lippen hängen, Politiker werden sich erzählen lassen, wie man eine Drehbank bedient, obwohl nicht mal 0,01 % dieser Damen und Herren eine Dreh – von einer Parkbank unterscheiden könnte. Theoretisch können sie alle zum Mond fliegen und zurück. Hier auf Erden sind sie schädlich wie Kartoffelkäfer. Der Glaube an sie ist allerdings unzerstörbar.

Vorstand raubt Postbank selbst aus

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Trutzig steht sie da an der Naharyastraße. Unsere halb gebaute Hauptpost mit der Sollabbruchkante an der linken Seite. In der Schalterhalle ist es wie beim Billigflieger-Counter. Viele drängeln sich vor grade mal 3 langsamst besetzten Schaltern. Die Post und die Postbank müssen sparen. Die Leute murren, maulen und murmeln etwas von “Sauerei”. Ich hätte größte Lust gehabt, von hinten in die Schlange zu rufen: “Aber der Vorstand kassiert für einen Verlust von 821 Millionen € in 2008 Sonderboni in Höhe von 11,5 Millionen!”.

Wahrscheinlich hätte es niemanden sonderlich gerührt, ist es doch in diesen Tagen schon fast normal, von den Gangstern in schüchtern wirken sollenden Nadelstreifen und ihren Überfällen auf die eigenen Banken zu hören. Politisch gewollt. Politisch gefördert. Politisch gebilligt. Bekommen haben die Gauner die Kohle, weil jene Deutsche Bank bei der Postbank eingestiegen ist. Nur ein Schelm würde behaupten, “V” – Mann Joe Ackermann hätte das nicht gemacht, um seinen Keller fauler Papiere umzuschichten. i

Hat nicht die Hochseeinsel Helgoland grad ein Touristenproblem? Wie wäre es, alle “führenden” Bankster einfach da abzuladen und ab und zu ein paar Lebensmittel abzuwerfen? Das wäre vielleicht ein kleines Stück Gerechtigkeit. Im nächsten Zuge dann die Bundes- und Landesregierungen, die Parteibonzen, die Gewerkschaftsheinis, die neoliberalen Mietmäuler, die managenden Gauner, die neoliberalen Volksverhetzer von Stamme SpringerMohnBertelsmann. Ach ne. Dann wäre Helgoland hoffungslos überfüllt.

Aber fressen sich Ratten nicht gegenseitig?`

NW BILDet Deine Meinung

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Was müssen das doch bei bestimmten Zeitungspersonen für schwüle Träume bis zum gestrigen Tag gewesen sein. Kaum konnte man es erwarten: Endlich Susanne Klatten und ihr Lover. Endlich die verirrte, verwirrte Milliardärin und der Hochstapler. Final konnte man jetzt in die große Kiste greifen, Vermutungen anstellen wie die BLÖD . Und dann gabs einen kurzen Prozeß, in dem Susannchen nicht einmal auftrat. Warum? Weil der Justiz die wohl ausschlaggebenden Hintermänner egal waren, Hauptsache, Susannchen mußte nicht öffentlich aussagen. So macht man heute – kurze – Prozesse. Die Causa Althaus läßt grüßen.

Schade. Ich hätte Susanne nämlich gerne etwas gefragt. Ich hätte sie gefragt, ob sie auch bereitwillig 7 Millionen Euro für zwei oder drei neue Kindergärten, Pflegeheime oder caritative Einrichtungen in einen Pappkarton gepackt hätte. Wahrscheinlich hätte sie wie vor über 25 Jahren wieder wie ihre Mutter Johanna geantwortet: “Wir halten unser Geld zusammen”. Klar, basiert der Quandtsche Reichtum doch zu ganz großen Teilen auf Ereignissen, die sich aus der Kollaboration mit dem 3. Reich und den Nazis ergaben. Ironie des Schicksals, daß die scheue und eher gehemmt wirkende Frau sich praktisch selbst ins Rampenlicht zerrte, daß sie immer so sehr mied. Jetzt badet sie so oder so in dem Kakao, in den sie fiel. Ich habe keinerlei Mitleid. Nur offene Fragen. Zum Beispiel, wie sich jemand, der rund um die Uhr von Personenschützern bewacht wird, unerkannt in einem Stundenhotel mit jemand treffen kann. Oder wie es kommt, daß Papa Klatten von der Amoure nichts erfuhr. Und, und, und.

Aber die Richter wollen ja nicht, daß Derartiges aufgeklärt wird. Wie eben bei Dieter Althaus. Warum dann überhaupt noch “öffentliche” Verhandlungen. Kann man doch gleich schriftlich und im Geheimen tagen. Wenn es um Kündigungen wegen angeblich hinterzogenen 1,30 € für Bons geht, ist die Justiz überhaupt nicht zimperlich. Aber die Leute haben ja auch keine Milliarden oder sind keine Ministerpräsidenten, die andere über den Haufen fahren und sich nicht mehr erinnern können.

Wenn Guido schwafelt …..

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Die 18% ist sicher wieder in den Sohlen seiner Schuhe eingefräst und die Schwafelei ergießt sich wie ein Strom über das Land. Guido Westerwelle, der sich bereits als Vizekanzler und Außenminister sieht, sollte einfach mal den Schnabel halten. Die gelbe Partei, der das Stigma “Neoliberal” unverwechselbar eingebrannt ist und die wie keine bundesdeutsche Partei genau für das eingestürzte Kartenhaus steht, das nun in Wirtschaft, Banken und Politik zusammengebrochen ist, wäre die Ungeeigneteste überhaupt, dieses Land zu retten. Aber schwafeln kann man ja schon mal. Das hat er aber auch schon immer getan.

Wahrlich nichts Neues

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Ob ich etwas gegen die Bundeskanzlerin hätte, wurde ich einmal in einem jener Zirkel gefragt, die sich selbst in der Fülle ihrer Arroganz für “elitär” halten. Mit dabei waren auch Typen, von denen man seit ein paar Monaten weiß, daß sie eigentlich nur ein Stück Dreck sind. Scheinheilig lobten sie die Templiner Rouladenbraterin über den grünen Klee. So wie die Gütersloher Stiftung, die jetzt eine “Studie” vorlegte, wonach “Deutsche an der Qualität ihrer Führungskräfte zweifeln”. Aber sicher doch. Das war vor dreieinhalb Jahren schon nicht anders, als Lippes kleiner Gummistiefel-Napoleon scheinheilig fragte, ob denn Merkel das könne, was sie damals antrat: “Nein, sie kann es nicht”. Er aber auch nicht. Gleichwohl stapfte die Dame durch die Weltgeschichte, glaubte an den richtigen Knöpfen zu drehen, wurde von eben dieser Gütersloher Stiftung bzw. den unseriösen Krawallblättern aus dem Haus BertelsmannSpringerMohn, die sie “gemeinnützig” speisen, hochstilisiert zur “mächtigsten Frau der Welt”.

Jetzt, wo der Kniefall vor der SpringerMohnMischpoke wohl nicht mehr ganz so tief ist, schlägt die Krake zu. Was wir heute lesen, ist die simple öffentliche Hinrichtung der Dr. Angela Dorothea “IM Erika” Merkel durch die Brigade SpringerBertelsmannMohn. Mitleid mit Dr. Murkel habe ich nicht. Hatte ich auch nicht mit GAZgerd. Mitleid habe ich mit Deutschland und seinen Bürgern, das durch die neoliberalen Machenschaften dieser beiden KanzlerIN zu einem ungemütlichen Ort gemacht wurde. Merkel sollte wohl damals gewußt haben, worauf sie sich einläßt, wenn sie mit dem ehemaligen Kindermädchen und der ehemaligen Telefonistin gemeinsame Sache macht. Beide haben sich über die Sprungbretter “einflußreicher Mann” aus kleinsten Verhältnissen hoch”gedient” (schrübe ich einen anderen Begriff, hätte ich sicher in Kürze eine Klage am Hals). Das prägt und verschüttet jegliches Gespür für die wahren Schieflagen in dieser Republik. Merkel hat es versäumt, kühle Distanz zu halten, als man sie feierte wie einen Popstar.