Weil man mir seinerzeit ob meiner Stellungnahme zum Streit um die Umwidmung einer christlichen Kirche in eine Synagoge nahezu an die Gurgel ging, habe ich mich bis heute bedeckt gehalten, was die Jüdische Kultusgemeinde in Bielefeld betrifft. Nun hat die grad mal 300 Personen umfassende Gemeinde an der Detmolder Straße ein sogar optisch gelungenes Bauwerk und es ist nach wie vor keine Ruhe. Im Verhältnis zu Größe und Bedeutung ist die Jüdische Gemeinde konkurrenzlos in Bielefeld und seinen Medien. Niemandem aus dem Kreise der religiösen Vereinigungen wird mit seinen – von außen betrachtet meistens unverständlichen – Querelen derart viel Zeitungsraum gewidmet. Oder ist es das Pendant zu den ständigen Äußerungen des Zentralrates der Juden in Deutschland und ihrer nicht unbedingt wahnsinnig sympathischen Vorsitzenden Charlotte Knobloch, das hier im Mikrokosmos kopiert werden soll?
Warum müssen Fragen wie, “Hat Mark Mazur (Der jetzt nicht zur Neuwahl der fünfköpfigen Gemeindevertretung antreten darf) Kultusgeld bezahlt oder nicht” eigentlich derart öffentlich behandelt und beschrieben werden? So, lieber Arno Ley, der Sie den obigen Bericht in der NW verfasst haben, klären Sie uns auf.





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