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Mo
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Mrz '09

Neue Waffen für Spatzenarmee dank Konjunkturpaket

Rund 500 Millionen Euro der Konjunkturhilfe sollen nach Plänen der Bundesregierung für Rüstungsausgaben verwendet werden. Einem Bericht der “Financial Times” (FT) zufolge plant die Große Koalition demnach, das Geld unter anderem “für Maschinengewehre, Militärfahrzeuge und Unterwasser-Minensuchgerät” auszugeben.Für Aufregung sorgt aber die Tatsache, dass rund 250 Millionen Euro aus dem 50 Milliarden Euro umfassenden Konjunkturpaket für die Beschaffung von Waffen und Kriegsgerät ausgegeben werden sollen. Eine vorläufige Einkaufsliste des Verteidigungsministeriums umfasse 1000 Maschinenpistolen MP 7 der baden-württembergischen Waffenschmiede Heckler & Koch für drei Millionen Euro, 34 “Dingo II”-Patrouillenfahrzeuge für 24,4 Millionen Euro, zehn bewaffnete Fennek-Spähwagen für 35 Millionen Euro sowie fünf Seafox-Unterwasserdrohnen zur Minenbekämpfung für 34 Millionen Euro.

Das Verteidigungsministerium betonte, all die geplanten Anschaffungen würden angesichts der zahlreichen Einsätze der Bundeswehr dringend benötigt.

Genial, was dieses seltsame Politberlin da mit den Steuergeldern so alles macht. Daß von Jung, dieser Kochschen Speerspitze im Biotop Berlins keine andere Aussage kommt, war klar. Na dann verteidigt mal schön weiter den Heroinanbau in Afganistan. Schließlich liegt unsere Südostgrenze ja auch am Hindukusch. Huschhusch.

Rabenschwarzer Montag für “Maria im Nerz?”

8.10 Uhr: Die Banken der schwer angeschlagenen Schaeffler-Gruppe ziehen offenbar eine Rückabwicklung des Continental-Deals in Betracht. Derzeit werde unter den beteiligten Finanzhäusern erwogen, alle bei Schaeffler liegenden Aktien des Zulieferers Continental Chart zeigen zu übernehmen, berichtete die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” unter Berufung auf Bankenkreise. Allerdings müsste im Anschluss eine Kapitalerhöhung erfolgen, wodurch der Anteil der Banken an Conti wieder unter 50 Prozent falle.

Erst gestern Abend dieser furchtbare TV-Bericht über die eventuelle Verarbeitung von Tonnen Menschenhaar aus dem KZ Ausschwitz im damals polnischen (aus jüdischem Besitz ergaunerten) Textilwerk durch die Schaeffler-Brüder und späteren INA-Gründer und dann diese Meldung. Jetzt kommt es knüppeldick für “Nerz-Maria”. Draußen im Speckgürtel, im Schaefflerschen INA – Werk Steinhagen, gehen die Mundwinkel leicht nach oben. Mitleid? Wohl kaum.

Ich hasse es ….

telefonterror.jpg

Montag, 2. März 2009, 9:11 Uhr
Anruf “Unbekannt”. Nummer unterdrückt.
Entgegen sonstiger Gepflogenheiten nehme ich ab.
“Guten Morgen, Burda Direct. Spreche ich mit Herrn …….”
So schnell haben Sie noch nie einen Hörer auflegen sehen.
Ein Blick auf eine freundes-Webseite zeigt mir, woher der schnarrende Anrufer kam.
Stimmentraining wäre empfehlenswert.
Kaufen will ich auch nichts.

Es ist zum kotzen. Verbietet endlich diese Telefonbuden. Oder sagt, woher Ihr anruft. Dann geht das Auflegen nämlich noch
schneller. Spart meine und Eure Zeit und belästigt weniger.

Nordpoleis wächst wieder

Das Meereis hat sich in den letzten Monaten stark erholt, die weltweite Situation gleicht nun wieder der im Jahr 1979. Seit September nimmt das Eis am Nordpol rasant zu – es ist der schnellste Anstieg seit Messbeginn. Die Daten liefert das Arctic-Climate-Research-Zentrum der Universität Illinois anhand von Satellitenbeobachtungen der Polarregion.

Anfang 2008 befürchtete man noch, der Nordpol werde bald komplett geschmolzen sein. Durch tiefe Temperaturen und schwache Winde regenerierte sich das Vorkommen stattdessen. Viele Experten unterschätzten die Wachstumsgeschwindigkeit neuer, noch dünner Eisblöcke. Die frischen Schichten schmelzen im Vergleich zu älteren langsamer, da auf ihnen noch wenig Schnee liegt, der die kalte Luft abhält. Quelle: Focus Wissen

Hab ich was überlesen oder fand diese Meldung in unseren Holzmedien gar nicht erst statt? Wäre ja auch fatal, das erschröckliche Klimaszenario zu verlassen. Eingeschüchterte erschrockene Bürger sind nun mal bessere Bürger. Reicht ja schon, wenn der Hosenanzug jetzt “wegen der Krise” ganz anderer Meinung ist. Offensichtlich hat sich das Grönlandeis beim Keroinisieren durch Murkel und Gabriel so erschrocken, daß es jetzt wieder wächst. Welch einflussreiche, kluge Politiker!

Teflon macht weiter

middelhoff.jpg

KarstadtQuelle fast vor die Wand gefahren, aber es geht weiter. Ex-Bertelsmann T. Middelhoff, der so gekonnt vor deutschen Zuhörern denglisch quatschende Smartboy (Spitzname: Teflon, wegen seiner unendlich haftenden Reden) macht weiter. Mit im Boot: DDR-Plattmacher und Kanzlerineinflüsterer R. Berger und einer der überflüssigsten Investmentbanker überhaupt, F. Lahnstein. Der Ort des Grauens wird London sein. Der Platz, von dem die derzeitige Finanzkatastrophe ausging. Da kann Thomas ja aus erster Hand erleben, wie ebenso dumme wie perverse 24 jährige Investmentbankeleven schon zum Frühstück Champagner trinken, weil sie mit erstunkenen und erlogenen “Derivaten” mal wieder ein paar Omas über den Tisch gezogen haben….

Noch einer ist dabei: Wolfgang Clement, jener wandelnde Zyniker mit dem so starken “Charakter”. Da kommt zusammen, was so weitermachen will wie bisher.

BILD Dir Deine Meinung …

becker1.jpg

Wie verzweifelt müssen die Macher des größeren der beiden örtlichen Käseblättchen sein, am Montag mit dem Mist aufzumachen, der am Samstagabend die Nation erschütterte? Es geht immer noch boulevardesker, um heut Früh auch die 10 Exemplare am Kiosk abzugreifen, die gekauft werden, weil die Leser sich der Gottschalkschen TV-Seichtshow entzogen hatten. Hätte das Bild auf dem Titel allein ja schon genügt, sich an den Kopf zu fassen, schlägt die NW aber weiter zu. Im Innenteil werden die diversen Liebschaften des extrem Triebgesteuerten und im Kopf wohl ziemlich Wirren Tennisschlägers abgefeiert:

becker2.jpg

Wem das noch nicht genügt, der kriegt dann auf Seite 3 geschickt aufgeblasen noch eine Prise “Gabriele Pauli”:

pauli.jpg

Offensichtlich ist die NW aber nur ein Spiegel dieser Republik. Wer die Bilder vom EU-Gipfel mit dem watschelnden Hosenanzug und seinen verbalen Plattitüden sah und hörte oder im TV Lippes schlechte Schröder – Kopie und seine Hohlheiten vor den Opelanern in Rüsselsheim miterlebte, wundert sich nicht sehr. “Wie der Herr, so´s Gscherr”. Und da hat die Berliner Republik außer Unterdurchschnitt an der Spitze eben nichts zu bieten. Achne, da ist doch der Einer, der ragt sogar noch nach unten ein ganzes Stück heraus: Ronald Po falla, das Schoßhündchen des Hosenanzuges.

Auf dem Online-Forum des durchaus – seit in SpringerBertelsmannscher Hand – sehr kritisch zu beleuchtenden Spiegel fand sich in einem Forum zum Thema “Medien” ein schönes Elaborat von Leser-Kommentator “corvuscorax 2″:

Boulimieblatt-Journalisten:
Diese Ekeltypen müßten
Ananas am Südpol züchten,
auf sich selbst die Feder richten,
wenn ich was zu sagen hätte.

Dieses Schleimspurtriefendfette:
Widerlich so abzuseichen
über Ach und Weh der Reichen,
Aktienkurse und Tantiemen.
Sag mir einer: Woher nehmen

diese Stiftequäler Fragen,
die die Leute gar nicht haben? -
Daß sie nicht nach Antwort suchen,
daß sie nicht dem Geldsack fluchen
daß sie Menschelei erkennen:

Wird der A. mit B. wohl pennen?
Wie man sich denn Samen klaut?
Minister sich auf Daumen haut?
Färbt der Kanzler seine Haare?
Sind dies angesagte Paare?

Wem vertrocknete der Sack? -
Mit solchem Mist verdient das Pack.
Drum schreibt es sich die Finger wund.
Zwar läuft das Hirn nicht richtig rund,
doch ist das für’s Geschäft nicht wichtig.

Ihr Motto heißt: „Verarsch sie richtig!“
Willst nicht so oft zu Lokus laufen?
Mußt dir ´nen großen Eimer kaufen.
Brauchst nicht zu kleckern, kannst ruhig klotzen:
Fressen, lesen und dann – kotzen.

Es sei jedoch nicht ganz verschwiegen:
Die Typen, die die Wahrheit biegen,
Könnten ohne Leserschaft,
die auch nicht das Geringste rafft,
von Mist nicht leben – wie die Fliegen.