Kaum war der 5 jährige Pfiffikus aus der geduckten Metropole unter der Sparrenburg mit seinem gewaltigen Bauwerk aus Legosteinen fertig, stellte er auch schon die entscheidende Frage:
“Was krieg ich als Abfrackprämje?”
Wir schauten uns an und überlegten. “Sagen wir mal, 10 längste Pralinen der Welt”.
Ok. Wir machten den Deal. 10 längste Pralinen wechselten den Besitzer, er übergab uns automobiles Bauwerk, Zulassung, Nummernschilder und den Kraftfahrzeugbrief, den wir rot durchkreuzten. “Entwertet bei Aufsichtspersonen”. Die weitere Arbeit erledigte der Riesenkasten, in dem die Steine zerbröselnd verschwanden. Was sagt uns das? Bitte lesen Sie die Nachricht aus dem Eulenspiegelland:
Missbrauch mit der Prämie soll künftig erschwert werden. Laut Bundeswirtschaftsministerium müssen Autokäufer, die in den Genuss der 2500 Euro kommen wollen, nach der Verschrottung des alten Wagens nicht nur die Zulassungspapiere einreichen, sondern auch den entwerteten Fahrzeugbrief. Mit der Verabschiedung des Konjunkturpakets II im Bundesrat an letztren Freitag wurde auch die Neuerung beschlossen, die Missbrauch verhindern soll. Die Vorlage des entwerteten Kraftfahrzeugbriefes beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) soll verhindern, dass angeblich verschrottete Autos weiter genutzt werden.
Heißanochjuchhei. Eiderdaus. Beamtens haben tatsächlich nach einigen Monaten Bedenkens gemerkt, daß auch der Kraftfahrzeug
schein entwertet werden muß, um die Verschrottung zu dokumentieren. So lange die Leitung vom weichen Bürostuhl bis hin zum Hirn, der logischen Bedenkung eines Gesetzes und seiner praxisnahen Umsetzung so lang ist, braucht uns um den von uns hoch gesponserten Berufsstand nicht bange zu sein. Die heilige Allianz Politiker – Banker – Juristen – Beamte ist es, die uns ruhig schlafen läßt.







Artikel kommentieren »