Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Do
19
Feb '09

Bielefeld im Tunnelpflegewahn

Am Dienstag, 24. Februar, werden beide Röhren des Ostwestfalentunnels von 20.00 bis 23.00 Uhr gesperrt. Grund sind Überprüfungsarbeiten an der Tunnelfunkanlage.

Steht in einer Pressemeldung des Rathauses. Schon mal aufgefallen, wie oft das Zweirohrding zu ist, gesperrt ist, gewartet wird? Ob man das von den Kitas, Schulen und Spielplätzen der Metropole an der reißenden Lutter auch sagen kann?

Jetzt braucht Steinbrück nicht mal mehr zu hehlen

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Ach, das waren Sie Schaf mit dem langen Gesicht da eben grad? Sie haben also ein Bankkonto bei der Schweizer UBS gegenüber der Bielefelder Kleinkunsthalle? Dumm gelaufen, nun geben die Schoggiisten auch noch ihr Bankgeheimnis weg. Auf Druck/Erpressung der USA. Wär ja schön, wenn die Amis mit ihren Mistmachern und Bankgaunern auch so umspringen würden. Aber da ist eher Funkstille. Keine Funkstille bei Kriegsminister Jung, der dem netten Herrn Obama ein paar tausend weitere Bundeswehrjungs für die Verteidung des Heroinanbaus am Hindukusch nicht abschlagen kannwirdwill. Schönen Mittag. Sie können den Mund jetzt wieder schließen, Herr und Frau Schaf.

Warum eigentlich nicht in Bielefeld?

krisendemo.jpg

Aus dem Kreis der Kommentatoren kam dieser Hinweis. Wird auch Zeit, daß sich die Straße rührt. Übrigens, Wolfgang “Paranoika” Schäuble: Zehn Finger sind zwei Fäuste. Die haben zu anderen Zeiten schon Dreschflegel geschwungen….

Der Vasall Guttenbergt

thielen.jpg

Da prangt er auf Seite 3 der NW. Eigentlich müßte seine Nase aus dem Papier herausragen. Aber Gunter, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann-Stiftungskrake, wandelt auch übers Wasser, wenn seine Herren das verlangen. Selbst wissend, daß er dabei absäuft. So macht er eben öffentlich den Guttenberg. Ach, Sie wissen nicht, was das ist? Dann erinnere ich mal an die Antrittspressekonferenz des Bürschchens im Wirtschaftsministerium. Da wurde aus einer 3-Mann-Firma gleich ein Weltkonzern und da begleitete man als 18 jähriger bereits einen veritablen Börsengang. Solche Koniferen braucht die zusammenbrechende Welt der Neoliberalen.

Wer Insiderkenntnisse hat, weiß, wie sehr die Mohnsuppe drüben im Straßendorf brodelt. Nicht ohne Grund legte der Personalrat dem Vorstand 62 Fragen vor:

bertelsmann-mitarbeiter-sauer.jpg

In Zeiten wie diesen wird es langsam aber sicher ungemütlich für die Murkels, Steinbrücks, Po fallas, Guttenbergs, Mohns und Schaefflers dieser Welt. Und es fahren nicht immer Züge, hinter die man sich werfen kann. Ach doch, der ICE Hannover-Hamm hält ja nicht im Gütersloher Hauptbahnhof. Auch Kumpel “Paranoika” Schäuble ist noch nicht so weit, die Bundeswehr gleich gegen die aufgebrachten Bürger im Innern in Stellung zu bringen, obwohl er das so super Gipfelmäßig in Heiligendumm trainieren ließ.

Ach seufz. Während Mohndruck grad die kollabierte “Vanity Affair” als Druckobjekt verloren hat, geht im schwedischen Trollhättan die Marke “Saab” über die Wupper. Herzlichen Glückwunsch, Mr. “Tricky” Wagoner in Detroit. Glanzleistung. Noch einer: Die HRE (Hypo Real Estate), Papierwaschanlage einer Deutschen Bank, braucht schon wieder so “um die 20 Milliarden). Wieviele davon kassiert eigentlich die Heuschrecke, die als Hauptaktionär dahinter sitzt? Müssen Firmen, die überschuldet sind, nicht Insolvenz anmelden, Herr Steinbrück und Frau Murkel? Aber davon haben Sie ohnehin so gut wie keine Ahnung.

Was stell ich bloß für dusselige Fragen.

Wolle mer se reilasse?

Die Narren in und um Bielefeld laufen sich warm. Hochburgen wie Harsewinkel (nein, nicht Hasewinkel) oder Rietberg trainieren in Kompaniestärke das Kamellewerfen. Dazu passt diese Pressemeldung. Man beachte die weibliche Aktivitätsquote:

Karneval steht vor der Tür: Männer begehen die fünfte Jahreszeit gerne feucht-fröhlich und freizügig. Dies ergab eine Befragung im YouGov Panel Deutschland unter 600 Bundesbürgern der Karnevalshochburgen ab 16 Jahren.

Danach zelebrieren mehr Frauen als Männer die tollen Tage: 55 Prozent der Frauen geben an, Karneval dieses Jahr zu feiern. Unter
den Männern sind es lediglich 45 Prozent – aber wenn sie feiern, dann gehört Alkohol mit zum Vergnügen. Mehr als ein Drittel (34 Prozent) der männlichen Karnevalisten geben an, zu den Karnevalsfeierlichkeiten viel Alkohol zu konsumieren. Den Frauen ist
dies weniger wichtig: Nur 22 Prozent trinken sehr oder eher viel. Und immerhin 40 Prozent der Närrinnen trinken sogar gar keinen oder wenig Alkohol.

Auch bezüglich anderer Freuden zeigen sich die männlichen Befragten offener: So hat beinahe jeder Dritte (29 Prozent) an Karneval schon einmal einen One-Night-Stand gehabt – bei den befragten Frauen wird dies dagegen von nur 16 Prozent angegeben. Und für jeden vierten Mann – aber nur jede zehnte Frau – gilt das Motto: “Was zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch passiert – darüber wird nicht gesprochen”. Schunkeln, Verkleiden & Co kommen aber bei beiden Geschlechtern gut an: So geben 61 Prozent an, dass die närrischen Tage der allgemeinen Stimmung in Deutschland gut tun werden. Trotzdem schlägt manchem die aktuelle Wirtschaftslage auf die Stimmung: Jedem Vierten ist angesichts der Krisennachrichten nach Feiern nicht zumute. Und immerhin 27 Prozent der Karnevalisten beabsichtigen, dieses Jahr weniger Geld als in den Jahren zuvor auszugeben.

Im Klartext: Frauen sind auch ohne Alkohol beschwipst, leichter zu haben und überhaupt….. Wer wissen will, wo hier bei uns die Kamelle fliegen, begibt sich hierhin. Oder auf jot Kölsch:

§12- Alles hätt sing Zick

§13- De Hauptsach es et Hätz es jot

Darauf ein dreifach donnernd: “BiBI Helau, Sparre don´t brech, BIBI Helau”

Gestern noch in Bushis Rektum

naked-murkel.jpg

Beim letzten Rosenmontagsumzug in Köln befand sich das Murkel noch im Rektum eines gewissen GW Bush. Jetzt griff das Politbüro ein und schwupps gab es einen Bikini für den nackten Hosenanzug. Das ist selbst der NW die Seite 1 wert. Gehorsam folgten die Kölner Komiker.