Seit der flotte SPD MdB “Wirtschaftsexperte” Wend nicht mehr die wirtschaftspolitische Stimme der Partei im Bundestag ist, macht das die Ute. Ute Berg. MdB für den Wahlkreis Paderborn und Schloß Holte-Stukenbrok. Was man bisher von ihr so hört, klingt ein wenig kräftiger als das neoliberale Wendsche Neolibfähnchen. Bald ist der ja bei der Deutschen Post und hat ausgesorgt. Hoffen wir mal, daß Ex-Lehrerin Ute der ehemaligen Volkspartei und jetzt Splittergruppe zumindest verbal eine klarere Kante verpasst als ihr Vorgänger, der nicht unschuldig ist an GAZgerds Unsinnigkeiten und den Seeheimer Totengräbereien an der Partei.
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Eine Münchner Erzeugergemeinschaft hatte den Antrag gestellt, den Namen “Münchner Weißwurst” nach den Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft als “geographische Angabe” eintragen und damit schützen zu lassen. Damit wäre die Produktion der “Münchner Weißwurst” entsprechend der mitbeantragten Rezeptur und die Verwendung des Namens ausschließlich Betrieben erlaubt, die in München und dem Landkreis München ansässig sind.
Das Deutsche Patent- und Markenamt hatte in einem Beschluss die Auffassung vertreten, dass der Begriff “Münchner Weißwurst” die Voraussetzungen für eine Eintragung erfülle. Gegen diese Entscheidung hatten mehrere Wettbewerber und Erzeugerverbände Beschwerde zum Bundespatentgericht erhoben. Das Bundespatentgericht führt aus, dass für die Beurteilung der Frage, ob eine Gattungsbezeichnung vorliege, die objektiv feststellbaren Marktverhältnisse und weniger die in Umfragen ermittelte Meinung der Bevölkerung entscheidend sei. Dies ergebe sich aus den jüngsten Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes zu
geographischen Herkunftsangaben.
Ob sich in unserem Raum schon jemand “Bielefelder Pickert“, “Wein aus Jöllenbecker Hanglage” oder “Hopfen aus Dornberg-Deppendorf” hat schützen lassen? Und wie heißt die Weißwurst in der Metropole? Damisch-Weiße?
Familienministerin Ursula von der Leyen lädt zur Pressekonferenz. Vorab schon sind „hochbrisante“ Zahlen durchgesickert: Zwischen Januar und September 2008 ist die Zahl der Geburten in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sagenhafte 3397 gestiegen (also quasi explodiert)! Diese granatenmäßige Steigerung ist der Grund für den kuriosen Dreivierteljahres-Vergleich. Die 9-Monats-Zahlen sollen den durchschlagenden Erfolg der CDU-Familienpolitik bekräftigen. Schließlich hat man lange nichts mehr von ihr gehört. Betrachten wir die Zahlen des „neuen Babybooms“ im Detail: Von Januar bis September 2008 wurden in Deutschland 517.549 Kinder geboren. 2007 waren es – im Vergleichszeitraum – 514.152. Der Zuwachs beträgt also grandiose 0,66 Prozent! Würde man den September nicht mitrechnen und nur die Zeiträume von Januar bis August vergleichen, so würde der Kinder-Zuwachs auf magere 700 zusammenschmelzen. Aber auch das ist noch ein Plus, wenn auch ein sehr, sehr bescheidenes von 0,15 Prozent (und eigentlich nicht erwähnenswert). Genau an diese Analyse auf dem Blog “Carta” denke ich, wenn ich noch einmal Ulla von der Layens “Babyboom-Argujmente” nachlese. Wir, die wir hier unter der Sparrenburg einen der Umfrage – und Demoskopie-Könige sitzen haben, sind da kritischer. Und schwupps wird aufgedeckt, wie des ehemaligen hannoverschen Kekskönigs Tochter sich die Dinge so zurechtlegt, wie sie und ihre schwarze Partei sie gerne hätten. Aber das gleiche Verfahren hat das ewig lächelnde “Röschen” auch schon beim Elterngeld angewandt. Andere nehmen Alkohol zu sich, Frau Ministerin rechent zahlen schön.
Uschi v.d.L. kann sich des kritiklosen Mittuns der Mainstream-Medien gewiß sein. Dafür sorgen die Escada-Tante aus dem Straßendorf nebenan und Friede “Blaufinger” Springer nebst Angela Dorothea “IM Erika”.
Würde man den Vergleichszeitraum dagegen um einen Monat verlängern, also den Oktober in die Rechnung mit einbeziehen, dann stünde vermutlich ein Minus unter dem Strich, denn der Oktober 2007 war mit 64.572 Geburten der geburtenstärkste Monat des ganzen Jahres 2007.
Während es im Süden der Republik Schneemäßig so richtig haust, ist das Wetter bei uns nicht Fisch, noch Fleisch. Was einerseits gut ist, weil es nicht behindert, andererseits aber auch Trübsal fördert. Dann machen wir uns doch mal ein paar schöne Gedanken und stellen uns einfach vor, Arm. Bielefeld gewänne am Samstag auf AlmSchücoArena gegen die “anderen” Westfalen aus Bochum. 3 Punkte Abstand zum VfL würden sich in der Tabelle sicherlich gut machen. Der Bochumer Sieg über Schalke ist ja bei der derzeitigen Verfassung der Knappen nicht unbedingt eine große Duftmarke, gell Herr Tönnies?
Es gibt immer noch Marktlücken. Auch in der Selbstverteidigung. Nachdem der Einsatz von Nordic-Walking-Sticks nachgelassen hat, ist jetzt der echte, kräftige Spazierstock wieder gefragt. Ob das mal nicht die rote Kelle provoziert? “Nußbaumzweige zu Schlagwaffen”.
“Schilau”…… “Herr, die Session geht in die letzte Kurve. Du, der Du den Jecken den Alkohol verordnet hast, warum hast Du so viel Hirn stillgelegt?”. Darauf ein dreifach donnernd “Gaddi, Gaddi, Gaddi Helau”. Schlimm wird es allerdings in Dornberg-Deppendorf….





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