Schubbidubbidu. Bochum schlägt Schalke zuhause und rückt Arm. Bielefeld bis auf einen Punkt auf die Pelle. Sollte sich im sonntäglichen Spiel beim Hamburger SV punktemäßig nichts ergeben, sind Pest und Elend wieder eng beieinander.
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Während ich mir grade vorstelle, wie das Filmteam unter Regieheroe Rudolf H. durch die Stadt wo nicht gibt, zieht, blättere ich ein wenig online in der “großen” Politik und sehe eine entrüstete Rouladenbraterin, die gierige Bankster kritisiert: “Es ist unverständlich, dass Banken, denen der Staat unter die Arme greift, in vielen Fällen gleichzeitig riesige Bonussummen auszahlen”. Dann übersetzen wir das mal in den Text, der wirklich gemeint ist: “Wir hatten niemals vor, den Banken irgendwelche Bedingungen zu stellen, aber leider muss ich – um die Massen zu manipulieren – in der Öffentlichkeit die Bänker kritisieren und so tun als würde ich tatsächlich das Volk vertreten das mich gewählt hat. Und vor allem brauche ich Stimmen um die nächste Bundestagswahl zu gewinnen”.
Daß Politiker ziemlich am untersten Ende der IQ-Skala stehen und nur marginal von Bankern übertroffen werden, wissen wir ja bereits. Daß sie aber derart bescheuert sind, ist bereits gemeingefährlich. Wie haben die Franzosen doch damals pragmatisch ein kleines Problem gelöst, als ihnen geraten wurde, Kuchen zu essen, wenn sie kein Brot haben?
Los geht’s! Heute klinkt sich die NW ins Filmprojekt mit ein. Und erzählt, dass Studenten als Akteure den Film drehen, mit vielen, vielen Bielefeldern als Statisten oder Stunts…???! Macht auch gleich eine “Umfrage”, die gar nichts zum Thema ergibt, die paar Gefragten äußern sich nur zum Thema “lebenswertes Bielefeld”.
Leider aber ist es so: Gemacht wird ein low budget-Film, von einem low brain-Marketing beauftragt. So geht’s endgültig gen Abgrund – Stadtmarketing auf dem Niveau eines Studentenulks – das war ja für die Initiatoren der Aktion “Bielefeld gibt’s nicht” noch ganz originell – wenn sich aber nun offizielle Stellen dieses Ulks bemächtigen und glauben, so könne man kostengünstiges Stadtmarketing machen – dann sollte man doch konsequent weiterdenken und den Laden ganz dicht machen. Denn diese Frage erhebt sich: Gibt es überhaupt ein Bielefeld-Marketing..
)) ???!
Man muß sich in der Königin der gepflegten und gehegten Brachflächen nur ein wenig über den Alltag und ein paar Meter höhenwärts am Teutoburger Wald begeben. Fast märchenhaft liegt sie oberhalb Quelle im frischen Schnee: die Tagungsstätte Einschlingen.
Wie überhaupt die Metropole des Puddings von “Schlingen” wie an einer Perlenschnur gesäumt wird: Einschlingen, Zweischlingen, Dreischlingen. “Schlingen” sind ehemalige Schlagbäume, deren Zufahrtsweg mittels einer ebenso sinn- wie trickreichen Wegesschlinge extrem verlangsamt wurde. Moderne Ausführungen stehen heute am Bielefelder Berg auf der Autobahn A 2 und bringen die schildaeske Verwaltung der Metropole in Probleme, gilt es doch, den gewaltigen und “völlig unvorhersehbaren” Geldfluß zu raffen.
Wer vollends den Burlesken, Intrigen und Bescheuertheiten der Stadt an der reißenden Lutter entfliehen will, macht es wie die Bergführer dieser gebirgigen Gegend und wählt den Weg hinauf zur Hünenburg, von wo nicht nur TV-Bilder und Radioprogramme dargereicht werden, sondern auch der Blick frei und weit wird. Die Klügsten unter ihnen führen frisch gebrannten Wacholderschnaps, frisches Handwerksbrot und westfälischen Schinken mit sich, um von oben genüßlich das Schauspiel “Werthers Leiden” zu betrachten. Die liegen jenseits des Berges auf der anderen Seite der Hünenburg, über steile Rampen und Felshänge nur für Geübte erreichbar. Aber die haben wir ja hier in unserer Gebirgsgegend. Sie tragen Namen wie David, Moss, Clausen, Schulz, Piepenkötter, Kleinegräber. Von grandioser Langsamkeit durchdrungen und beseelt in dem Gedanken, das Vorhandene möglichst kein Jota zu verändern. Drüben, jenseits Bahnlinie und Ossidamm, sieht man Bethel liegen. Hauptstadt der europäischen Barmherzigkeit. Warum fällt mir jetzt grad jene Szene aus Ludwig van Beethovens Oper “Fidelio” ein, als der Chor der Gefangenen aus dem Kerker langsam ans Tageslicht kommt und anhebt zu singen: ” O welche Lust…..” Ist es die dräuende Sparrenburg? Der hochdekorierte Bollywood-Regisseur Rudolf H. soll ja in einem neuesten Epos “The Bielefeld Supremacy” (In Jöllenbeckisch:”Die Bielefeld Verschwörung”) exakt diesen Ort für die finale Szene bereits ausgesucht haben.
Irgendwann, so lehrt die Geschichte, wird auch der am besten aufbewahrte Mohnkuchen schimmlig, kriegen alte garstige schrumplige Weltverbesserer mit kruden Ansichten die Faxen dicke und der Sensenmann schlägt zu. Und irgendwann fällt die Ex-Telefonistin in den weißen Escada-Anzügelchen bei Dr. Angela Dorothea Murkel und Friede “Blaufinger” Springers Mittagskaffee in der Berliner Staatskanzlei vom teuren Vitra-Stühlchen. Dann kommt die Stunde der Abrechnung. “Gemeinnützig”, kreischen die Gütersloher Kreishühner noch willig, bezahlt aus den prall gefüllten Mohnschatullen. Aber es rumort. Die Stimmen werden mehr und mehr, die einfach keine Lust mehr haben, die am künstlichen See des Straßendorfes geschriebenen Gesetze auszubaden. Der Tag wird kommen, da greifen sich Millionen an den Kopf ob des Gütersloher steuernsparenden Stiftungsschwachsinns.
Der Kerl ist ein Phänomen. Da füllt er die Bielefelder Seidensticker-Halle mit griechischem Wein, erzählt, daß er noch niemals in New York war und verrät, was er vom “ehrenwerten Haus” hält. Da hört das Quitschgeräusch der künstlichen Hüftgelenke auf, mahlen die Dritten eine Weile nicht mehr leer und das Hörgerät ist auf voller Hörstärke. Uns Udo hat sein Publikum. Als ich vor längerer Zeit mal unter “Udo, Babyspeck und rote Rosen” über den gegenüber Johannes Heesters jugendlichen Helden schrieb, meinte er noch: “Ich tour so lange, wie ich stehen kann”. Da er ja beim Gesang sitzt, bleibt er seinen Fans noch lange erhalten. Ihr könnt die Seidensticker-Halle schon mal wieder buchen.
Na, wie geht es Ihnen? Gesund zu Bürenkemper, Olsson, Lechtermann, Generotzky und den anderen Bäckern gekommen? Und vor allem zurück? Bei unter Null, ziemlich glattem Bodenbelag, 40 Kilo Hund an der Leine und 6 frischen Brötchen in der Tüte kein ganz einfaches Unterfangen. Aber wenn Sie das hier jetzt lesen können und nicht mit weißen Gipshaxen auf dem Bett liegen, dann haben Sie es eigentlich gut geschafft. Perfekt. Dann feiert mal schön “Happy Valentine”. Weil Blumen langweilig sind und nicht satt machen,. habe ich der schöneren und besseren Hälfte ein “perfektes Dinner” beim Griechen ihrer Wahl geschenkt. Sirtaki können wir danach immer noch tanzen.

Er ist wieder da! Bielefeld darf sich wieder auf einen spannenden Nudisten-Sommer freuen.
Das zweitwichtigste Wahrzeichen der ostwestfälischen Metropole neben der Sparrenfestung wird nach einem längeren Urlaub im Krisenjahr 2009 wieder für Schlagzeilen in der Tagespresse sorgen dürfen.
Noch ist es vielleicht etwas zu kalt für Ernie`s “künstlerische” Selbstdarstellung! Aber wer weiß!?






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