Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Sa
31
Jan '09

Noch ist Hagemann-Weitermachen leicht diffus

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Das Insolvenzverfahren über Opel-Hagemann wird am 1. Februar eröffnet. Es soll aber wohl weitergehen, wenn auch mit 30 Mitarbeitern weniger und auf verkleinertem Geläuf.

Ein kleiner Check der größten Händler brachte am heutigen Samstag wenig Erbauliches. Auch da, wo eigentlich kleine, preiswerte Fahrzeuge anlocken sollen und die “Umweltprämie” oder “Abwrackprämie” eher greift, sah es eher mau aus zwischen den Halden von neuen Fahrzeugen. Aber die Bundespropaganda wird uns schon noch “Menschenmassen beim Abwracken” vorgaukeln. Da bin ich ziemlich sicher. Außerdem ist das Gesetz mal wieder - wie bei der Groko üblich - mit einer löchrigen Nadel gestrickt. Was ist zB. mit über 9 Jahre alten Fahrzeugen, die auf ein Elternteil zugelassen waren, aber von SohnTochter gefahren wurden und kurz vor dem Danaergeschenk der grandiosen Politik umgeschrieben wurden? Das Fahrzeug behält sein Alter, aber der Anspruch auf die Zwofünf ist weg?

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Wunder an der Weser?

Morgen haben wir einen familiären Vorposten im Bremer Weserstadion. Hoffentlich traut er sich, unter mehr als 40.000 Werderanern die schwarzblaue Fahne der Arm. Bielefeld hoch zu halten. Bayern München hat ja gestern beim HSV schon gezeigt, daß man als hoher Favorit trotz des schnellstfüßigen Franzosen im Team verlieren kann. Trainer Grinsmann gefror das Dauerlächeln im Gesicht und “Würtschtl” Hoeneß erstarrte zur roten Eissäule auf der Bank.

Immmer wieder Mehdorn, lalalalalalalalalaaaaaaa

Lieber heute als morgen würde die Bundesregierung Bahnchef Hartmut Mehdorn aus dem Zug weisen. Doch so kurz vor der Bundestagswahl ist eine derart wichtige Personalentscheidung kaum sinnvoll. Aber dann. Gründe für einen Rauswurf gibt es neben dem mehrfach verschobenen Börsengang und der misslungenen Preispolitik genug. Nach dem neuerlichen Bespitzelungsskandal dürfte er letzte Fürsprecher in der Politik verloren haben. Die Bundeskanzlerin und der Verkehrsminister verlangen wie immer in diesen Fällen »lückenlose Aufklärung« und Mehdorn macht deutlich, dass er keine Einmischung der Politik wolle. Nicht nur Datenschützer und Gewerkschafter empören sich, dass 170000 Bahn-Mitarbeiter überwacht wurden. Mehdorn hätte das Büßerhemd anziehen können. Doch er legt nach und sagt, die Bahn werde auch künftig an der Massenüberwachung festhalten. Ist diese Sturheit noch zu überbieten? Und wenn es stimmt, dass der Auslöser der Bespitzelung die Anzeige eines Bahnmitarbeiters gegen Mehdorn wegen Steuerhinterziehung gewesen sein soll, hat er seine dienstliche Stellung für private Interessen ausgenutzt. Der Staatsanwalt, der die Spitzelei aufklären soll, kann in Mehdorns Vorstandsbüro beginnen. Ja, liebes Westfalen-Blatt. Wäre Hartmut, der “Kleinwüchsige” und Beratungsresistente ein normaler Fahrdienstleiter, niemand hätte lange gefackelt und ihn rausgeworfen. So aber halten alle die Luft an, was der Jongleur vom Potsdamer Platz als nächste Luftnummer fabriziert. Die Wahlen können doch wohl nicht der Grund sein, ihn nicht aufs Abstellgleis zu schieben. So viele “Freunde”, wie der hat…..