Bis Mai? Und wovon bezahlen dann die armen Banker ihre Öl -, Gas -, Kohle – oder Holzrechnungen? Habe vorhin auf dem Jahnplatz, unweit der wunderschönen Alcina-Uhr gegenüber der Fassade der nahezu gepleiteten Come-Bank einen Opferstock aufgestellt: “Pour Bad Bank”. Wer möchte, kann da sein Scherflein reinwerfen. Ansonsten sollte man es halten wie die derzeit überaus aktiven Maulwürfe: Das Maul so richtig wetzen und den Mist an die Oberfläche drängen.
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Und was machen die Sancho Panzas im Aufsichtsrat der Kunsthalle zu Bielefeld? Sie schlafen. Oder kichern sich eins. Wie immer in dieser Stadt. Offensichtlich hat man hier eine masochistische Freude daran, mit schildaesken Aktionen in die Schlagzeilen zu kommen. Jetzt gibt es in der NW schon Leserbriefe aus Bremen zum unwürdigen Schauspiel des Engelshaarigen Kunsthallendirektors gegen den Café-Betreiber mit den Engelstrompeten auf der Terasse. Dabei hat Guggenheim NY doch neulich schon ganz laut über den Großen Teich gerufen: “Kellein komm. Wir planen eine Ausstellung über German Erbsenzähler”.
Na Teufel aber auch. Der ostwestfälische Junge mit der Lizenz zum Pleitegehen hat es schon wieder gemacht. Nun hat Helmut Kohls ehemals gefeiertes Päppelkind eine Heuschrecke in den Sand der Ödnis gesetzt. Dabei hat er doch immer noch mit den Auswüchsen seiner vielen Taschenspielertricks zu tun. Komisch. Er würde doch wunderbar zum Umfeld von Kohls “Mädchen” passen. Frau Dr. Murklel umgibt sich doch so gern mit Luschen a la Pierer, Ackermann, etc. pp. Da würde sich ein windiger Horst doch exzellent machen und gäbe dem Ganzen genau den richtigen Anstrich. Was der alles für Tricks drauf hat. Vielleicht sollten ihn gnädige Richter mal endlich für eine Weile schwedische Gardinen im Schonwaschgang waschen lassen.
Was für Dröhnflöten unter den fast 100.000 Bediensteten der Bundesagentur für Nichtarbeit sitzen, kam jetzt in Berlin heraus, könnte sich aber durchaus auch in Bielefeld zugetragen haben: Der Verfassungsschutz sucht “Observationskräfte” und “Truppführer für den mobilen Einsatz”. Viele Bewerber gibt es offenbar nicht, denn jetzt will die Behörde auch Hartz IV-Empfänger für diese verantwortungsvolle Aufgabe rekrutieren. Die Bundesagentur für Arbeit unterbreitet die Jobangebote bereits den Empfängern von Hartz IV. Im konkreten Fall sei ein Arbeitsloser aus Berlin von der Bundesagentur für Arbeit auf die Stellenausschreibung aufmerksam gemacht worden, ging gestern über die Ticker. Er habe die Spitzeltätigkeit jedoch abgelehnt. Nun müsse er Sanktionen befürchten. Die Abgeordnete Jelpke (“Die Linke”) hält diesen Vorgang für “einen Skandal”: “Es ist unmöglich, dass arbeitslose Menschen mit derartigen Jobangeboten konfrontiert werden. Hier wird die Notlage der Arbeitslosen ausgenutzt, um sie für Spitzeltätigkeiten zu gewinnen.”
Drehen wir das Ganze mal um. Was glauben Sie, wie bereitweillig und schnell die meisten ARGE-Leute zu Spitzeln werden?
Motto: “Wes Brot ich eß, dessen Bürger ich bespitzel”. Wie war das doch noch gleich mit dem “Leben der Anderen”?”






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