Verfasst von textexter - Kategorie: Allgemeines und Sonstiges

Unrecht hat das Westfalen-Blatt bzw. “OWL am Sonntag” ja nicht. Aber es bleibt ein Gschmäckle, weil das Parteien – und Wählervolk Hessens offensichtlich selten dämlich ist. Da demontiert sich eine Partei – die SPD – selbst. Da hat ein selten unsympathischer Ministerpräsident eigentlich fertig. Und jetzt strömt das Volk zu den Urnen und wählt genau den wieder? Das begreife einer, der noch an “jüdische Vermächtnsse” und “brutalstmögliche Aufklärung” glaubt. Werfen wir mal noch die unappetitliche Hetzkampagne der gleichgerichteten neoliberalen Blätter mit in die Waagschale, wird ein Schuh draus. Da kann es schon mal passieren, daß man als Abgeordneter in X Gremien lauthals zustimmt und Minuten vor der Wahl im Landtag angeblich Gewissensausen bekommt. Es ist lediglich primitiv, lachhaft und offensichtlich gesteuert. Insofern ist die Hessenwahl eine Farce, die zu diesem seltsamen Ländchen mit Handkäs und Musik passt wie der saure Äbbelwoi. Da hält sich die abgewirtschaftete Null im Regierungsamt natürlich locker im Ring.
Wer Müntefering nochmals zum Parteiboß macht und einen lippischen Steinmeier hat, der seiner Templiner CDU-Herrin angesichts der Grenze nach Gaza nach dem Mund redet und eine weitere deutsche Kriegsbeteiligung ausruft, der hätte es als Partei in Hessen verdient, unter 20% zu “gümbeln”. Ohne neue, fähige Köpfe geht die alte Partei SPD den Bach runter. Das jetzige Personal hat fertig. Sowas von fertig. Die großen Sprüche, mit der “Erledigung” von Kurt Beck erneuere sich die SPD sind nichts als stupide Makulatur.
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