Verfasst von textexter - Kategorie: Allgemeines und Sonstiges

Wer die Dinge um Adolf Merckle mehr im Detail kannte, um sein Verhältnis zu Familie und Söhnen wußte, dessen Mitleid mit dem toten Spekulanten hält sich in gewissen Grenzen und richtet sich eher an Familie und Mitarbeiter der Unternehmen. Insider bezeichneten den garstigen alten Mann häufig als “gierig, raffsüchtig und ungerecht”. Selbst im Tod zeigt er keine Größe. Angeblich ging es aktuell um “lediglich 400 Mio. Euro”. Wär doch ein Klacks für jemand, der laut der ebenso dummen wie unsäglichen “Forbes”-Liste mehr als 5 Milliarden Vermögen besitzt. Wirklich? Und dann an Peanuts scheitern?
Es stimmt einiges nicht mehr mit den wenigen Handvoll Leuten, die sich selbst als “Elite” sehen. Der Glanz der Penunzen scheint jeglichen Blick zu verstellen. Da kippt eine ebenso scheue wie bei Personalabbau im von ihr beherrschten Hause BMW oder Altana flott und regungslos kalt mit dem manikürten Daumen nach unten zeigende Susanne Klatten einem zweifelhaften Gigolo 7 Millionen in den Karton und zockt ein Idiot wie verrückt mit Milliarden Anderer an der Wallstreet, bis die Blase kollabiert. Für die Allgemeinheit hat keines dieser drei Prachtexemplare bisher Großartiges getan. Hätte man von ihnen verlangt, ihre soziale Verantwortung mit dem Bau von Kindergärten oder Hilfe bei den Ärmsten auszudrücken, sie hätten aufgeschrien und ihre Anwälte bemüht. So kürzten und kürzen sie Steuern, sind wie ein Herr Würth beleidigt, wenn aus der Steuerverkürzung dank eines Staatsanwaltes mit Rückgrat eine Millionenstrafe und “vorbestraft” wird und zieht nach Österreich ab. Wie eben jener Molkereifritze Müller, der Deutschland beleidigt den Rücken dreht, als er genügend Subventionsgelder in den Sand gesetzt hatte.
Mitleid muß man mit keinem dieser Menschen haben. Wohl aber mit denen, die sie als Familie oder Arbeiter und Angestellte ertragen müssen. So lange der Geldsack regiert. Andere Werte haben sie nämlich nicht. Ein zweifelhafter Ruf, so auf die Seiten 1 der Holzpresse zu gelangen. Die Liste ist beliebig fortsetzbar: Ackermann, Zumwinkel, Esser. Um nur ein paar “Elite”menschen zu nennen. Dabei sind sie genau das, was sie Bedürftigen vorwerfen: Schmarotzer. Die mittels hochbezahlter Anwälte und Steuerberater den lieben langen Tag lang zocken, Steuerschlupflöcher suchen und tricksen. Dann die Räder eines Zuges für die Finallösung zu suchen ist eine feige Lösung, die dem Lokführer ein lebenslanges Trauma beschert. Dabei verdient der bloß an die 3000 brutto monatlich. Dafür täte es die besagte “Elite” nicht einmal minütlich.
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