Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Sa
27
Dez '08

Minus 2

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Väterchen Frost zeigt dem Klimawandel dann doch mal Nachweihnachtlich, was eine Harke ist. Minus 2 und zugefrorene Pfützen. Der feige Schnee läßt sich aber nicht sehen. Der fällt lieber anderswo als in OWL.

Treibjagd

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Also, die mit den roten Überziehern brüllen und treiben. Der Grüne läßt zutreiben und ballert. Einen winzigen Augenblick habe ich mir an der Grenze zum Kreis Gütersloh vorgestellt, die Roten wären Politiker, Banker, Hedgeföndler und andere Gauner. Aber wirklich nur den Hauch eines Momentes. Wir brauchen doch die korrumpierbare “Elite”. Von wem sollten wir uns sonst bescheissen lassen.

Amazon.de: + 37%

“Verhalten optimistisch” ist der stationäre Handel. Versucht, das Weihnachgeschäftergebnis schön zu reden. Derweil vermeldet der online-Händler Amazon für den Spitzentag 15. Dezember ein Plus von 37% = gesamt 1,2 Millionen Bestellungen gegenüber 2007. Wenn ich Handel wäre, würde ich mir mal 2009 tiefergehende Gedanken machen, warum man Bücher, Notebooks und so weiter lieber in Ruhe online bestellt als in vielen Läden Ellenbogen und innerlich randalierende, da schlecht bezahlte VerkäuferInnen zu ertragen. Einkaufserlebnis ist weder das noch das.

Hamse schon Grippe genommen?

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Na, haben Sie schon Ihre Grippe genommen? Kommt noch. Um mich herum schniefts, rotzt, hustet und grippt es, daß es eine wahre Freude ist. Noch kann ich mit hauseigenen Bordmitteln dagegen halten. Wie lange noch, steht aber schon im Raum.

“Schießt ihn mit auf den Mond”

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Einer, der den jetzigen CDU-Generalsekratär Po falla an Einfältigkeit und dummem Geschwafel wohl noch toppt, ist der ehemalige Generalsekretär Peter Hintze. Seine “Rote Socken”-Kampagne zur Wahl 1994 ist unvergessen und ein Musterbeispiel, welch Beklopptheit in politischen Kreisen herrscht. Jetzt hat der Typ wieder einen rausgehauen und die NW hats brav aufgefangen. Es sei “konjunkturfördernd”, 350 Millionen auszugeben, um den Mond zu kartieren. Sprich, Steuergelder per Mondmission ins All zu schießen. Wie gesagt, bei dem Kerl hat man immer das Gefühl, es stünde jemand mit weißer Zwangsjacke nicht weit weg. Hintze ist “Koordinator der Bundesregierung für Luft - und Raumfahrt”. Ach ja. Einfach mit einladen und hochschießen. Aber die Rakete wäre sowas von überfüllt.

“Ein Mann räumt auf”? Da kichern ja die Gütersloher Hühner

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Wie herrlich naiv die NW Bielefeld doch heute das große Halali beim Gütersloher Medienkraken kommentiert. “Ein Mann räumt auf”. Selten haben die Hühner im Kreis Gütersloh so gelacht. Das bringt auch nur die NW ein paar Millimeter unter der Gefälligkeitsgrasnarbe fertig. Was beim äußerst unsympathischen Großkonzern im Straßendorf abgeht, ist sowas wie das “letzte Halali”. Da kommen Dinge zutage, die man sonst gerne unter der gemeinnützigen, von Steuergeldern und devoten Politikern a la Merkel, Scholz und Wendt finanzierten und geförderten Oberfläche hält. Jochen Hoff vom Blog “Duckhome” drückt es gewohnt drastisch aus:

Was Dr. Bernd Kundrun, Mitglied im Vorstand der Bertelsmann AG und Vorstandsvorsitzender von Gruner + Jahr der Familie Mohn und dem Bertelsmannkonzern da krachend unter den Weihnachtsbaum warf, ist nicht unbedingt als Geschenk zu verstehen. Es ist eher das Gegenteil. Er warf ihnen seinen Vorstandsposten bei Bertelsmann vor die Füße. Das ist das Ende einer schon länger andauernden Entwicklung. Folgt man der Gerüchteküche, hatte Kundrun einfach die Schnauze davon voll, alle Gewinne der Gruner + Jahr-Gruppe der Familie Mohn in den unersättlichen Hals zu werfen und praktisch nichts für die Entwicklung seiner Gruppe zurückzubekommen. Gerade jetzt, wo er an allen Ecken und Enden sparen muss, weil ihm die Anzeigenkunden wegbrechen, hatte er auf Konzernmittel gehofft.

Und weiter unten:

Besonders apart ist das im Fall Gruner + Jahr, weil der ja über seine nun überflüssigen Wirtschaftsblättchen - und auch sonst in jeder Druckzeile - praktisch nur Lob für die neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Ziele der Famile Mohn gemacht hat. Der Verlag hat die Krise, in der er nun steckt, sich selbst redlich herbeigeschrieben. Wie immer im neoliberalen Umfeld ist das so lange gut, bis es nichts mehr nutzt. Der Mohr Kundrun hat seine Pflicht getan, der kann nun gehen. Mohn/Bertelsmann wird bald auch anfangen, in der Stiftung auszudünnen. Die Ziele sind erreicht; mit dem neuen Arbeitsgesetz und ein paar anderen Gesetzen ist Mohn praktisch Deutschland. Da kann das Geld sinnvoller ausgegeben werden. Allerdings passiert zur Zeit Unerhörtes. Die Menschen machen sich ihre Medien selber. Anstatt sich von den Mohns, der Springer oder den sonstigen Zeitungszaren belügen zu lassen, flüchten immer mehr Bürger ins Internet und vergleichen die Berichterstattung. Bilden sich eine eigene Meinung. Selbst Leute, die früher als Bildungsbürger noch mindestens eine Zeitung für jeden Tag hatten, geben immer mehr auf. Statt am Abend alte Lügen vom Vortag zu lesen, macht es mehr Sinn, sich bei Diensten wie Net News Global oder infokrieg.tv zu informieren, über die Google News zu gehen oder eine eigene Auswahl an Blogs zu haben. Die Leser, die die Totholzbranche jetzt verliert, sind dauerhaft verloren.

Richtig. Die gleichgeschalteten wohlfährigen Inhalte von Stern, Spiegel usw. gehen den Leuten auf den Keks. Sie erkennen die Absicht der Gütersloher Traktatdrucker dahinter, die Menschheit mit ihrer Lebensweisheit zu beglücken. Wie beschissen und nur auf den eigenen Profit ausgerichtet die allerdings ist, geht immer mehr Mitbürgern auf. Samstag/Sonntag 24./25. Januar 2009 wird es im bigotten Straßendorf direkt neben uns die “4. Bertelsmannkritische Tagung” geben. Material findet sich hier. Zeit, klar zu erkennen, was hinter der karierthemdigen Biedermannsmaske des kleinen Mannes vom Steinhagener Bauernhof steckt. Mohnblumen sind rot, können aber als Samen auch verheerend berauschende und zerstörende Wirkung haben. Reinhard hat ein ganzes Feld davon.

Wohin mit den Tannenbäumen?

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Sowas sollten Sie vorher vom Baum entfernen…..

Auch im neuen Jahr fährt der Umweltbetrieb wieder von zahlreichen Sammelplätzen im gesamten Stadtgebiet die Weihnachtsbäume ab. Bis einschließlich Mittwoch, 7. Januar 2009, können Bielefelder Bürgerinnen und Bürger ihre ausgedienten Weihnachtsbäume kostenfrei zu den Sammelstellen bringen. Der Umweltbetrieb bittet um ein geordnetes Ablegen der Bäume, um Störungen und Behinderungen der Anwohner und Passanten zu vermeiden. Wie gewohnt können die Weihnachtsbäume auch bei den Wertstoffhöfen des Umweltbetriebes angeliefert werden. Bis zum 7. Januar 2009 ist die Abgabe von Weihnachtsbäumen kostenlos, danach ist - wie bei der Anlieferung von Strauch- und Baumschnitt - das übliche Entgelt von zehn Euro pro Kubikmeter zu zahlen. Entsprechend zerkleinert kann der Baum übrigens auch über die Biotonne entsorgt werden. Egal, wie der Weihnachtsbaum entsorgt wird: Der Baumschmuck muss komplett entfernt werden, denn die Tannenbäume werden kompostiert beziehungsweise weiterverwertet. Lametta und andere Verzierungen würden hier stören.