Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Mo
22
Dez '08

Wo die Bücher wohnen

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Die Buchhandlung colibri in Quelle. Kauft ja schließlich nicht jeder seine Weihnachtsbücher bei amazon.

Wer sich für die Geschichte des an das gewaltige Massiv des Hünenberges mit der Hünenburg geschmiegte Dörfchen – heute Stadtteil von Brackwede – interessiert, kann hier auch alte Postkarten gucken. Früher, als Toni Sailer hier noch den Slalom um den begehrten “Cup de Lappenpickert” fuhr, gab es auch noch Bergführer. Die sind aber alle ausgestorben, weil keiner den Kampf um die tückische Nordwand überlebte. Die später angelegte Diretissima von Werther her erledigte den Rest. Peter August Böckstiegel, Werthers malender größter Sohn, verewigte die Bergkämpfer in einem bis heute unentdeckten Kolossalgemälde “Bergschuhe am Abhang”.

Final cut

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Frauen haben ja zum Coiffeur/euse ihres Vertrauens ein ganz anderes Verhältnis als wir Männer. Das gekonnte Kürzen des Haupthaares ist doch wohl eher eine langweilig-unerotische Angelegenheit, selbst wenn es eine durchaus unterhaltsame und anschaubare Könnerin ihres Fachs übernimmt. Ein “Muß”. Mehr nicht. Bei Frauen hingegen löst das Kneten, Kürzen, Färben der Pracht wohl eher anderes aus. Egal. Heute Abend bin ich “dran”. Der schöneren und besseren Hälfte zuliebe. Und überhaupt, weil bald Weihnachten ist. Begleitet mich einfach in diese zwanzig Minuten des Abends.

Journalistische “Schonkost”

Ja, warum geht er denn nun schon nach 2 Jahren, der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes? Hat er etwa auch so ein Häuselein gebaut wie sein Vorgänger? Oder einfach nichts getaugt als Handelsfachmann? Jede investigative Zeitung würde das mit Wonne recherchieren und zum Thema machen. Die NW beschränkt sich auf eine dürre Meldung, die wohl der Pressemitteilung des EHV entspricht. Wieder mal Schiss vor der eigenen Anzeigenabteilung bzw. Geschäftsleitung??!!
So lautet der Text des biederen Verschweige-Blättleins von heute:

“Bielefeld. Nur zwei Jahre nach seinem Amtsantritt als Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Ostwestfalen-Lippe e.V. gibt Markus Lehrmann (39) sein Amt ab und verlässt Bielefeld. Sein Nachfolger wird der Geschäftsleiter der Karstadt AG Bielefeld, Thomas Kunz (50); der gelernte Einzelhandelskaufmann ist seit 2002 in Bielefeld. Der Wechsel an die Spitze des Einzelhandelsverbandes soll Mitte 2009 erfolgen.

Lehrmann, der in ein Architekturbüro außerhalb der Region wechselt, ist Bauassessor und Dipl.-Ingenieur für Stadtplanung. Er war zuvor bei der IHK Ostwestfalen in Bielefeld Referatsleiter Verkehr, Stadt- und Regionalplanung.” Aha! So, so!!

Nordmanntannen-Verweigerung

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Nordmanntannen, so berichtet die städtische Fama, seien heuer “der große” Renner unter den Tannenbäumen. Sei es drum. Wir verweigern immer schon konsequent das kuschelweiche nichtduftende Weichnadelpaket und greifen zum frischen blauen Grün. Noch liegt er im Aspiknetz und wird erst Mittwochfrüh ausgepackt. Dafür duftet er dann und wird nadeln und wird piksen. Soll er doch. Echte Tannenbaumkerle sind eben so. Stellt ihr ruhig Eure dänische Kuschelweichtanne vom Mühlenweg auf. Pffftt… Dazu dann noch chinesische Plastikkugeln vom gelbblauen Pressepappediscounter.

Nachruf auf einen Profiteur

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“Volkes Mund tut Wahrheit kund” heißt es. In Leserbriefen unserer Gazetten findet sich so manche Perle.In diesem NW-Leserbrief beschäftigt sich jemand mit dem flotten Rainer. Rainer Wend, jener vollmundig “Wirtschaftsexpertisen” verbreitetende SPd-Abgeordnete der Metropole, der in seinem Reichstagsdasein vor allem Dinge fröhlich mit verabschiedet hat, die sich als Krebsgeschwür, unausgegorenes Konstrukt und pure Idiotie erwiesen haben: Hartz-Gesetze, Agenda 2010, Aufstockung der Abgeordneten-Diäten und einiges mehr. Was ein treuer Lobbyist eben so alles per Stimmkarte mitentscheidet. Nur seinem Gewissen verpflichtet. Das führt ihn ja jetzt an die gefüllten Töpfe. Endlich Lohn für ein paar Jahre Ausharren in Berlin, ohne wirklich etwas für seine Wähler bewegt zu haben. Letztlich hat er es deren Stimmen zu verdanken, überhaupt da gehockt haben zu dürfen.

Notebook. Zweiter Anlauf

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Nur 25 Stunden mochte das neue Notebook hier in Ostwestfalen leben, dann verweigerte es den Start. “Made in China” ist offensichtlich keine Garantie, funktionierende Produkte zu bekommen, ist es doch das dritte technische Teil, was in 1 Monat nach kurzer Zeit den Dienst verweigerte. Nun warten wir auf neues Notebook, zweite Auflage, anderer Hersteller. Aber auch “Made in China”. Läßt sich ja wohl nicht umgehen.