Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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So
21
Dez '08

Wer jetzt noch trennt, ist selber schuld!

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Bielefeld soll schöner werden? Angesichts der Vermüllung der Stadt durch die überall herumliegenden gelben Säcke kann man nur radikal fordern: “Weg mit der wilden Trennerei! Bürger, haltet euren Gehsteig sauber! Bielefeld ist NICHT die Dritte Welt! Tretet in die Tonne, was in die Tonne gehört!”

… ist doch wahr!

Wer barmt, sollte ein Beispiel geben…..

Na, bitte – die Kassen im Einzelhandel klingeln. Da können die Schreckensmeldungen aus der Wirtschaft noch so massiv auf die Verbraucher nieder – prasseln, das Weihnachtsfest möchten sich die Bürger nicht vermiesen lassen. Und so werden auch diesen Heiligabend ähnlich viele Geschenke für Kinder, (Ehe-)Partner, Freunde und Verwandte unter dem geschmückten Baum liegen wie im Vorjahr. Während die Bundesregierung noch über ein Konjunkturprogramm diskutiert, zücken die Leute ihr Portemonnaie. Sie konsumieren und sorgen gewissermaßen selbst für einen Konjunkturschub, der der
Wirtschaft gut tut. Ist also doch alles bestens? Leider nein. Schaut man genauer hin, so wird spürbar, dass immer mehr Menschen aus Sorge vor einer sich verschlechternden Wirtschaftslage vorsichtiger mit ihrem Geld umgehen. Der Euro sitzt nicht mehr so locker, auch wenn der Einzelne von der Krise noch nicht betroffen ist. Dahinter steckt die Angst vor einem Jobverlust. Wer weiß heute schon, was morgen kommt? Wahr ist auch, dass das dauernde Krisengeschwätz zermürbt. Ein wenig Zuversicht täte gut.
So kommentiert das Westfalen-Blatt. Liebe Leute, dann geht doch mit positivem Beispiel voran. Hebt mehr Positives ins Blatt. Oder habt Ihr keinen Blick mehr dafür, weil “Mann beißt Hund” a soviel “spannender” ist?

Karstadt bleibt wohl so “Old fashioned”

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(Aus: Textilwirtschaft 51/08)

“Teflon-Thomas”, wie der ehemalige Bertelsmann-Chef und Noch-Lenker von Arcandor (Karstadt & Co.) ob seiner Aalglattheit auch spöttisch genannt wird, hat seine letzte Bilanzvorlage hinter sich. Die Aussichten sind trübe, insbesondere für die Kaufhäuser. Wird wohl nichts mit der Butze an der Bielefelder Bahnhofstraße, deren Vergnügen beim Kauf im Betrachten längst vergangener Kaufsmannpräsentationen besteht. Wenn da nicht absehbar was geschieht, siehts aus wie das “Tacheles” in Berlins ehemaliger Oranienburger Straße, das auch mal als “Kaufhaus” gestartet worden war und heute ein Zentrum der alternativen Szene der Spreestadt ist. Da es einer “Heuschrecke” gehört, sind die Tage allerdings gezählt, wie man in Berlin weiß.

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Bitte einen ganz großen Löffel…

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Frau Dr. möchten also, daß wir alle die Suppe auslöffeln, die politisch gedeckte und nicht überwachte Hütchenspieler eingebrockt haben? So groß, verehrte Frau Bundeskanzlerin und liebes Westfalen-Blatt, kann der Löffel gar nicht sein, um genüßlich mitzulöffeln. Es wird aber eine Menge “Liebe MitbürgerInnen” geben, die ganz kräftig in die Suppe spucken werden. Für Peanuts löffeln die nicht.