Sie können sie bei Karstadt, Sinn-Leffers und der Galeria Kaufhof auf der Bahnhofstraße nicht so schnell heranschleppen wie sie gekauft werden. Socken. Socken, Socken, Socken. Dabei sollen sie beileibe nicht wie immer und stets unter den Weihnachtsbaum aus Altenhagen. Nein. Sie wurden heute Mittag auf offener Straße angezogen. Von Leuten die aussahen, als verstünden sie ein wenig von Finanzen und Wirtschaft und Krise. Die bescheidene Frage an die überlastete Sinn-Leffers-Socköse wurde knapp und präzise beschieden: “Den Damen und Herren haben sich die Zehennägel aufgestellt. Sie haben aus dem Kanzleramt gehört, daß Frau Dr. Merkel insbesondere den Straßenbau im zweiten Konjunkturprogramm ankurbeln will”.
Ahaaaaa. Aktuelle Krise bekämpft man am besten mit Programmen, die nur vorziehen, was ohnehin geplant war. Wobei Straßen locker so 2 Jahre Planung, Abwinkung etc. vor sich haben. Wahrscheinlich rechnet die Patrona Mecklenburgensia so: “Die Steuer auf große Hubräumer ist weg. Da brauchen die auch gute Straßen”. Straßenbau als Konjunkturmotor. Hatten wir das nicht schon mal ab 1933? Da hatte ein Österreicher die grandiose Idee.
Schön wa? So geht Politik, die Vertrauen schafft. Zumindest der Sockenverkauf zog rapide an.







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