Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

Themen anzeigen:

Dezember 2008
M D M D F S S
« Nov   Jan »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Do
4
Dez '08

“Au Backe”

eine wohl ähnlich intelligente Überschrift wie die der NW: “Auf dem Hintern gelandet

dazu ein spektakuläres Bild eines gekippten LKWs und die Story ist perfekt.

Komisch, wenn man morgens um 9:20Uhr an der Ampel steht und auf grün wartet, sieht das Ganze nur noch halb so spannend und gefährlich aus:

spm_a0122.jpg

Apropos Gans: Nicht vergessen, die Jibi Gans für Weihnachten ab sofort vorzubestellen!

Ich weiß jetzt schon, dass ich es morgen wieder vergessen werde :(

Guerrilla-Marketing

beemster-kaas.jpg

Heute an der Jibi-Kasse mit dem Wechselgeld herausbekommen. Vorne ein ganz normales 20-Cent-Stück der Niederlande, hinten “Beemster Kaas”. Dazu passt dieses Video. Siehste. Werbung wirkt. Manchmal.

“Flügelzange” für Arm. BI?

Von Betis nach Bielefeld? Nationalspieler David Odonkor wird beim DSC Arminia als möglicher Winterzugang diskutiert. Sportchef Detlev Dammeier bestätigte gegenüber dem WESTFALEN-BLATT Überlegungen, den gebürtigen Bünder (Kreis Herford) von Real Betis Sevilla auszuleihen. »Er könnte ein halbes Jahr bei uns spielen und so wieder auf sich aufmerksam machen«, sagte Dammeier. Zu einem ersten Abtasten mit dem Spieler sei es bereits gekommen. Odonkor hat beim spanischen Erstligisten noch bis 2011 einen Vertrag, möchte aber gern in der Bundesliga spielen. Nach seiner gelungenen WM 2006 wechselte er aus Dortmund nach Andalusien, kam bei Betis aufgrund großen Verletzungspechs aber nie richtig auf die Beine. Odonkor ist ein Mann fürs rechte offensive Mittelfeld und könnte mit dem anderen potenziellen Zugang, Delron Buckley (BVB), in der Rückserie eine flinke Flügelzange bilden. Da habe ich doch neulich in der Konditorei Welpinghus richtig gesehen. Die Steinhäger Dammi und Odi beim (sehr guten) Käffken. Wenn die beiden Zangenspieler kämen, hätte Arm. BI auf einen Schlag einen quicklebendigen Sturm.

Müssen wir uns Sorgen machen?

sorgen.jpg

10 Mio. muß man also beim Steuersparmodell des Konzerns aus dem Straßendorf einsparen. Müssen wir uns nun Sorgen machen um Elisabeths und Brigittes Arbeitsplatz und die vielen Arbeitsplätze derer dort, die zuvor so wunderbare Lobbyarbeit geleistet haben? Nö, müssen wir nicht. Aber klammheimlich freu ich mich, daß die Gesetzeschreiber der Damen und Herren Minister jetzt ein klein wenig länger brauchen. Wird aber nichts an der ständigen Einfluss – nehmerei der Krake aus der Provinz ändern.

Schalke schrecklich wie “Toasty”

Auf der AlmSchücoArena planen sie grad ein erstmals volles Stadion am Samstag gegen Borussia Dortmund und in Rheda-Wiedenbrück wirft Schalke-Chef Tönnies mißmutig eines der schrecklichsten Produkte aus der Billigfleischhauerei in seinen Bürotoaster: Toasty heißt das Zeug, das man nicht “Schnitzel” nennen soll. Getoastetes Formfleisch für die “Generation Doof”. Sieht so aus und schmeckt so wie das, was die Schalker Gurkentruppe derzeit auf dem Fußballfeld abliefert. Gestern der absolute Saison-Höhepunkt: Niederlage bei Twente Enschede. Abartig. Was mal wieder zeigt, das Millionen alleine keine Tore schießen, schieben doch GAZprom und Tönnies himself jede Menge Kohle in die Arena. Vielleicht sollte man es mal mit einem neuen Trainer und vor allem einem richtigen Manager versuchen. Trainer Slomka mußte ja unbedingt weg…..

Der überschätzte Thomas M.

Er gehört sicher zu den auch im hiesigen Raum am meisten überschätzten deutschen Managern: der flotte Thomas Middelhoff, ehemals Bertelsmann- Chef, dann Karstadt (heute Arcandor)-Lenker. Die Osnabrücker Zeitung widmet ihm ein Abschiedswort angesichts seiner bevorstehenden Demission:

Einflussreiche Frauen sind sein Schicksal: 2002 senkte Liz Mohn bei Bertelsmann ihren Daumen über Thomas Middelhoff, jetzt ist es Madeleine Schickedanz, Großaktionärin des Einzelhandelskonzerns Arcandor. Beide hat der jugendlich-dynamisch wirkende Manager zunächst mit Tatendrang beeindruckt, doch schließlich bitter enttäuscht. Dabei hat Middelhoff im Aufbau neuer Geschäftsfelder sowohl bei dem Medienriesen als auch beim früheren KarstadtQuelle-Konzern durchaus Geschick bewiesen. Das operative Kerngeschäft litt aber jeweils darunter. Arcandor ist nun einmal trotz seines Kunstnamens ein traditionsreicher deutscher Kaufhauskonzern, von dem Solidität erwartet wird. Die dürfte der bei der Telekom sturmerprobte, aber zurückhaltend auftretende künftige Chef Karl-Gerhard Eick eher gewährleisten als sein schillernder Vorgänger, dessen Aktionismus wenig bewirkt hat.

Vielleicht holt der Konzern den Buben aber auch zurück, läßt ihn aus der fast schon fallierten Lycos-Geschichte was Schienengebundenes stricken und dann übernimmt er die bis dahin privatisierte Deutsche Bahn für Bertelsmann. Na, wär das ein schöner Zug?

Die Zählung der Deutschen

Niemand weiß, ob hierzulande 81 oder 83 Millionen Menschen leben. Deshalb muss es 2011 eine Volkszählung geben. 1987 hat die letzte vollständige Bestandsaufnahme in Westdeutschland stattgefunden – das liegt bald ein Vierteljahrhundert zurück und brockte den Verantwortlichen damals reichlich Ärger, Mehrarbeit und Kosten ein. Dabei erwiesen sich alle Befürchtungen und Schreckensbilder eines totalitären Überwachungs-Staates – abgeleitet aus George Orwells Roman »1984« – als falscher Alarm. Diesmal wird es nur einen »registergestützten Zensus« geben. In Stichproben sollen sieben bis acht Prozent der Menschen Auskunft geben. Immerhin müssen 17,5 Millionen Immobilieneigentümer erklären, wie viele Menschen sie beherbergen. Vom Ferienhaus über die Biedermann-Wohnung bis zum Wohnblock am sozialen Brennpunkt, überall erwarten die Behörden wahrheitsgemäße Auskünfte. Traumtänzerei! Inventur sieht anders aus. Dem Rechtsstaat sollte es erlaubt sein, pro Generation einmal gründlich zu erfassen, ob seine gigantische Bürokratie noch die Wirklichkeit abbildet. Wer Falschangaben Tür und Tor öffnet, sollte nicht auch noch 528 Millionen Euro verschleudern. So das Westfalenblatt zur geplanten Volkszählung 2011. Bis dahin haben bereits wieder rund 480.000 (160Tsd. jährlich) das Land verlassen. Schließlich brauchen die Auswandererstories in den Prekariatssendern neuen Schicksalstoff. Vielleicht gibts aber auch ein ähnliches Desaster wie bei der Zustellung der neuen Steuernummer an ein paar Hunderttausende. Komisch eigentlich. Immerhin haben wir in diesem Staat Meldepflicht…..

Das Grauen lauert in Halle

atze-das-grauen.jpg

Also der geht bei uns gar nicht. Da käme auch niemand auf die Idee, seinen Nikolausabend bei Gerry Weber und abgestandenen Klamaukwitzen zu verbringen. Dennoch gibts Einige, die sich das antun werden.