Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

Themen anzeigen:

November 2008
M D M D F S S
« Okt   Dez »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Fr
28
Nov '08

Was brauchen wir Boris, wir haben unseren eigenen …

schreibt man bei BILD ab, wenn’s in Jöllenbeck geschah:

aaaa.jpg

Bekloppt. Bekloppter. RTL.

vogel-zeigen.jpg

Man kann den Finger getrost an der Stirn lassen, wenn man RTL und BILD verfolgt: Jetzt nimmt der Wahnsinn um Schäfer Heinrich neue Züge an: Der TV-Bauer will zum Grand Prix nach Moskau fahren. Sein kultiges “Schäferlied” ist nicht nur seit der Kuppelshow “Bauer sucht Frau” in aller Munde, sondern auch schon auf CD erschienen. Alle wollen Heinrich – ob auf Dorffesten oder im Internet, der einsame Schäfer aus dem Sauerland ist überall der Renner. Und wer soviel Erfolg hat, darf auch nach Höherem streben: “Ich will Deutschland mit meinem Schäferlied beim Grand Prix 2009 in Moskau vertreten!”. Wem hat er´s verraten? Natürlich Diecki-Kais BLÖD. Auuuaaaa, Auaaaaa……. Der Mann ist Elite. Ihr Bielefelder Profs und Studenten, merkt Euch das!

Wäre ich sein Manätscher, würde ich die Mama zum Playboy schicken. “Germanys next Topmodel”.

Was Spammer können kann Wolfgang S. auch

Hallo XXXXXXXXX,

du hast eine Freundschaftsanfrage von deiner Nachbarin und Bekannte
Tanja erhalten. Tanja scheint dich wohl zu kennen und will mit dir Kontakt
aufnehmen.

Schaue nach ob du Tanja kennst. Hier geht es direkt zu Tanja’s Profil:

http://www.e-mail-tracker.com/servlet/rl?r=AQAAAAAAAAUgAC_w2AAABBQfTg

In deinem Postleitzahlenbereich haben wir neben deiner Bekannten Tanja,
weitere 108 Nachbarn gefunden.

Sicher findest du hier auch weitere Freunde und Bekannte.

Ich liebe diese “netten” Mails. Wenn man sie aufmacht, kriegt man wahrscheinlich Besuch vom Bundestrojaner oder anderen Spammern. Danke, Wolfgang S.

Der Bläser im Westen

alphorn.jpg
(Bild: Susanne Freitag)

Ein tiefer, langgezogener Ton dringt aus dem Garten von Eberhard Abker. Die Vermutung, dass sich ein Schiffsdampfer in den Bielefelder Westen verirrt haben könnte, erweist sich als falsch. Stattdessen steht der ahnungslose Besucher plötzlich vor einem Alphorn. Auf Hochglanz poliert und über vier Meter lang, nimmt das Schweizer Nationalsymbol einen guten Teil des Abkerschen Grundstücks ein. „Einst wurden sie zur Nachrichtenübermittlung von Alm zu Alm benutzt“, klärt der stolze Besitzer auf. „Heute werden sie nur noch zum Spaß gespielt.“ Der 77-Jährige Bielefelder ist vermutlich einer der wenigen Menschen außerhalb Süddeutschlands, der die großen Blasinstrumente nicht nur spielen, sondern auch herstellen kann.

Rund 260 Stunden Arbeit stecken in dem selbst gebauten, etwa 5 Kilogramm schweren Instrument. Kaufen kam für den gelernten Tischler und Drechsler nicht in Frage. „Die Bauanleitung habe ich mir von einer Alphorn-Truppe aus Thüringen besorgt“, so Eberhard Abker. Kennengelernt hatte er die Thüringer bei einem Jagdhornwettbewerb im sauerländischen Olpe. „Sie hatten einen Gastauftritt bei dem Wettbewerb. Ich war von der Musik sofort begeistert und habe zu meiner Frau Ruth gesagt, dass ich das unbedingt auch einmal ausprobieren möchte.“ (Quelle: Bielefeld-Marketing)

Hofminister. Protzig prunkend

snb10151.JPG

Es ist eine eigene kleine Welt in den ganzen putzigen Bauernvorörtchen der Metropole. So mancher Hahn dort ist durchaus vergleichbar mit denen, die in Düsseldorf oder Berlin laut krähend über dem Mist stehen, den sie produzieren. Da gehts uns hier in Puddingtown ja noch richtig goldig.

Steuerzahler. Grasend.

snb10148.JPG

Noch hat er/es Fell. Aber nicht mehr lange, dann kommt Stonebridge in Form des Bielefelder Finaamtes auch auf Dornbergs Höhen und schert Dich. Ratzekahl.

Verkehrte Sicht der Dinge

nw-terror.jpg

Während sich unsere lokale NW-BILD-Ausgabe gewohnt boulevardesk gibt, kommentiert das Westfalen-Blatt den Anschlag und endet mit einem Satz zu GWBush, der nachdenklich macht:

Wer geglaubt hat, alle Facetten des Terrorismus weltweit zu kennen, ist mit den schrecklichen Anschlägen von Bombay eines Besseren, oder besser gesagt eines Schlechteren belehrt worden. Diese rücksichtslose und todbringende Hatz gegen unschuldige Einheimische, ausländische Touristen in Luxushotels und Patienten in Krankenhäusern offenbart noch einmal eine neue Qualität des Terrorismus. Die blutige Terrornacht von Bombay lässt nicht nur eine erschütterte indische Bevölkerung zurück. Auch weltweit muss aufgehorcht werden. Wenn die genauen Hintergründe der Anschläge und die Herkunft der Terroristen auch gestern noch nicht bekannt waren, eines ist aber doch klar: Der Terrorismus weltweit ist noch lange nicht besiegt.
Noch nicht einmal in Ansätzen. Es soll nur niemand mit der alleinigen Erklärung daher kommen, in Indien gebe es häufig Anschläge mit lokalem Hintergrund. Auch wenn unbestritten ist, dass es immer wieder Attentate von indischen Separatisten und anderen muslimischen Extremistengruppen gegeben hat. Oder er führt den Ursprung der Anschläge auf die Feindseligkeiten der beiden benachbarten Atommächte Indien und Pakistan zurück.
Islamistische Terroristen aus Pakistan haben immer wieder Angst und Schrecken auf indischem Boden verbreitet. Auch wenn in Islamabad prompt vor jeglichen Schuldzuweisungen gewarnt worden ist. Möglich ist schon, dass die Attentäter, die ihren Tod bei der Aktion in Kauf genommen haben, den fragilen Friedensprozess torpedieren wollten. Ihnen sind die seit fünf Jahren andauernden schleppenden Verhandlungen der früheren Erzfeinde ein Dorn im Auge. Was auch immer die Gründe sein mögen. Eines haben die Terroristen mit ihrer von langer Hand vorbereiteten Aktion auf jeden Fall erreicht:
Sie haben die Nation in einen Schockzustand versetzt und aufgezeigt, wie hilflos die Sicherheitskräfte dort nach wie vor dem Terrorismus
gegenüberstehen. Ohne Zweifel wird das friedliche Zusammenleben in Indien in nächster Zeit auf eine harte Probe gestellt. Doch das Signal der brutalen Anschläge geht weit über das asiatische Asien hinaus. In Luxushotels wurden mehrere Touristen verschiedener Nationen getötet und Ausländer
als Geiseln genommen, vor allem Israelis. Warum sollten Terroristen nicht an einem anderen Ort der Welt wiederholen, was in Bombay möglich war? Die Geißel Terrorismus ist noch lange nicht ausgerottet. Die internationale Gemeinschaft muss weiter wachsam sein und noch näher im Kampf gegen den Terrorismus zusammenrücken. An viel positives des scheidenden US-Präsidenten George W. Bush wird sich die Welt nicht erinnern. Es bleibt aber sein Verdienst, immer wieder auf die Gefahren des Terrorismus aufmerksam gemacht zu haben. Doch die Welt hat dabei zuletzt nur noch selten hingehört. Das war ein Fehler, wie die Terrornacht von Bombay zeigt.

War es nicht grade jener GW Bush, der die Welt mit Kriegen überzogen hat? War es nicht jener GW Bush, der es in zwei Amtsperioden nicht geschafft hat, den Nahen Osten einigermaßen zu befrieden? Mal ganz abgesehen von der weltweiten Finanzkrise, die ebenfalls ihren Anfang im Bushland nahm…..