Altherrenriege
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!
“Aus” für Mohn-Sohn Christoph und seine Minuscompany “Lycos”. Mamma Mohn kappt die finanziellen Bertelsmann-Versorgungsleitungen. Ist wohl zu dolle geworden mit dem jahrelangen Minus des Mohn-Sohnes und seiner Company, die wirklich niemand braucht. Lycos Europe steht nach Jahren der Verluste vor der Aufgabe. Das Domaingeschäft, das Geschäft mit Internet-Shopping sowie das dänische Portalgeschäft, die zusammen zwei Drittel des Umsatzes abbilden, sollen verkauft werden. Das teilte Lycos heute in Gütersloh mit. Die restlichen Geschäfte Webhosting und Portal inklusive Sales will das Unternehmen “geordnet abwickeln”. 500 der 700 Mitarbeiter werden ihre Arbeitsplätze verlieren. Die notwendigen Beschlüsse sollen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 12. Dezember getroffen werden. Hauptaktionäre von Lycos sind die Konzerne Bertelsmann und Telefonica. Die Aktionäre sollen eine Auszahlung von 50 Millionen Euro erhalten. Einer Unternehmensmitteilung zufolge hatte Lycos auch einen Komplettverkauf erwogen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Haarlem in den Niederlanden. In Gütersloh arbeiten rund 230 der insgesamt 700 Mitarbeiter.
Ja, da müssen wir jetzt mal überlegen, was wir dem Mohnbuben zu arbeiten geben. Die Wege auf Pappis Bauernhof an der Steinhagener Grenze fegen? Aber so viele sind das nicht. Hecken sind auch in einer Woche geschnitten, außerdem hat der Gärtner keine Lust, den Job aufzugeben. Er könnte aber auch zur Bertelsmann-Stiftung stiften gehen und Fahrer von Mamma Elisabeth und Schwester Brigitte werden, wenn sie Mohnkuchen mit Sahne einholen gehen. Hat ja viele viele Millionen gekostet, der Bub mit seinem Lycos.
Sie kaufen die Frühstückseier bei EDEKA, REWE, Discountern? Man kann ihn ja nicht umgehen, den vollmundigen Slogan der EDEKA-Kaufleute: “Wir lieben Lebensmittel”. Das Frühstücksei müßte den Verantwortlichen eigentlich jetzt im Hals steckenbleiben, wenn sie diese AP-Meldung lesen:
Die Tierschutzorganisation Peta hat nach eigenen Angaben einen Betrug mit Bio-Eiern aufgedeckt. Laut PETA soll ein Eierproduzent in Brandenburg täglich 300.000 Eiern einen falschen Stempel aufdrücken. So werden diese Eier aus Käfighaltung angeblich als Bio-Eier deklariert und teuer verkauft und zwar in sämtliche Supermarktketten wie Rewe oder Edeka. Die Tierschützer verdächtigen den Eierproduzenten des Betrugs und haben Strafanzeige gestellt. Die Tierschützer haben mehrere Wochen die Betriebe der Firma Landkost im brandenburgischen Spreenhagen und Bestensee beobachtet. Laut PETA zeigen Videoaufnahmen, dass dort Hühner in Käfigen gehalten werden und keinerlei Auslauf haben.
Weitere Ermittlungen von PETA ergaben, dass die Eier aus diesem Betrieb in Berliner Supermärkten als Bio-Eier verkauft werden. Bei Kaiser’s Tengelmann unter der Marke “Freiland Landkost” und bei Edeka unter der Marke “Freiland Luisenhof”.Laut PETA werden die Käfig-Eier auch über einen Biohof in Deersheim (Sachsen-Anhalt) vertrieben. Von dort gehe es dann weitere an verschiedene Supermärkte wie Rewe unter der Marke “Füllhorn” und Edeka unter der Marke “Bio-Wertkost”. Außerdem an Coop unter der Eigenmarke “Bio Coop” und an Penny unter der Marke “Naturgut”. Außerdem solle der Biohof auch den Babykosthersteller Hipp beliefert haben. Auch diesen Bio-Hof haben die Tierschützer angezeigt. Gegenüber der Zeitung “Die Welt” dementierte der Bio-Hof die Anschuldigungen.
Ach ja “Bio”. Wie hießen die minsteriellen Protagonisten doch noch gleich? Kühnast/GrüneB90 und Horst “Kindermacher” Seehofer/CSU. Offensichtlich ist da, wo “Bio” draufsteht ebenso selten “Bio” drin wie in Ministern, die das Etikett “Grundehrlich, anständig, verantwortungsvoll” tragen. Aber wahr scheinlich haben ja nur nachgeordnete Chargen vergessen, das zu kontrollieren, was die Knallchargen da in tolle Ideen und Verordnungen und Sigel gossen. Da sag noch einer, nur VW-Personalvorstände, Bankster und ehemalige Postvorstände hätten kriminelle Energie…..
Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man lachen und jubeln: “Tritratrallalaa. Der nächste Teledumm-Skandal ist da”. Da geht aber leider grad was über die Ticker, was nicht lustig ist. So langsam muß dem (D)Obermann an der Spitze des halbstaatlichen Komplotts der Arsch doch auf Grundeis gehen. Also, “stern” und ein paar Andere werden Morgen berichten:
Die Deutsche Telekom hat erneut mit einem Datenskandal in erheblichem Ausmaß zu kämpfen. Das berichtet das Hamburger Magazin stern in seiner neuen, am morgigen Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Danach verschafften sich dubiose Adresshändler und Callcenter offensichtlich Zugriff auf Namen, Adressen, Vertragsdaten und Bankverbindungen von mehreren tausend Festnetzkunden. Insider berichten, es würden derzeit viele zehntausend streng vertrauliche Kundenprofile auf dem Schwarzmarkt angeboten; anders als bei früheren
Datenmissbrauchsfällen bei der Telekom beinhalten die Datensätze diesmal alle Bank- und Geburtsdaten. Einige Kunden beschweren sich bereits über illegale Abbuchungen von ihren Konten.
Es gab da kürzlich eine ganze Reihe dubioser Anrufe. Auf Nachfrage hieß es stets: “Wir sind von der Deutschen Telekom autorisiert”. Die Anrufnummer war unterdrückt. Als wir den/die Namen wissen wollten, wurde die Leitung grundsätzlich unterbrochen. Kann aber auch sein, daß Stasiroller 2.0 und seine BKA-Mannen noch dööfer als doof sind und ein Kompetenzgerangel mit der Teledumm um die bekloppteste Anrufmethode austragen.
Das ist ein geheimes Zeichen. Von BKA-Zielfahndern unter großer Anteilnahme der Bevölkerung einer lippischen Ortschaft auf die Strasse gesprüht. ER war da. Genau hier. Genau an diesem Zeichen radierte das rechte Rad des Rollis den lippischen Boden. Dem Schäuble Wolfgang, legitimer Nachfolger von Stasi 1.0, entgeht nichts. Selbst nicht im Örtchen Schlangen. Das liegt hinter Paderborn, fast im Niemandsland. Ideal für Terrorhelfer. Nahe Autobahn A 33, Airport Paderborn-Lippstadt umme Ecke. Jetzt war der Staatsrolli mit seinen BKA-Zuarbeitern in diesem Lipper Örtchen und hat einen mutmaßlichen “Terrorhelfer” dingfest gemacht. Daselbst einen weiteren im Baden-württembergischen Biberach (“Hanoi. Desch hätte ma nich gedacht. E Terrorischt in unserm Muschterländle. Ob des de Oeddinga gewusst het?”). Die Blätter der Metropole machen mit dieser schröcklichen Gefahr natürlich auf Seite 1 auf:
Mal abgesehen davon, das wir in Deutschland immer noch die Unschuldsvermutung haben und die Blättchen infolgedessen auch “Mutmasslicher Terrorhelfer” hätten titeln müssen, geht einem die ganze Schäublesche Paranoia gewaltig auf den Zeiger. Dem mit gewaltigen Aufwand an Beamtenschaft Festgenommenen wird vorgeworfen, “ausländische terroristische Vereinigungen unter anderem mit der Veröffentlichung von Propagandamaterial unterstützt zu haben”. Wahrscheinlich hat sich der rollende Paranoiker noch nie Webseiten rechtsradikaler Parteien angeguckt. Steht ja auch nicht in den Anweisungen, die Bush noch aus Washington geliefert hat. Also schreiben sie nie “Ahle Keita” auf der Website und Verlinken sie nicht mit zB. dem Touristenbüro von Dubai. Sie kommen unweigerlich ins Fadenkreuz des Berliner Rumpelstilzchens.
Passt alles in die gegenwärtige Diskussion politischer Schwachköpfe, die von “Pogrom” bis “Terrorgefahr” reichen. Das wirklich gefährliche daran sind die handelnden Personen. Ein Herr Schäuble zB. Schon verdammt nah am berühmten Original eines Tausendjährigen Reiches. Aber Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich.
Wer mehrere Zeitungen abonniert hat, der fängt des Morgens beim Kaffee mitnichten damit an, die Revolvernachrichten zu lesen. Händeweise befördert man die Beilagen aus den Gazetten. “Kauft, kauft, kauft” schreit es aus jedem Winkel. Wie Ertrinkende im Strudel der Lutter kobern die Händler um Kundschaft. Pünktlich zu diesem Werbetsunami läuft auch die Propagandamaschine an. Die meldet: “Leute kauffreudig”. Dann gibt es die wissenschaftlichen Unken, die jeden Furz untersuchen, wenden und der Seelenanalyse zuführen: “Schlimmste Kreise seit 60 Jahren”. Möglich aber auch, das Volk sagt: “Wißt Ihr was? Ihr könnt uns mal. Wir lassen uns doch nicht verarschen”. Wir werden bald hören, was unser Einzelhandelsverband hierzulande sagt. Noch sind die Stirnen leicht gerunzelt. Hoffen wir mal, dass die 5. Digicam, der 22. WMF-Topf und die gehäkelten Topflappen vom Ramscher des Vertrauens doch Käufer finden.
Wir machen das wie all die Jahre: Nicht mehr. Nicht weniger. Also gleichbleibend wenig. Schenken tun wir dafür das ganze Jahr. Wenn es Zeit und angebracht ist. Dafür brauchts keine Klingelglöckchenaufforderung mit zarten Schellenklängen aus Nanjinger Porzellan. Handgeklöppelt. Irgendwie bekloppt, der Kaufwahn. Aber über Weihnachten kann man ja nicht mal mehr nach Grönland. Da hat die Kanzleuse die Eisflächen grün geguckt und anschließend in Brüssel für die hohe Steuerförderung der größten CO2 -Schleudern plädiert.









1 Kommentar »