Vor dem hochdramatisch angekündigten großen Schnee schnell noch auf die Detmolder. Der Baumarkt mit gerichtlich verbotenen “20% auf Allem” sollte es sein. Vor die Wahl gestellt, einen Engländer, einen Franzosen oder eine Rohrzange zur Demontage von Perlatoren zu nehmen, wurde es die Klassische mit dem großen Maul. An der Kasse dann ein letzter Versuch: “Wie isses denn mit 20% auf Allem?”. Die Kassiererin: “Ernaaaaaaaaa, könn wa noch 20% auf Allem?”. Erna legt bedächtig die Tiernahrung beiseite, die ja noch nie rabattiert war: “Geht noch. Der Mann is einfach zu nett”. Gesagt, getan, bezahlt. Eingepackt. Die Perlatoren werden sich freuen. Endlich hab ich die im Griff. Bin ich nicht nett?
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Jajja. Ist ja gut. Ist ja nur frei nach Hemingway. Der Schnee ist noch großflockig-pappig. Aber immerhin. Die Wettervorsager hatten direkt mal recht.
Die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer hat entschieden, dass in Bielefeld auch an kleinen Grundschulen Schulleitungsstellen ausgeschrieben und wieder besetzt werden, soweit die Schulkonferenzen nicht Verbünde beschließen. Das ist das Fazit eines Besuchs der Ministerin bei Oberbürgermeister Eberhard David heute. “Ich freue mich, dass die Schulministerin die Notwendigkeit erkannt hat, gegenüber der Bezirksregierung in dieser Sache Stellung zu beziehen”, so der Oberbürgermeister. Die Bezirksregierung Detmold hatte angekündigt, Rektorenstellen in Schulen mit weniger als 192 Kindern nicht wieder zu besetzen. Das widerspricht allerdings gegenwärtig weder der Rechtslage noch dem Wunsch der Eltern: Die Schul – konferenzen lehnen Grundschulverbände mehrheitlich ab und begrüßen die Absicht des Schul- und Sportausschusses, wohnortnahe Standorte zu erhalten. “Auch ich halte die Entscheidung der Bezirksregierung gegen wohnortnahe Schulstandorte für nicht vertretbar”, sagte Eberhard David im Gespräch mit der Ministerin und im Beisein von Schuldezernent Dr. Albrecht-Peter Pohle.
Eberhard David: “Es kann nicht sein, dass die Bezirksregierung Detmold einen strengeren Maßstab anlegt als andere Regierungsbezirke, wo Rektorenstellen auch an kleinen Schulen wieder besetzt werden. Dies betrifft nicht nur Schulen im ländlichen Bereich, sondern auch solche in Großstädten.” Die rechtlichen Rahmenbedingungen seien für alle Regierungsbezirke gleich.
Ach ja. Hickhack mit Methode. Raus ausse Kartoffeln, rein inne Kartoffeln. So ganz nebenbei gibs ein paar höher bezahlte Aufsteigerpöstchen
von Besoldungsstufe A Dings nach A Bums.
Im Dezember drehen die Arminia-Merchandiser (Devotionalien-mit-Arm.-BI-Blau-drauf-Verklopper) noch mal so richtig auf. Für 66 Euro kann man Socken in den Arminia-Farben inkl. Rückrundendauerkarte kaufen. Die Frage ist nur: Sind die Socken gebraucht und ist da der Hinrundenangstschweiß noch drin? Wahrscheinlich gibts die auch nur in Größen bis 39. So weit die Füße tragen. Auf´n Platz aufdrehen wär übrigens besser für den Punktestand.
Wir sollten dem Kämmerer helfen. Notcent, Notopfer, statt den Zehnten gleich den Dritten abgeben und so weiter. Wann begann der Lehman-Crash noch gleich? 15. September?
Es ist getan: Der von hohen Börsenverlusten betroffene Unternehmer Adolf Merckle erhält Hilfe von der Landesbank Baden- Württemberg (LBBW). Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) sagte gestern in Stuttgart, er sei froh, dass Merckles Firmen Ratiopharm und HeidelbergCement “eigenständig in die Zukunft” gehen können. “Die Landesbank war handlungsfähig”, sagte Oettinger. Details nannte er nicht. Damit ist Merckle wohl noch einmal davongekommen, denn ursprünglich hatte sich Widerstand bei der Landesregierung geregt. Eine Bürgschaft galt politisch nicht als vermittelbar. Bedenken kamen auch aus den eigenen Reihen, aber vor allem vom Fraktionsvorsitzenden des Koalitionspartners FDP, Ulrich Noll. Zum Merckle-Imperium gehören die nach einer Übernahme mit 12,3 Mrd. Euro verschuldete Heidelberg Cement, der Pharmahersteller Ratiopharm und der Pharma-Großhändler Phoenix. Merckle hatte sich stets dagegen gesträubt, Garantien für die bis zu 1,1 Mrd. Euro abzugeben, die er für den Ausgleich der Verluste bei VEM und die Umschuldung von Krediten seiner Gesellschaft Spohn Cement GmbH benötigt. Spohn hält rund 54 Prozent an Heidelberg Cement.
Wenn man das heute Morgen im Handelsblatt liest, reibt man sich etwas verstört die Augen. Bürgschaften für den angeblich viert – oder fünftreichsten Mann Deutschlands? Mal angenommen, unsere Oetkers, Mieles, Seidenstickers zocken so rum wie der Ratiopharm-Typ. Es geht schief und die wissen: der Staat hat auch einen Schirm für dich. Grandios, was? Aber Oettinger in Baden-Württemberg hat ja sowieso ein Rad ab. Was jetzt mit “Hartz 4 für Milliardäre” wieder mal klarer denn je geworden ist. Hieß es nicht mal: Der Markt richtet es schon? Wäre Merckle kleiner Handwerker, der Insolvenz – verwalter wäre längst an seinem Schreibtisch. Der häßliche Typ im Minipräsesamt kriegt es sicher dereinst mit einem schönen Managerposten beim Merckle gedankt.
Republica dos Bananas Allemagna.

Die städtebauliche Vielfalt der ostwestfälischen Metropole ist immer eine Reise wert! Siehe Foto: Slums (links unten!), Einfamilienhäuser (rechts unten!), Wolkenkratzer (im Hintergrund!)
Jongleur Krawalli moderiert die DANCENIGHT am 21.11.2008 in Bielefeld 
Lebensfreude, begeisternde Tänze und eine farbenprächtige Show bietet die DANCENIGHT im Bielefelder Kulturzentrum Neue Schmiede.
Beginn: 20:00 Uhr
Jongleur Krawalli führt als Moderator durch das Programm, wenn die Modern Group Of Musical zum 9. Mal zusammen mit anderen Tanzgruppen aus ganz OWL zum Benefiz-Tanzspektakel einlädt.
Unter dem Motto “Rythms del Mundo” geht es diesmal auf eine musikalische Reise durch die Welt des Tanzes. Gezeigt werden Tänze aus Spanien, USA, Lateinamerika, Mexiko und Indien.
AK 14,- EUR
In der Neuen Schmiede findet die DANCENIGHT zugunsten der Kulturarbeit mit geistig behinderten Menschen statt…







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