Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Sa
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Nov '08

In Sachen “Kenan G.”

Jens Reichenbach berichtet heute in der NW über einen Brackweder Filmemacher und massive Verdachtsvorwürfe gegen ihn:

Das Filmprojekt “Selam, Bielefeld – Grüß dich, Bielefeld” soll sein Kino-Durchbruch werden. Kenan G., Drehbuchautor und Regisseur aus dem Bielefelder Stadtteil Brackwede, suchte auch über die Neue Westfälische Statisten für sein Filmprojekt (Drehbeginn: Mai 2009). Nach Ablauf des Castings meldeten sich aber inzwischen zahlreiche Bielefelder in der Lokalredaktion, die ernste Zweifel an der Professionalität des Projektes hegen.

Vor dem Casting-Büro am 11. und 12. Oktober im Schwimmbad Ishara war es gerammelt voll. Die Bewerber standen sich stundenlang die Füße in den Bauch. Kenan G. suchte mit zwei Kollegen 240 der Bewerber aus. Der geplante dritte Termin am Montag sei deshalb ausgefallen. Da war nur noch ein Zettel an der Tür des Ishara zu finden. Einige Casting-Teilnehmer berichteten später, dass sie von G. aufgefordert worden seien, für 15 Euro einen Film des Regisseurs zu kaufen. Mit dem Erlös müsse G. Raummiete und Reinigung im Ishara finanzieren, sagte dieser. Das Ishara hatte als Sponsor den Raum kostenlos zur Verfügung gestellt.

Reichenbach zitiert mehrere Brackweder, die mit Kennan G. negative Erfahrungen gemacht hätten und beendet den Artikel:

G. soll Schulden bei mehreren Gläubigern haben, ein Betrugsverfahren gegen ihn läuft, eidesstattliche Versicherungen habe der vierfache Vater ebenfalls abgeben müssen. Kenan G. gibt später zu: “Ich habe Fehler gemacht, werde alles zurückzahlen.” Beim aktuellen Film sei aber alles anders. Hier sei er nur Regisseur und Autor, die Finanzierung des knapp 3 Millionen Euro teuren Films habe aber eine große, internationale Produktionsfirma mit Sitz in Berlin übernommen. Den Namen wollte der Regisseur aber noch nicht nennen. Als Sponsoren stünden zwei große türkische Unternehmen sowie das türkische Kulturamt mit 800.000 Euro bereit. Um Sponsoren und Statisten zu beruhigen, kündigte der Brackweder an, im Dezember Verträge, Schauspieler und Produzenten zu präsentieren.

Heißes Pflaster, dieses Brackwede.

Der Abstieg. So nah.

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So stand es am 25.07.2008 in der “NW”:

Arminia Mit-Favorit auf den Abstieg

Arminia Bielefeld ist traditionell bei Buchmachern Mit-Favorit auf den Abstieg. Auch zur neuen Saison hat sich daran nichts geändert. Nach einer repräsentativen Umfrage des Dortmunder Marktforschungsinstituts promit meinten 32,6 Prozent der Befragten, dass Arminia am Ende der Saison 2008/2009 zu den drei Absteigern aus der Fußball-Bundesliga gehört. Befragt wurden 1.171 Personen im Auftrag des Sport-Informations-Dienstes

Nach dem heutigen verlorenen Heimspiel, der sechsten Niederlage bei 5 Unentschieden und lediglich einem Sieg gegen die Gladbacher Borussen muß dann in der Winterpause wohl schon ein Wunder geschehen. Wie heißt grad noch mal der Trainer?

Ostwestfälischer Herbsttag

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Ein wunderschöner Herbsttag im Ostwestfälischen. Die Sonne strahlt bei 13 Grad, die Bäume glühen noch einmal in FDP-Gelb und in Hessen tritt Frau Ypsilanti nach einer beispiellosen - Muster war die Beckkampagne - Hetzjagd der neoliberalen Medien nicht mehr an. Freuen wir uns auf den neuen alten Minipräses Roland “Fischmaul” Koch. Er wirds schon richten. Hoffentlich reichen die besagten “Vermächtnisse” noch ein wenig.

Bufinami auf der Alm

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Soso, der Bufinami “Hochstirn” Steinbrück gibt sich heute auf der Alm zum Spiel der Arminen gegen M.gladbach die Ehre. Hoffentlich findet er nach der Begegnung klarere Wort als in der Finanzkrise, die aus deutscher Sicht besonders durch seine und der “Rose der Uckermark” Zickzickaussagen (”Neihein, diese Kriese betrifft uns nicht. Die ist bald vorüber”/”Ich habe heute in einen Abgrund geschaut”) und großzügigste Handhabnung von Steuergeldern für halbstaatliche Hütchenspielerbanken gekennzeichnet war.