Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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So
26
Okt '08

NW berichtet untertänigst vom Gütersloher “Bertelshofe”…..

Aus “NW-online” vom Samstag:

Gütersloh (ram). Tritt Liz Mohn auf, dann ist Frank Kleintopf nicht weit. Seit sieben Jahren ist er ihr Büroleiter. Doch obwohl der stets gut gekleidete Frank Kleintopf immer an der Seite der mächtigen Bertelsfrau ist, bleibt der gelernte Verlagskaufmann, der auch BWL studiert hat, immer dezent im Hintergrund. Anders in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Park Avenue. Die wendet sich unter dem Titel “Verkehrte Welt” sechs mächtigen Frauen zu, die einen Mann im Vorzimmer haben – unter ihnen Liz Mohn.

Und so tritt Kleintopf auf zwei Seiten samt großem Foto von sich und seiner Chefin aus dem Schatten seiner Arbeitgeberin. Die 67-Jährige sagt anerkennend über ihre rechte Hand: “Ich schätze seinen Einsatz, sein Können, aber auch seine Lebensfreude”. Kleintopf und sie hätten gar einen ähnlichen Geschmack, blätterten schon mal gemeinsam in Antiquitätenkatalogen.

Kein Wunder, denn sein Tag beginnt um sieben Uhr. Kaum ist er wach, wissen die Autoren der Geschichte zu berichten, telefoniere er das erste Mal mit seiner Chefin über “was so anliegt”. Im Büro in der Bertelsmann-Stiftung treffen dann beide ab neun Uhr aufeinander.

Auaahh. Tut das weh. Elisabeth und Frank (1 cm unter der Grasnarbe) beim gemeinsamen Jubel über altwestfälische Mohntöpfe im spätklassischen Leinenarbeiter-Stil. Das Kleintopf-Bild als “Glitter”-Kopist kann man hier betrachten….. Man braucht sich wirklich nicht weiter zu fragen, warum OWL Ostwestfalen-Lippe als “tiefste Provinz” angesehen wird.

Monarchismus im SPD-Blatt

KREIS HÖXTER: Gloria von Thurn und Taxis zu Besuch in Willebadessen
Willebadessen (tyl). Fürstlicher Besuch im Kreis Höxter. Gloria von Thurn und Taxis nahm am Freitagabend als Schirmherrin an einer Benefiz-Gala zugunsten des Frauen- und Kinderschutzhauses in Höxter teil. Veranstalter war die Frauenunion (FU) im Kreis Höxter. Zuvor stattete die 48-jährige Fürstin aus Bayern der Baronin Alexandra Freifrau von Wrede einen offiziellen Besuch ab.

So wirft es unser aller NW an die interessierte Öffentlichkeit (?) und will nicht wahrhaben, dass es in Deutschland zum Glück seit 1920 keine “Fürsten” mehr gibt. In einigenTagen jährt sich zum 90. Mal die Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann (SPD). Zuvor hatten “Fürsten” und “Könige” Europa in einen so nie dagewesenen Krieg gestürzt; die neue Republik lehnten sie naturgemäß ab und ließen keine Gelegenheit ungenutzt, ihr Scheitern zu betreiben. Ach, NW, wagt doch mehr Demokratie!

Über die bayerische Schnackselprinzessin und Ratzingerfreundin könnte man noch einige Bände schreiben, aber das verkneife ich mir heute mal.

Der 4. November

as-time-goes-by.jpg

Die Zeitumstellung beginnt zu wirken. Die Schatten werden schon früh am Tage länger und die letzten Rosen verfeuern noch einmal, was sie noch an Kraft haben. Am 4. November wählen die US-Amerikaner. Wer favorisiert hier in der Metropole wen? Verschwörungstheorien, GWBush könnte den “Patriot act” ziehen und den Regierungslöffel nicht abgeben, machen die Runde. Nun ja. Dem Typen wäre auch das zuzutrauen…..

Im Pressedienst der Stadt Bielefeld lesen wir:

Am Freitag, 31. Oktober, von 16 bis 18 Uhr veranstaltet die Zentralbibliothek am Jahnplatz (Sitzungssaal, 4. Etage) eine Lesung aus den Büchern von Barack Obama in deutscher und englischer Sprache. Der Eintritt ist frei. Eine Gruppe von Amerikanern, die in Bielefeld leben, möchte dazu beitragen, dass interessierte Menschen in Bielefeld die Chance haben, etwas mehr über Barack Obama zu erfahren, und zwar von ihm selber, in seinen eigenen Worten. Die Akteure lesen Auszüge aus zwei Büchern von Barack Obama vor („Dreams From My Father“ und „The Audacity of Hope“), die einen Einblick in die Lebensgeschichte und Gedankenwelt Obamas geben. Anschließend wird es Zeit für Kommentare, Fragen und Diskussionsbeiträge geben. Zu der Gruppe gehören Beatrix Loghin, Gilbert Miller und William Rotsel sowie Kollegiaten des Oberstufenkollegs.

In Zeiten der Not bauen die Leute ja gern eine Wagenburg und rücken am Lagerfeuer eng zusammen. Dann machen Bücher von Obama die Runde. Die anderen gehen zu einem Schnelless-Restaurant und kaufen eine große Portion “McCain”. Das sind dünne Pommes, gesalzen. Ich glaube, die Meisten machen sich etwas vor. Egal, wer gewinnt, die Politik der USA wird sich noch lange Zeit nicht sehr wesentlich ändern. Die Strippenzieher hinter den Kulissen werden beide Marionetten tanzen lassen. Nach ihrer Pfeife.

Die Zeitumstellung

zeitumstellung.jpg

Ttstststs. Die 60 Minuten sind schon längst wieder weg:

- Lange Schlangen bei den Bäckern
- Umstellung aller Uhren, die sich nicht automatisch an die Winterzeit anpassen

Sommer/Winterzeit. Unnötig wie ein Kropf….