Aus “NW-online” vom Samstag:
Gütersloh (ram). Tritt Liz Mohn auf, dann ist Frank Kleintopf nicht weit. Seit sieben Jahren ist er ihr Büroleiter. Doch obwohl der stets gut gekleidete Frank Kleintopf immer an der Seite der mächtigen Bertelsfrau ist, bleibt der gelernte Verlagskaufmann, der auch BWL studiert hat, immer dezent im Hintergrund. Anders in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Park Avenue. Die wendet sich unter dem Titel “Verkehrte Welt” sechs mächtigen Frauen zu, die einen Mann im Vorzimmer haben – unter ihnen Liz Mohn.
Und so tritt Kleintopf auf zwei Seiten samt großem Foto von sich und seiner Chefin aus dem Schatten seiner Arbeitgeberin. Die 67-Jährige sagt anerkennend über ihre rechte Hand: “Ich schätze seinen Einsatz, sein Können, aber auch seine Lebensfreude”. Kleintopf und sie hätten gar einen ähnlichen Geschmack, blätterten schon mal gemeinsam in Antiquitätenkatalogen.
Kein Wunder, denn sein Tag beginnt um sieben Uhr. Kaum ist er wach, wissen die Autoren der Geschichte zu berichten, telefoniere er das erste Mal mit seiner Chefin über “was so anliegt”. Im Büro in der Bertelsmann-Stiftung treffen dann beide ab neun Uhr aufeinander.
Auaahh. Tut das weh. Elisabeth und Frank (1 cm unter der Grasnarbe) beim gemeinsamen Jubel über altwestfälische Mohntöpfe im spätklassischen Leinenarbeiter-Stil. Das Kleintopf-Bild als “Glitter”-Kopist kann man hier betrachten….. Man braucht sich wirklich nicht weiter zu fragen, warum OWL Ostwestfalen-Lippe als “tiefste Provinz” angesehen wird.





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