
Poetry All Stars rockten das Haus!
OWLs größte Show der Off-Literatur und des Poetry Slam.

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Poetry All Stars rockten das Haus!
OWLs größte Show der Off-Literatur und des Poetry Slam.

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Am 8.11.08 startet ab 22.30Uhr die neue große “Delicious Night” Party Reihe in Bielefeld. Location ist die bekannte Hechelei im Ravensberger Park.
Moderate Getränkepreise und feinste Club Sounds inklusive!
Das große Fest gestern wirkt nach. Da verspricht ja Regen in Bielefeld wahre Wunder. Er reinigt die Luft, der Blick wird klar. Der Hauptbahnhof verschwindet im Regenschleier. Weniger ICE´s als sonst fahren durch den Capitalenbahnhof. Mal wieder die Achsen. Der Blick Richtung Stadtwerke verheißt auch nur: Bonjour tristesse….
Der Rasen in der Hauptkampfstätte der Arm. Bielefeld liegt eher ermattet da, geziert von dem einen oder anderen braunen Flecken. Ob das was mit dem Tabellenstand und grade mal 6 Punkten bisher zu tun hat? Am Wochenende Schalke. Ex-Nutellaboy Kurany ließe sich ja sicher ausschalten….
Vielleicht hat das Ganze aber auch mit dem dräuenden Dach der neuen Haupttribüne zu tun. Hinter einem der erleuchteten Fenster doziert der Chefbanker der Arminen, R. Kentsch, über “Nicht nur Tore zählen” und verrät, daß der DFB demnächst einen Hilfspunkt für “Schönheit im Aufbau durch geordnetes Mittelfeld” vergeben will…..
Hier, wo die Treuesten der Treuen seit Jahrzehnten hoffen, würde es sie freuen…. Aus dem Autoradio schallen die häßlichen Nachrichten des Tages:
- OECD erklärt Deutschland zum Schlußlicht, was die Distanz zwischen Armut und Reichtum angeht. In den letzten 5 Jahren hat sich dieses Land
da ganz nach oben bzw. nach unten gespielt. 5 Jahre. GAZgerd und Dr. Angela M. Traurig
- Die Finanzkrise zieht weitere Kreise. Nun sind auch Schwellenländer, wo ohnehin schon die Ärmsten der Armen leben (müssen) betroffen. Der häßliche
Turbokapitalismus im Verein mit der kriminellen US-Regierung hat wirklich ganze Arbeit geleistet.
Wahrlich kein schöner Tag in Bielefeld, OWL.

Jetzt schnüffeln Kids am Sprit – und sind glücklich!
Foto: A. Frücht/Neue Westfälische (“Glückliche Gesichter an Bielefelds Tankstellen“)
An der Bielefelder ist es laut Berichten unserer Medien “räumlich eng wie nie”. Passt aber dennoch nicht deckungsgleich auf einen Kommentar des Westfalen-Blattes:
Studiengebühren schrecken keinen potentiellen Studenten ab. Dieses jahrelang verbreitete Credo der Bildungspolitiker stimmt nicht. Das zeigt die Geheimstudie eindrucksvoll. Immer mehr Abiturienten scheuen die hohen Ausgaben für ein Studium und drängen auf den Ausbildungsmarkt, wo sie Haupt- und Realschülern die begehrten Ausbildungsplätze wegnehmen. Die Zahl der Studenten geht nur deshalb nicht zurück, weil immer mehr junge Leute mit einer Hochschulzugangsberechtigung die Schulen verlassen. Gerade junge Menschen bildungsferner Schichten schrecken jedoch davor zurück, einen Kredit aufzunehmen und damit die Studiengebühren zu bezahlen. Studieren wird so oftmals zu einer Sache des Elternhauses. Wenn Mama und Papa nicht genug auf der hohen Kante haben, muss der Nachwuchs draußen bleiben. Die versprochene soziale Abfederung der Gebühren gibt es nicht. Zwar bietet die KfW den Studenten einen Kredit an, doch erst in der vergangenen Woche ist zum zweiten Mal in Folge der dafür fällige Zinssatz auf 6,5 Prozent erhöht worden. Gesetzlich festgeschrieben kann der Zinssatz sogar bis auf neun Prozent steigen, was angesichts der Finanzkrise nicht unwahrscheinlich ist. Für heute hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Bildungsgipfel geladen. Eine gute Gelegenheit für die Experten aus Bund und Ländern, die richtigen Schlüsse aus der Studie zu ziehen.
Ackermann und kein Ende. Auch hier in der “Provinz” hat es der Schweizer, der mal als CEO einer schweizerischen Großbank gefeuert und dann “mit Kußhand” von “Peanuts” Hilmar Kopper nach Frankfurt gelockt wurde, auf die Titelblätter geschafft. Das Schweigen der Banker in der Finanzkrise ist zu Recht kritisiert worden. Schließlich hielten sich da jene bedeckt, die der Welt den ganzen Schlamassel eingebrockt haben. Nach den Äußerungen von Deutsche-Bank-Chef Ackermann ist man geneigt, dies nun anders zu sehen. Hätte Ackermann geschwiegen, hätte er sich einen erheblichen Ansehens- verlust erspart und der Finanzwirtschaft eine unnötige Debatte über ihre Undankbarkeit. Ackermann hat sich zweimal in kurzer Zeit extrem ungeschickt verhalten. Erst verzichtete er großspurig auf Bonuszahlungen, die er sowieso nicht erhalten hätte; dann erklärte er, dass er sich “schämen würde”, müsste seine Bank Steuerzahler-Geld aus dem Rettungspaket beanspruchen. Ackermann hat jedoch genau dieses Rettungspaket mit geschnürt. Seine Bank wirkt zwar stabiler als die Sorgenkinder des Finanzwesens. Ob sich Ackermann deshalb aber dauerhaft eine derartige Arroganz leisten kann? Schlimmer jedoch ist, dass Ackermanns stümperhafte Kommunikationspolitik einen Schatten auf all die Manager und Unternehmer wirft, die solide und sozial wirtschaften. Die Bundeskanzlerin hat betont, die wichtigste Währung im Wirtschaftsleben sei Vertrauen. Ackermann hat sein Guthaben jetzt verzockt. Er ist das jüngste Opfer der Finanzkrise. Mitleid muss man in diesem Fall aber nicht haben.
Weniger vornehm: Ein arroganter, offensichtlich wenig fähiger Schwätzer hat das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Kanzlerin täte gut daran, sich meilenweit von “V” zu distanzieren. Daran habe ich allerdings meine Zweifel…..
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