Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Mi
8
Okt '08

Toll! In Bielefeld findet Weihnachten jetzt doch noch vor Halloween statt!

cmas560.jpg (Gesehen bei REWE)

Da wird das “Herbstgebäck” aber links überholt
und der Osterhase winkt schon hinter den Kürbissen!

 

Hat jemand schnell ein tragfähiges Kohlrabirezept?

kohlrabi.jpg

Also nicht so der Standard mit Sauce. Irgendwie was mit ein wenig “Pepp”?

Stadt BI wehrt sich gegen “Frontal 21″

In einer Pressemeldung nimmt die Stadt Bielefeld Stellung zu einem Bericht im TV-Magazin “Frontal 21″:

Im Gegensatz zum bundesweiten Trend des Gebührenanstiegs liegen in Bielefeld die Müllgebühren des städtischen Umweltbetriebes heute etwa 10 Prozent unter dem Niveau von 1998. In den vergangenen Jahren konnten die Gebühren jeweils gesenkt werden. Für 2009 zeichnet sich zumindest keine Erhöhung ab. Dazu hat neben der Optimierung der Abfallsammlung auch eine Kostensenkung für die Abfallverbrennung von gut 14 Prozent im Vergleich zu 1998 beigetragen, die durch Preisreduktion und Abfallvermeidung erzielt werden konnte. Insgesamt fließen jeweils etwa 50 Prozent für die Sammlung und den Transport der Abfälle (Logistik) sowie für die thermische Behandlung (Verbrennung) in die Kalkulation der Müllgebühren ein. Trotz der gesenkten Müllgebühren wurden gleichzeitig für die Bürgerinnen und Bürger viele verbesserte Leistungen angeboten – wie beispielsweise die Ausweitung der Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe, der kostenlose Einsatz des Schadstoffmobils oder der Einsatz von Reinigungskolonnen an Wochenenden.

. Im Marktpreisvergleich der nordrhein-westfälischen Verbrennungsanlagen liegen die von der MVA Bielefeld-Herford GmbH erhobenen Entgelte ein gutes Stück unter dem Durchschnitt!

Dass die MVA Bielefeld-Herford zu den kostengünstigsten Verbrennungsanlagen in NRW zählt, zeigt auch ein aktueller Vergleich der Verbrennungsentgelte durch den Bund der Steuerzahler: hier hat die MVA Bielefeld-Herford der Platz sechs aller 16 verglichenen Anlagen belegt – und das, obwohl die MVA immense Beträge für den langfristigen Erhalt des hohen ökologischen Standards der Anlage investiert hat und investiert. Investitionen von rund 120 Millionen Euro wurden in den 90er-Jahren allein für die Rauchgasreinigung getätigt.

. Die “Umweltbilanz” der MVA Bielefeld-Herford ist vorbildlich!

Die MVA Bielefeld-Herford gehört mit ihrer achtstufigen Rauchgasreinigungsanlage zu den Anlagen mit dem höchsten ökologischen Standard in Deutschland. Mit modernster und aufwändiger Technik wird die Umwelt geschont, indem die Emissionen auf ein Minimum reduziert werden können, so dass die zulässigen Grenzwerte um 85 bis 99 Prozent unterschritten werden. Gleichzeitig wird die bei der Verbrennung frei werdende Energie zur Erzeugung von Strom (etwa 180 Millionen Kilowattstunden) und Fernwärme (etwa 300 Millionen Kilowattstunden) benutzt. Insgesamt reicht die hier erzeugte Energiemenge aus, um etwa 45.000 Haushalte mit Strom und 30.000 Haushalte mit (Fern-) Wärme zu versorgen. Die entspricht rund 50 Prozent des Fernwärmebedarfs der Stadt Bielefeld. Die Energie aus Abfall schont die Ressourcen und trägt zu einer positiven CO2-Bilanz bei. Damit ist die MVA ein zentraler Baustein für die umweltverträgliche Energieversorgung in Bielefeld. Auch die Ortsnähe der MVA ist für Bielefeld von Vorteil. Ein “Mülltourismus” wird vermieden. Transport- und Treibstoffkosten können somit bei der Anlieferung des Abfalls gering gehalten werden.

. Die Stadt Bielefeld erhält nicht einen wesentlichen Anteil der MVA-Gewinne!

Die Stadt Bielefeld ist über die Bielefelder Beteiligung- und Vermögensverwaltungs-GmbH mit 50,1 Prozent an den Stadtwerken Bielefeld GmbH beteiligt (49,9 Prozent werden von den Stadtwerken Bremen gehalten). Die Stadtwerke Bielefeld GmbH hält wiederum einen Anteil von 30,3 Prozent an der INTERARGEM-Entsorgungs GmbH, deren 100-prozentige Tochter die MVA Bielefeld-Herford GmbH ist.

Daraus ergibt sich eine mittelbare Beteiligung der Stadt Bielefeld an der MVA Bielefeld-Herford GmbH von 15,18 Prozent. Dieser Prozentsatz kann aber nicht mehr als wesentlicher Anteil bezeichnet werden. Gebührenrechtlich relevant wäre für Bielefeld hiervon wiederum nur ein Bruchteil, nämlich der Anteil des Gewinns, der durch die Verbrennung Bielefelder Mülls entstanden und bei der Stadt über die Beteiligungsstruktur hinweg angekommen ist. Diesen Anteil hat Bielefeld in der Vergangenheit in der Gebührenkalkulation kompensiert. Dem Gebührenzahler in Bielefeld wurde somit nicht der Gewinnanteil, den die Stadt für die Verbrennung seines Mülls erhalten hat, angelastet.

Das ist der Tenor des TV-Beitrages:

Müllverbrennungsanlage. Quelle: ZDF
Millionenprofite mit Müllverbrennung

von Hans Koberstein und Joe Sperling

Müllverbrennungsanlagen machen offenbar Millionengewinne auf Kosten der Gebührenzahler. Mit Umsatzrenditen bis zu 40 Prozent sind viele Müllkraft – werke wesentlich profitabler als andere Industriezweige. Das haben Berechnungen von Frontal21 ergeben. Trotzdem werden die Müllgebühren immer weiter erhöht. Experten halten das für illegal, raten den Bürgern, dagegen zu klagen.

Unsterblich. Im Internet

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“Ewiges Leben ist ein uralter Menschheitstraum und kann bis heute Religions- und Glaubensabhängig nur unzureichend erfüllt werden. Dem menschlichen Grundbedürfnis nach Ewigkeit und dem Erhalt seiner Persönlichkeit kann nun auf der Internetseite http://de.youmemo.net nachgegangen werden”, erklärt Edward Robinson, Sprecher der Geschäftsleitung von Youmemo.net. Die zeitlose Plattform
bietet die Möglichkeit, einen persönlichen, ewigen Eintrag anzulegen, welcher für Jahrhunderte im Internet gespeichert wird. Neben dem persönlichen “Ewigen Eintrag” können Texte, Zitate und Bilder auf die Plattform geladen werden. Ab Anfang 2009 werden zusätzlich verschiedene kostenpflichtige Speicherpakete und Services angeboten, u.a. die Aufzeichnung der eigenen Stimme. Robinson: “Der virtuelle Friedhof war gestern. Unser Ziel ist die Schaffung der größten Datenbank des Lebens mit den digitalen Mittel unserer Zeit. Jeder ist dazu eingeladen sich neben Goethe, Kant und Schiller zu verewigen.” Neben Freunden und Verwandten können wichtige Erlebnisse und Dinge, an die man sich gerne erinnert, sicher gespeichert und virtuell am Leben erhalten werden. Gerade zu Allerheiligen und Allerseelen ist ein “ewiger Eintrag” für Vorfahren eine positive Herangehensweise.

Auf YouMemo.net kann jede digitale Information – öffentlich, anonym öffentlich oder nur für Freunde zugänglich – abgespeichert werden. Zusätzlich wurden durch die YouMemo.net- Redaktion mehr als 15.000 Zitate händisch gesammelt und nach Urheber und Thema sowie Quelle gesichert. Dieser Schatz an Weisheiten und Sinnsprüchen ist kostenlos abrufbar.

“Auf Youmemo.net gibt es einen eigenen Bereich für Wünsche an das Universum”, freut sich Edward Robinson. Jeder kann seinen Wunsch in das world wide web senden. Vielleicht finden sich ja Menschen, die den Wunsch erfüllen.

So gehts grad über die Ticker. Tja, das Internet. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Wünsche ans Universum können Sie aber auch hier niederschreiben. Ob die avber “ewig” halten, mag bezweifelt werden.

“Suizid des Volksbank-Chefs hat nichts mit Krise zu tun”

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Der 52 jährige Reinhard Eikel, Chef der Bielefelder Volksbank, wurde in einem Ortsteil der Stadt Delbrück – sein Wohnort – erhängt aufgefunden. Der offensichtliche Suizid des Bankchefs wird natürlich in Kreisen der Bielefelder Geldhäuser intensiv diskutiert. Zusammenhänge mit dem internationalen Finanzchoas schließt man aber aus. In den USA machte vor wenigen Tagen der Selbstmord eines fallierten Finanzjongleurs die Runde, der zuvor Frau, Schwiegermutter und Kinder erschossen hatte.

Der Papst sagt, Geld “sei nicht das Wichtigste im Leben”. Lassen wir das einfach mal so stehen und fragen wir lieber niemanden, der Morgens nicht weiß, wovon er sich Mittags ein Brötchen kaufen soll und damit das Gegenteil jener Menschen ist, die Raff- und Habgier nicht schlafen läßt.

Auf der Webseite der BV findet sich übrigens bis jetzt kein Hinweis auf den Tod des Vorstandsvorsitzenden. Stattdessen ein dicker Hinweis: “Finanzkrise? Bei uns ist Ihr Geld sicher!” Klar, dafür haftet ja auch “die Rose der Uckermark” persönlich.

Wie ist nochmal mein Name?

Weil er seinen Dienst-Laptop in einem U- Bahn-Zug in München vergessen hat, muss ein Professor der Fachhochschule Bielefeld seinem Arbeitgeber Schadenersatz in Höhe von 1.400 Euro zahlen. Das entschied gestern das Verwaltungsgericht in Minden. Der heute in der Schweiz lebende Hochschullehrer hatte gegen den entsprechenden Bescheid der FH vor Gericht geklagt. “Als Beamter haftet man seinem Arbeitgeber gegenüber nur bei grober Fahrlässigkeit”, erläuterte ein Gerichtssprecher den Abwägungsprozess, der in dem Verfahren zu treffen war. Da der Professor sein eigenes Privatgepäck aus dem U-Bahn-Zug mitgenommen und ausschließlich den Dienst-PC liegengelassen hatte, entschied der zuständige Richter auf grobe Fahrlässigkeit. Gegen das Urteil ist noch Berufung möglich. (AZ: 10 K 135/08)

Ach ja. Professoren. Gehört die Verstreutheit da nicht zum Berufsbìld?

Über den Tellerrand geguckt

Es klingt fürchterlich dröge, dürfte aber ein Riesenfortschritt für das Ruhrgebiet sein. Acht Städte bilden einen “Gewerbeflächen-Pool”. Dies kann ein entscheidender Akt für mehr Investitionen in die Region sein, für mehr Arbeit und Brot. Bisher herrscht eifersüchtige Konkurrenz unter den Städten, wenn es um Betriebsansiedlungen geht. Dahinter verbirgt sich zwar auch ein Gezerre um kommunales Prestige, doch geht es gerade um die für
Kommunen lebenswichtigen Gewerbesteuereinnahmen. Der Wettbewerb führte nicht selten gar zu grotesken gegenseitigen Firmen-Abwerbungen, zur “Kanibalisierung”, bei der letztendlich die ganze Region nur verlor. Doch Konkurrenz ist unnötig, wenn von einer Ansiedlung mehrere Städte profitieren. Auch steigen Ansiedlungschancen für das Ruhrgebiet insgesamt, wenn man beim Nachbarn das vorweisen kann, was man selbst nicht in gewünschter Art anzubieten vermag. Der neue Ansatz reicht weit über das Fiskalische hinaus. Denn auf diese Weise wird das Ruhrgebiet nun auch in den Rathäusern als ein gemeinsamer Wirtschaftsraum begriffen. Schade nur, dass das nicht viel früher geschah.
Gelesen in der WAZ/Essen.

Eine Anregung, die sich auch in der Region OWL gut machen würde. Oder sogar schon politisch angedacht wird?

Die Ausnahme

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Kein Zweifel: Die Finanzmarktkrise hat jetzt auch die Autohersteller erreicht. BMW, Mercedes und Opel drosseln ihre Produktion, weil sie für ihre Autos nicht mehr genug Käufer finden. Händler parken ihre mittlerweile viel zu vielen an Neuwagen bereits auf Nachbargrundstücken. Dabei ist die Kauf – zurückhaltung nicht nur ein deutsches Phänomen, sondern in vielen Ländern Europas zu spüren. Besonders schmerzhaft aber trifft die Hersteller der Nachfrage-Kollaps auf dem wichtigen US-Automarkt. Dort hat der hohe Ölpreis bei den sonst so konsumfreudigen Amerikanern für einen Schock gesorgt. Die Finanzmarktkrise hat die Probleme nun zusätzlich verschärft. Die Leute halten ihr Geld fest. Alles wird teurer: Energie, Lebensmittel und auch der Sprit fürs Auto. Wer weiß, was noch kommt? Ein weiterer Grund für die Absatzschwäche in Deutschland ist die Ungewissheit über die Neuordnung der Kfz-Steuer nach dem CO2-Ausstoß. Hier sollte die Politik schnell für klare Verhältnisse sorgen. Eine gesunde Autobranche muss uns allen am Herzen liegen – nicht zuletzt wegen der vielen Zuliefererbetriebe auch in OWL. Auf Milliardenhilfe wie bei den Banken können die Autobauer wohl kaum hoffen.

So weit ein Kommentar des Westfalen-Blattes. Die Ausnahme unter den Marken hat vier Ringe und fährt auch hier in OWL (noch) richtige Zuwächse ein. Die unnötige Umsatzsteuererhöhung um 3% wirkt entgegen aller politischer Beteuerungen seinerzeit ebenfalls bis heute nach.

In Sachen Kommentare

Wie offensichtlich einige User nicht wissen, wird dieser Blog in Einträgen und Kommentaren moderiert. Das heißt: Wir nehmen uns als Betreiber die Freiheit heraus, Einträge und Kommentare auch einmal zu löschen oder zurück zu weisen. Das ist gestern mit Kommentaren eines Users geschehen, der mit offensichtlichem Hintergrund einer politischen Partei hier hämische Einträge startete, die in persönliche Angriffe und Beleidigungen auf Schreiber gipfelten. Diese haben wir als Betreiber zurückgewiesen und werden das auch in Zukunft tun.

Danke an die Wenigen, die hier jeden Tag inhaltlich schreiben. Danke aber auch an die Vielen, die zwar in der Sache hart – aber fast immer fair – kommentieren. In der Sache kann jeder nach Herzenslust seinen Standpunkt darlegen. Persönliche Angriffe auf hier Schreibende werden wir aber nicht zulassen. Beherzigt das bitte.

Administrator