Da bekommt man einen durchaus veritablen Crema serviert, schaut aus den Riesenglasfenstern auf das vorbeitobende Bielefeld. Läßt den Blick zurückfallen auf den Becher. Neiiiiiiiiinnnnnnnnnnnnnnnnn. Dann tut wenigstens Zimt und Zucker ins Gebräu und schiebt den Teller mit Dominosteinartigem Herbstgebäck näher. Danke.
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Nicht weit von hier, in Münster, gibt es Richter, die nachdenken. Über dpa kommt folgende Meldung, die viele was angehen könnte:
Aus für Rundfunkgebühren für Computer? In einem aktuellen Urteil hebt das Verwaltungsgericht Münster erstmals einen Bescheid der GEZ auf. Der bloße Besitz eines internetfähigen Computers reiche noch nicht aus, um Gebühren zu kassieren. Im aktuellen Fall hatte ein Student gegen die Zahlungspflicht geklagt, weil er seinen Computer nicht für den Empfang von Rundfunkprogrammen nutze.
Das hat Charme, wenn es der undurchsichtigen Gebührenkrake ans Leder geht.
Der österreichische Rechtspopulist und Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider hat mutmaßlich straffällig gewordene Asylbewerber in einer “Sonderanstalt” auf einer abgelegenen Alm eingesperrt. Momentan würden im ehemaligen Jugendheim “Saualpe” in 1200 Metern Höhe fünf Menschen bewacht, berichtete die Haider-Partei Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) gestern.
Der durchgeknallte Austria-Bub hat auf eine gewisse Art einen an der Klatsche. Saualpe. Klibngt ja fast wie Braunau am Inn. Da kam auch einer her, der die Welt dann nachhaltig veränderte :-((( Was hat Haider “unsere” Alm zu requierieren?
Da hat der textexter ja diesmal mehr Glück gehabt als ich.
Ob es die gleiche nette Dame war, die mir mein unsichtbares Knöllchen gegeben hat, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass sie doof ist
Der Bürokratie sei Dank werde ich nun meinen Widerrufsbescheid ausfüllen und hoffen, dass ich keine extra-Seite brauche, das Feld ist nämlich extrem zu kurz geraten.
Die Bundesregierung hat sich auf die Anhebung des Krankenkassenbeitrags auf das Rekordniveau von 15,5 Prozent verständigt. Die Ministerrunde brachte heute eine entsprechende Verordnung auf den Weg, hieß es in Regierungskreisen in Berlin.
Für rund 92 Prozent der gesetzlich Versicherten wird die Krankenversicherung damit ab 2009 teurer - im Durchschnitt um gut 100 Euro pro Jahr. Derzeit liegt der Durchschnittssatz bei 14,92 Prozent. Vor allem Mitglieder von preisgünstigen Kassen zahlen zum Start des Gesundheitsfonds kräftig drauf. Der Satz gilt ab 1. Januar bundeseinheitlich für die mehr als 200 Krankenkassen.
Dieses Sahnhäubchen krönt vorerst den Schlamassel
Die Statistker im Wiesbadener Bundesamt erfassen ja so ziemlich alles, was sich in Deutschland in Zahlen gießen läßt. Interessant auch für unsere Region, die ja auch große Mastbetriebe und Veredler hat. In Versmold zB.: Der Trend zu mehr Hähnchenfleisch setzt sich in Deutschland auch in diesem Jahr weiter fort. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden bundesweit von Januar bis Juli 2008 695 000 Tonnen Geflügelfleisch erzeugt, davon 409 000 Tonnen Jungmasthühnerfleisch (Brathähnchen). Das sind gut 9,7 Prozent mehr als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres (circa 373 000
Tonnen).
Eine deutliche Steigerung ist auch langfristig zu erkennen. So wurden im Jahr 2000 406 000 Tonnen Jungmasthühnerfleisch erzeugt; im Jahr 2004 waren es schon gut 548 000 Tonnen und im Jahr 2007 lag die Erzeugung bereits bei 652 000 Tonnen. Dies ist gegenüber dem Jahresergebnis von 2000 eine Produktionssteigerung von 60 Prozent.
Interesse daran, wie aus Getreide Mehl entsteht? Am Mittwoch, 22. Oktober, veranstaltet die Volkshochschule von 10.00 bis 11.30 Uhr eine Betriebsbesichtigung der Milser Mühle, Mehlstraße 25. Die Mühle, am Lutterbach gelegen, verarbeitet mehr als 380 Tonnen Getreide pro Tag. Damit gehört sie zu den größeren Getreidemühlen Deutschlands und zu den vielseitigsten: Neben Roggen- und Weizenmehlen werden Vollkornschrote und -mehle, Kleie und Grießkleie hergestellt. Friedrich Wilhelm Borgstedt zeigt den Familienbetrieb und informiert über seine 125-jährige Geschichte.
Schon mal was von “Kidsville” gehört? Nein? Dann lesen Sie einfach, was die Bielefelderin Anke Hildebrandt hier grad auf die weltweiten Seiten stellt.
Die schönere und bessere Hälfte brachte mir das Buch “Last lecture” von ihrem Trip an die Nordseeküste mit. Der SPIEGEL rezensierte es so:
Viele US-Unis pflegen die Tradition der “last lectures”: Professoren gestalten eine Vorlesung, als wäre es die letzte ihres Lebens. Die von Randy Pausch ist besonders authentisch - der Informatiker wird bald an Krebs sterben. Das Vorlesungsvideo wurde zur Web-Sensation.
Das Buch basiert auf der Vorlesung. Sehr lesenswert. Mal abgesehen von Randy Pauschens Schicksal: Wie wäre es mit “Last lecture” an Bielefelds Uni oder Fachhochschulen? Wann haben Sie das letzte Mal über Kindheitsträume gesprochen?
Ich so, versonnen, nachdenklich und verträumt im “Sparrenblog” blätternd, stolpere über eine kühne Behauptung zweier Mädels gegenüber Sparrenblogger Mischa Verollet, dem sie beim “Wuscheln seiner Haare” flüstern:
Alle coolen Typen wohnen im Bielefelder Westen!
Tstststs. Sagt das mal den coolen Typen aus Norden, Süden und Osten. Von den dazwischenliegenden Halbhimmelsrichtungen wie Nordosten, Südosten, Südwesten, Nordwesten mal ganz abgesehen…… Auf den TypenTypin kommt es an. Dann kann er/sie in der Metropole wohnen, wo er/sie will…
“Und kommt die goldne Herbsteszeit,
dann streitet/verliert die Arminia
weit und breit”.
König Artur, fast alleiniger derzeitiger Torschütze der Arm. Bielefeld, grantelt bezüglich “Vertrasgsverlängerung” in einer Sportzeitung ein wenig. Arminias Sportgeschäftsführer Dammi grantelt zurück. Hoffen wir mal, das es keinen Flächenbrand gibt. Den kann ein Bundesliga-15ter wohl kaum brauchen…..
Das ging über den dpd-Ticker:
Die insolvente Bekleidungskette SinnLeffers plant massive Einschnitte und will etwa die Hälfte ihrer Filialen schließen. Zur Umsetzung des Sanierungsplanes sollten 24 der derzeit 47 Niederlassungen geschlossen werden, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Horst Piepenburg am Montag in Hagen. 23 Filialen könnten weiterbetrieben werden, weil an dort ein profitabler Geschäftsbetrieb absehbar sei. Zugleich sollten rund 1.000 der derzeit 2.360 Arbeitsplätze abgebaut bleiben, hieß es. Durch die Umsetzung des Sanierungskonzepts erwartet SinnLeffers mit den verbliebenen Häusern einen Umsatz von rund 310 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008/09.
In Nordrhein-Westfalen sollen die Filialen in Bocholt, Gelsenkirchen, Herne, Köln, Krefeld, Mülheim, Münster, Recklinghausen, Remscheid, Witten und Wuppertal geschlossen werden.
Erhalten bleiben nach derzeitigem Plan die Niederlassungen in Aachen, Bielefeld, Bochum (2), Bonn, Duisburg, Gelsenkirchen-Buer, Hagen, Lüdenscheid, Menden, Mönchengladbach und Oberhausen.
Wie ferner zu hören ist, werden sich aber die verbliebenen Mitarbeiter auf “weitere Einschnitte” einstellen müssen. Nichts dagegen, wenn es die Arbeitsplätze erhält und die angestellten Manager bei nachgewiesenen krassen Management-Fehlern persönlich in die Haftung genommen werden. Das fordert zB.Norbert Röttgen, Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Bundestag in der “Financial Times Deutschland”:
“Es ist originäre Aufgabe des Gesetzgebers, durch zivil- und strafrechtliche Haftungstatbestände die gebotenen Grenzen zu markieren”, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert Röttgen, der “Financial Times Deutschland”.
Da werden sich aber ganz schnell die Stimmen der Arbeitgeber, Gewerkschaften und Verbände bezüglich “Planungssicherheit” erheben….






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