Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Okt '08

Leute essen, trinken, rauchen immer weniger

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im August 2008 nominal 0,3% mehr und real 3,0% weniger um als im August 2007. Allerdings hatte der August 2008 mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Vorjahresmonat. Dieses Ergebnis für den August 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im August 2008 nominal 0,1% mehr und real 4,7% weniger um als im August 2007. Bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten wurde nominal 0,4% mehr und real 4,5% weniger umgesetzt, beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze dagegen nominal und real unter den Werten des Vorjahresmonats (nominal – 3,4%, real – 7,4%).

Alles kein Wunder. 3% Mehrwertsteuer drauf. Pendlerpauschale gestrichen. Diverse andere Entlastungen weg. Und dann der IKB, KfW, HRE, xxxxLB mal so locker ein paar hundert Milliarden in den Pleiteschlund. Man wird das Gefühl nicht los, das da was von langer Hand geplant wurde.

Ein Bielefelder Gesicht im Kino

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Die 22 jährige ehemalige Bielefelder Waldorf-Schülerin Paula Kalenberg (Prisma benamst sie “Kalenbach”) kommt nach diversen TV-Rollen nun auch ab 9. Oktober mit einem Film in die Kinos. In “Krabat” spielt sie die Rolle der Kanturka. Der Film basiert auf dem 1971 von Otfried Preußler (“Räuber Hotzenplotz”) geschriebenen Stoff. Bereits im Mai 2004 schrieb “Bielefeld-Marketing” über das Talent:

(24.05.2004) Mit acht Jahren teilte sie ihrer Mutter aus tiefster Überzeugung mit, dass sie Schauspielerin werden will. Als Teenager spielte sie Szenen aus ihren liebsten TV-Soaps vor dem Spiegel nach und dachte: „Was die können, das kann ich auch.“ Mit 14 drehte sie in der Nähe von Prag ihren ersten Fernsehfilm. Heute, drei Jahre später, gehört die in Bielefeld lebende Paula Kalenberg zu den meistgefragten deutschen Jungschauspielerinnen. Derzeit steht sie erneut in Prag vor der Kamera: als Komtess Hella von Plessen in dem ZDF-Zweiteiler „Durch Liebe erlöst“ nach einem Roman von Hedwig Courths-Mahler.

Immer noch Sommer

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Schulministerin Barbara Sommer, Bielefeld, und kein Ende. Wie ein Leuchtturm völliger Inkompetenz und politischem Ungeschick ragt die Frau des so kläglich gescheiterten ehemaligen IHK-Präsidenten und Lastwagenanhängerbauer Sommer aus der Regierungsriege der ohnehin sehr matten Truppe von Nuschel Rüttgers heraus. Immer wieder tritt sie in alle möglichen Fettnäpfchen, nennt “ein Fünftel der Lehrer untauglich”. Selbst aber sieht der Blondhelm keineswegs auch nur den Hauch eines Grundes, sich in Frage zu stellen. Ich möchte in NRW mit Sommer wahrlich kein Lehrer unter einem solchen “Leerkörper” sein.

Steinhagener wehrt sich gegen Google-Scheiss

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Martin Bökenkamp aus unserem Nachbardorf Steinhagen hat keine Lust, seine Häuserfront kostenlos beim netten Herrn Google im Internet anzugucken. Deshalb forderte er die Gemeinde mit dem ebenso netten, zierlich kleinen Bürgermeister Besser (Seit 2 Jahrzehnten: “Immer Besser”) auf, etwas gegen die Fotowut des amerikanischen Datenkraken zu unternehmen. Besser meint, dagegen könne man “nichts unternehmen, weil es in Deutschland nicht verboten ist, Straßen und Häuser zufotografieren”. Offensichtlich gibt es aber auch viele Mit- menschen, die Google immer noch freundlich gesinnt sind und sich kindlich kindisch freuen, wenn ihr Haus auf “Google earth” von oben und demnächst auf “Google view ” direkt von vorne gezeigt wird. Jetzt noch die neue bundesdeutsche Steuernummer daneben und die Kontoauszüge der Spasskasse im Original sowie eine Hotline zum zuständigen Finanzamt. “Big brother” hat sich schon längst entsetzt von den deutschen Dusseln abgewandt, ist ihm doch sein perfides Einmaligkeitszertifikat des Beschnüffels von Google längst entrissen worden. Wolfgang “Rolli” S. freut sich diebisch über die amerikanische “Amtshilfe”.

Ach ja, Angela :-((((

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Seit fast 3 Jahren liegt diese Republik nun schon im Dauerhagel der Uckermarkschen Verbalklöpse einer gewissen Dr. Angela Merkel. Ihres Zeichens Bundeskanzlerin von CSU-Gnaden und bekanntester Wendehals der untergegangenen DDR. Gestern nun ein erneutes Bonmot absoluter Inkompetenz. Die Spielorte der Frauen-WM seien “gut über Deutschland verteilt”. Nun ja. Seufz. Was soll man dazu sagen? Bochum ziemlich direkt neben Leverkusen, gekauftes Sinsheim statt Stuttgart. Man muß schon so blind sein wie Frau Kanzler, um einen solchen Tunnelblick zu entwickeln. Abgesehen davon fragt man sich, was die Showveranstaltung im Öffentlich-rechtlichen GEZerpressten TV ausgerechnet im Kanzleramt soll und warum die Bielefelder Delegation mit den Arminen, Marketingmann Holtkamp und OB David noch bei einer Veranstaltung machte, bei der bereits vorher feststand, das Bielefeld und Magdeburg nicht dabei sind. Die Magdeburger taten sich das nicht an……