Alle Achtung: Was keinem gelang, die NW macht es vor: heute morgen ließ das für seine vorbildlichen investigativen Recherchen bekannte Weltblatt auf Seite 1 die fünf entführten deutschen Touristen frei. Und nennt sogar die Lösegeldhöhe: 6 Mio. Euro.
Jetzt rätselt die angeschmierte Leserschaft, warum im Sudan immer noch fünf entführte deutsche Touristen schmachten.
Ein klarer Fall fürs Lehrbuch des schlampigen Husch-Husch-Journalismus…
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!
Am Sonntag, 9. November, finden die 16. offenen Bielefelder Stadtmeisterschaften für Freizeitmannschaften im Hallenfußball statt. Aufgrund von Renovierungsarbeiten an den Sporthallen der Carl-Severing-Berufskollegs, sind die neuen Austragungsorte die Sporthallen Rosenhöhe I und II.
Der Sieger wird mit einem Pokal des Oberbürgermeisters ausgezeichnet. Darüber hinaus warten auf die vier erstplatzierten Mannschaften Siegerurkunden und Sachpreise. Die Startgebühr beträgt 20 Euro pro Mannschaft.
Interessenten für das Turnier können sich bis spätestens 17. Oktober beim Sportamt der Stadt telefonisch unter 0521 / 51-2906 oder per E-Mail unter sportamt@bielefeld.de anmelden. Es wird dann umgehend ein Anmeldevordruck zur Meldung der Mannschaftsaufstellung zugesandt.
Ich freu mich auf “Hoeneß´Hirnverband” gegen FC Lunge.
Geht ohne Farbe in den Winter. Da könnte man ja jetzt eine ganze Philosophie drauf aufbauen. So vom Leben, vom Vergehen, von der Politik. Lass ich aber lieber. Hinterher heißt es noch: “Soso, aha….”. Ach so, ja. Morgen Abend spielt Arm. Bielefeld im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart. Einfach mal siegen, sach ich mal.
SPD-Wirtschaftsexperte Rainer Wend (Bielefeld) zu BILD: „Ich finde es schon schlimm genug, dass der amerikanische Steuerzahler für die Sünden der Spekulanten einstehen muss.“ Wend befürchtet schwächeres Wirtschaftswachstum wegen der US-Krise. Aber: „In Deutschland brauchen wir keine Steuererhöhungen, weil wir – anders als in den USA – privaten Banken nicht mit Steuermitteln aus der Patsche helfen.“
Das ist der Rainer. So kennen wir ihn. Ein kluges Kerlchen. Wer bitteschön, sagt einer “Staatsbank”, sie solle in den USA spekulieren???? KfW zum Beispiel heißt “Kreditanstalt für Wiederaufbau”……
“Was liest Du das Negative auch jeden Morgen”, tadelte die bessere und schönere Hälfte mich, als sie mitbekam, das ich mich über diese Headline des anderen Dorfblattes ein wenig echauffierte. Abgesehen davon, das sich das Lesen der Titelseite schlecht vermeiden läßt, liegt ein Körnchen Wahrheit in ihrem Tadel. Denkt man weiter, wird hier ein Volk auf einen “Kriegswinter bei Steckrüben und Energiezuteilung” eingestimmt. Glaube doch niemand, das der beste Freund der Bundeskanzlermimin seinen Finanzminister nicht in Kürze in Berlin anklopfen und um 100 Milliarden zur “Abfederung der weltweiten Folgen der Bankenkrise” fordern läßt. Irgendwer muß die angezettelten Kriege des texanischen Idioten im Weißen Haus ja letztlich bezahlen. Hochstirn Bufinami Steinbrück hat ja schon angedeutet, das die amerikanische Idee “nicht die Schlechteste” sei. Klar, so kann er elegant seinem Zockerfreund Joe Ackermann die faulen Papiere unbemerkt aus dem Keller einer Deutschen Bank heben helfen.
Ganz schlechte Nachrichten für die bayerische Staatspartei vor dem Urnengang am Sonntag. “Angst essen Seele auf” und lassen das Kreuzlein schneller von Schwarz nach Nichts wandern, als den beiden abgehalfterten Politmumien der Spitze der CSU lieb sein kann.
Immobilien und Möbel - lateinisch: mobiles - sind nicht nur sprachgeschichtlich miteinander verbunden. Wo die Immobilienbranche boomt, weil Neubauten aus dem Boden schießen und die Menschen häufig umziehen, da werden auch viele Möbel verkauft. In Deutschland war dies, abgesehen vom Mehrwertsteuer-Vorzieheffekt-Ausnahmejahr 2006, lange nicht der Fall. Der Wohnungsbau und mit ihm der inländische Möbelmarkt schleppen sich
nur dahin. Wenn die Branche, allen voran die ostwestfälisch-lippische Küchenindustrie, trotzdem positive Zahlen erwirtschaftete, dann, weil
sie rechtzeitig mobil wurde und die Tür in den Export aufstieß. Das zahlt sich bis heute aus, auch wenn spätestens seit Juni die Bestellungen in vielen Ländern West-, Nord- und Südeuropas zurückgehen. Die Warnsignale aus dem Wohnungsbau kamen rechtzeitig, wenn auch nicht einheitlich aus einer Richtung. So ist der Krise des spanischen Immobilienmarktes ein langer und am Ende überhitzter Boom vorausgegangen. Demgegenüber hat die stockende Konjunktur in Frankreich, Benelux und vor allem England ihre Ursachen mehr in der internationalen Finanzkrise und der Kreditklemme, unter der mehrere nationale Märkte leiden. Zum Glück trifft dies nicht auf alle Länder zu. Die Welt ist groß. Vor allem in Russland und anderen ost - europäischen Staaten haben Immobilien und Mobiliar auch weiter Konjunktur.
Liebes Westfalen-Blatt. Dein Wort in Gottes Ohr und ein paar tausend Arbeitsplätze in OWL sind gesichert. Leider leben die osteuropäischen Staaten nicht auf einem eigenen Stern. Die amerikanische Zockerkrise wird sie sie in irgendeiner Form ebenso erreichen wie die restliche Welt.






Artikel kommentieren »