Verfasst von textexter - Kategorie: Allgemeines und Sonstiges

Man muß sich das mal reinpfeifen. Da schwirren Kohorten von Zollbeamten aus, verpuffen Benzin, Strom und belegte Brote. Und kommen mit grad mal 5,5 Millionen Euro Bargeld heim in die Amtsstuben, von denen man nicht mal weiß, ob sie wirklich unrechtmäßig transportiert wurden. Die Meldung dazu aus dem Bundespresseamt und dem Bundesfinanzministerium nimmt dann unser glorioses Metropoleblatt und macht daraus einen gewaltigen Aufmacher. Parallel zu dieser grandiosen Aktion schiebt der ebenso großmäulige wie unfähige Bundesfinami Peer S. locker 12 Milliarden Steuergelder in Hütchenspieler – banken, deren Aufsicht ihm keine Mühe wert war. Ist die Presse eigentlich schon so gleichgeschaltet, das sie willenlos mit dem aufmacht, was ihr die Berliner Regierung hinwirft oder vorschreibt?
Dazu passt dann noch diese Meldung, die eben über die Ticker rauschte:
Die Millionen-Überweisung der Staatsbank KfW an die insolvente US-Investmentbank Lehman Brothers ist laut einem Zeitungsbericht nicht aus Versehen erfolgt. Das legen nach Informationen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (FAZ) erste interne Auswertungen des Vorfalls nahe, die Basis für die Entscheidungen des Verwaltungsrates am vergangenen Donnerstag waren. Zwei Vorstände und der Bereichsleiter für das Risikocontrolling waren daraufhin suspendiert worden. Die Überweisungspanne könnte die KfW bis zu 350 Millionen Euro kosten.
Da darf man doch mal ungestraft den Vogel zeigen. Oder?
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