Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Mo
22
Sep '08

Spitze: Arminia eindeutig Vorbild für Bayern München

Was die Arminen auf dem Platz vorexerziert haben, das haben die Bayern-Spieler jetzt nachgemacht: Arbeitsverweigerung um das unbeliebte Trainerlein wegzumobben. Was unsern Jungs der Middendorp, ist den Bayern eben ihr Klinsi.

(Arminia sollte Lizenzgebühr für das Konzept kassieren.)

Auszeichnung für “Vornesitzer”

Drei weitere Unternehmerinnen aus Ostwestfalen-Lippe haben den Unternehmerinnenbrief NRW erhalten. Damit ist die Zahl der ausgezeichneten Unternehmerinnen seit Jahresanfang 2008 auf zwölf gestiegen. Das Expertenteam um die regionale Koordinatorin Marlies Pelster-Wend, erwartet für dieses Jahr weitere Bewerberinnen mit eigenen Gründungs- oder Wachstumskonzepten, die in das landesweite Netzwerk aufgenommen werden. Das Projekt wird vom NRW-Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration gefördert. Drei Geschäftsideen sind jetzt vom Expertenteam als höchst überzeugend bewertet worden. Die drei Frauen haben ihre Unternehmen in Bielefeld angesiedelt.

Eine Fahrschule der besonderen Art hat Anke Minga gemeinsam mit Yvonne Rieke im Umweltzentrum in der August-Bebel-Straße eröffnet. Das Unter – nehmen “Vornesitzer” betont seine Verantwortlichkeit für die Umwelt. Die Fahrlehrerinnen geben den Unterricht in umweltfreundlichen, gasbetriebenen Autos. Sie wollen auch Spät- oder Wiedereinsteigern helfen, angstfrei Fahren zu lernen. Auf den “pädagogisch wertvollen” Unterricht hat sich besonders Verkehrspädagogin Anke Minga spezialisiert, die ursprünglich Lehrerin war und zurzeit ihr Studium der Diplom-Pädagogik abschließt. “Unsere Methoden setzen auf positive Konditionierung, also auch auf viel Lob. Bei uns wird niemand vorgeführt.”

17:44 Uhr MESZ ist Herbstanfang

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10 Grad. Leichter Nieselregen in OWL. Herbstanfang. Die Blätter fallen so schnell wie die Prozente der bayerischen Staatspartei kommenden Sonntag. Demnächst werde ich mal in den Park an der Ravensberger Spinnerei gehen. Die dort fallenden großen Platanenblätter haben ein Gelb wie eine Chiquita.

Thomas kriegts bei Karstadt nicht gebacken

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Wir hier in der Metropole sind ja auch in der glücklichen Lage, ein Karstadt-Haus an der Bahnhofstraße goutieren zu dürfen. Man könnte stundenlang durch die Muffigkeit der 60er laufen, hier anfassen, da wühlen und schließlich im Parterre von den vielen Sonderangeboten mitnehmen. “Die Stadt jubelt wieder” heißt der Slogan der Kampagne des Essener KarstadtQuelle-Konzerns. Da passt es nicht gut, wenn Chef Ex-Bertelsmann Thomad Middelhoff von “Abspaltung der Kaufhäuser” spricht und der Suche “nach starken Partnern”. Das Bertelsmannsche Grundsatzseminar von Reinhard himself bei Mohnkuchen und Kaffee im heimeligen Gütersloh hatte er doch auch mitgemacht. “Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren, gemeinnützig bleiben, auch wenn man es nicht ist”. Mann Thommy, bei der Lehre solltest Du das aber locker hinkriegen. Kennst doch fast jede Heuschrecke auf der Welt.

Guck mal, in einem Eurer größten Häuser haste doch auch so ein wunderbares Raucherkabuff von 10 mal 20 Metern hingekriegt. Setz Dich mal rein, Tür zu und dann gib Dir die Reval. Kommste auch auf jubelnde Gedanken. Wie Deine Mitarbeiter.

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Lächerlich

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Man muß sich das mal reinpfeifen. Da schwirren Kohorten von Zollbeamten aus, verpuffen Benzin, Strom und belegte Brote. Und kommen mit grad mal 5,5 Millionen Euro Bargeld heim in die Amtsstuben, von denen man nicht mal weiß, ob sie wirklich unrechtmäßig transportiert wurden. Die Meldung dazu aus dem Bundespresseamt und dem Bundesfinanzministerium nimmt dann unser glorioses Metropoleblatt und macht daraus einen gewaltigen Aufmacher. Parallel zu dieser grandiosen Aktion schiebt der ebenso großmäulige wie unfähige Bundesfinami Peer S. locker 12 Milliarden Steuergelder in Hütchenspieler – banken, deren Aufsicht ihm keine Mühe wert war. Ist die Presse eigentlich schon so gleichgeschaltet, das sie willenlos mit dem aufmacht, was ihr die Berliner Regierung hinwirft oder vorschreibt?

Dazu passt dann noch diese Meldung, die eben über die Ticker rauschte:

Die Millionen-Überweisung der Staatsbank KfW an die insolvente US-Investmentbank Lehman Brothers ist laut einem Zeitungsbericht nicht aus Versehen erfolgt. Das legen nach Informationen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (FAZ) erste interne Auswertungen des Vorfalls nahe, die Basis für die Entscheidungen des Verwaltungsrates am vergangenen Donnerstag waren. Zwei Vorstände und der Bereichsleiter für das Risikocontrolling waren daraufhin suspendiert worden. Die Überweisungspanne könnte die KfW bis zu 350 Millionen Euro kosten.

Da darf man doch mal ungestraft den Vogel zeigen. Oder?