Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Do
11
Sep '08

After Race Music?

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm verspricht aber nicht nur den Aktiven einen aufregenden Tag: Live-Musik, Sport-Shows, Kinder-Mitmachangebote, Verzehr- und Getränkestände sorgen für Abwechslung. So haben bereits im vergangen Jahr rund 45.000 Besucher die Sportlerinnen und Sportler lautstark angefeuert. Und spätestens bei der After Race Music ab 15.30 Uhr im Neuen Bahnhofsviertel ist mit der mobilen Band „Bewegte Männer“ Partystimmung garantiert.

Aus einer Pressemeldung von Bielefeld-Marketing zum “Run and Rollday” am Sonntag auf dem Ossi-Damm.

SPD-Brandner: “…unsere Ideen von sozialer Gerechtigkeit”. Klar: Hartz 4

Seit 100 Jahren gibt es den Gütersloher Ortsverein der SPD. Am 29. November wird dieses Ereignis groß gefeiert. Und die Genossen haben Glück. Denn ihr Festredner wird – wie bereits berichtet – Franz Müntefering sein, der Mann, der am Sonntag überraschend zum neuen Parteivorsitzenden berufen wurde. Doch nicht nur aus diesem Grund stößt die Nominierung des 68-Jährigen in Gütersloh auf viel Wohlwollen in der Partei.

Der Parlamentarische Staatssekretär Klaus Brandner sagte auf Nachfrage der NW: “Müntefering wird die Partei hinter sich scharen, er ver- körpert unsere Ideen von sozialer Gerechtigkeit, von guter Arbeit und Teilhabe.” Mit Frank Walter Steinmeier als Kanzlerkandidat in den Bundestagswahlkampf 2009 zu ziehen, nannte Brandner “gut und richtig”. “Er steht für ein Land, in dem die starken Schultern für die Schwachen einstehen und wo den Schwachen geholfen wird, stark zu werden. So kenne ich ihn seit langem aus unserer Zusammenarbeit.” Den Sonntag nannte Brandner “einen schweren Tag für die SPD”. Becks Rückzug verdiene aber Respekt und Dank.

So liest man´s “NW online”. Irgendwie hat parl. Staatssekretär Brandner den letzten Schuß noch nicht gehört. Der Miterfinder von “Hartz 4″, “Agenda 2010″ und “Parteimitkiller” verkörpert ausgerechnet “soziale Gerechtigkeit”?

Das ist unser “Jakobsweg”

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Mit Pickert und herrlichem Herforder im Rucksack. Das mußte auch mal gesagt werden.

Es stand in der Zeitung

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Nicht dass noch jemand diese Infosäule übersieht, bei der Größe …

Käpt’n Huck trifft König Artur

Zu einem Aufeinander treffen der besonderen Art kam es gestern Mittag in der SchücoArena. Zehn Tage vor Marco Hucks EM-Kampf gegen den Franzosen Jean Marc Monrose duellierte sich der Cruisergewichtler mit Arminia-Torjäger Artur Wichniarek.

Bei strahlendem Sonnenschein traten die beiden sportlichen Aushängeschilderder Leineweber-Stadt als erstes zum Elfmeterschießen an. Huck „hämmerte“ den Ball sogleich ins Netz, auch Wichniarek gab sich keine Blöße. „Willst du nur Ecken raten oder schießt du gleich auch noch?“ provozierte er, als Huck beim zweiten Schuss zu lange zögerte und prompt den Ball an den linken Pfosten setzte. Sicher verwandelte der Spieler des Monats August seinen beiden letzten Versuche und entschied das Duell mit 3-2 für sich.

Anschließend erteilte Huck seinem Kontrahenten, der mit vier Treffern die Bundesliga-Torschützenliste anführt, eine kurze Lehrstunde im Boxen. Nachdem Wichniarek die Kniffe der korrekten Deckung in Windeseile erlernte („Halte deinen Kopf weiter nach unten, sonst setzt dich meine Rechte außer Gefecht.“), lieferten sich die beiden Sportler ein leichtes Sparringsgefecht, bei dem Wichniarek seine Beweglichkeit unter Beweis stellte. „Artur ist ein Naturtalent – was hältst du von einer zweiten Karriere als Boxer?“ würdigte Huck die erste Gehversuche des Arminen im Faustkampf. Wichniarek nahm das Lob mit einem Grinsen entgegen, gab nach kurzem Überlegen dann allerdings an, sich lieber auf den nächsten Gegner, den VfL Bochum, konzentrieren zu wollen. Für seine herausragende Form auf dem Fußballplatz hatte er übrigens eine interessante Erklärung parat. „Ich habe mir die Haare kürzer schneiden lassen, das muss der Schnelligkeit helfen.“ Ein Rezept für seinen derzeitigen Erfolg gibt es aber nicht. „Manche Spiele laufen besser als andere. Ich nutze die Chancen, wie sie kommen.“ Zusätzliche Motivation erhielt er vom bekennenden Arminia-Fan Huck: „Bochum schlagt ihr 4:1.“

Auch Lohmann, das Maskottchen der Arminen, ließ es sich nicht nehmen, den Boxer seinerseits zu einem Duell herauszufo

rdern, musste aber schnell einsehen, dass Hörner keinen Vorteil bieten, wenn man einem Profi gegenübersteht. Für Huck ging es nach dem ungewöhnlichen Kräftemessen zurück ins Trainingslager nach Kienbaum, wo noch zwei Sparringseinheiten auf dem Programm stehen. „Ich bin super in Form. Monrose muss sich warm anziehen. Samstag knallt es“, sagt er voller Zuversicht.

Am Ring wird dann auch König Artur mitfiebern. „Ich drücke Marco natürlich die Daumen“, verriet er und bat seinen Freund, doch mindestens bis zur dritten Runde zu warten, bevor er zum K.o.-Schlag ansetzt. „Dann bekommen die Zuschauer noch etwas geboten.“

 Bilder zu dem Treffen finden sich auf meinem Blog, http://sportreporter.wordpress.com/

Sie geben nochmal alles

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Schmetterlingstanz in Olderdissen.

Olderdissen meldet “volle Speisekammern”

“Unsere Speisekammern sind gut gefüllt”, erklärt Tierparkleiter Volker Brekenkamp. “Deshalb bitten wir alle Kinder, Eltern und Freunde des Heimat-Tierparks Olderdissen, in diesem Jahr mit dem Sammeln von Eicheln und Kastanien für den Tierpark auszusetzen. Wir werden keine Sammelboxen am Eingang aufstellen.”

Jährlich werden zirka 20 Tonnen Kastanien und Eicheln von fleißigen Sammlern im Park abgegeben. Eine Menge, die den Futterbedarf des Tierparks bei weitem übersteigt. Denn die als Kraftfutter zu bezeichnenden Eicheln und Kastanien sind nur als Ergänzung zu anderen Futtermitteln zu betrachten.
” Wir freuen uns über die gut gemeinte Mithilfe unserer Besucher. Doch die Verarbeitung dieser Baumfrüchte zu haltbarem Futter ist auch sehr
arbeitsaufwendig und kostenintensiv. Und da wir für diese Wintersaison mehr als genug an Kraftfutter haben, möchten wir dieses Jahr mit dem
gemeinschaftlichen Sammeln aussetzen”, führt Brekenkamp weiter aus.

Der Heimat-Tierpark Olderdissen weist aus gegebenem Anlass darauf hin, dass Eicheln und Kastanien auf keinen Fall durch die Besucher selbst an die Tiere verfüttert werden dürfen. Eine falsche Fütterung kann zu erheblichen Magen-Darmerkrankungen führen. Tiere, die vom allgemein im Park geltenden Fütterungsverbot ausgenommen sind, sollten nur mit dem im Wildfutterautomaten erhältlichen Futter verköstigt werden. Dieses ist eiweiß- und kohlehydratarm und somit gut verträglich. Bei großem Besucheraufkommen können aber auch die Automaten gesperrt werden, damit eine Überfütterung der Tiere ausgeschlossen werden kann. Der Heimat-Tierpark Olderdissen bittet zum Wohle der Tiere um Verständnis.

Weitere Informationen diesem Thema sind im Internet unter www.heimat-tierpark-olderdissen.de (Stichwort: “Gebrauchsanweisung”) zu
finden.

Pressemeldung der Stadt Bielefeld vom 11.09.

9/11

Der Angriff der el Kaida am 11. September 2001 auf die USA hat die Welt verändert. Noch immer sitzt der Schmerz bei zehntausenden Angehörigen der Opfer tief. Weitere blutige Anschläge, noch mehr Tote und extreme Sicherheitsvorkehrungen waren die Folge. Milliarden Menschen reisen bis heute weniger frei als früher durch diese Welt. Das hat das Terrornetzwerk el Kaida, oder wer auch immer hinter dem Tod der 3000 am 11. September steckt, erreicht. Ganz anders aber sieht das Fazit gemessen am Anspruch von Osama bin Laden aus. Er hat weder das von ihm angekündigte große Kalifat errichtet, noch hat er die islamische Welt geeint – ganz zu schweigen vom Nachweis irgendwelcher Kreuzzüge oder der angeblich bevorstehenden Befreiung Andalusiens. Allein Gesetzlose – auch aus Syicht der Machthaber von Iran über die Golfstaaten bis Libyen – zählen zu Bin Ladens An- hängern. Nahost-Kenner berichten, der Terror-Chef werde in muslimischen Ländern inzwischen genauso verachtet wie Saddam Hussein. Wir wissen nicht, ob der größenwahnsinnige Ex-Bauingenieur mit Che-Guevara-Attitüde überhaupt noch existiert. Falls doch, hat er allen Grund sich vor der Welt zu verstecken.

So weit ein Kommentar im Westfalen-Blatt zum heutigen Tag. Manchmal fragt man sich, ob es diesen Menschen wirklich gibt oder gab. Zu sehr hat uns und die Welt ein GWB angelogen, wissentlich Fakten gefälscht und als Argument für den Angriff auf andere Länder benutzt. Zur Rechenschaft gezogen worden ist er dafür nicht. Dafür macht es heute keinen großen Spaß mehr, in die USA zu reisen und Wolfgang Rolli S. benutzt den “Terror” als Argument, einen Polizeistaat zu installieren.

Bald ist es so weit

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Nur noch wenige Tage, dann wird die Metropole von Treckern und Anhängern eingekreist wie andernorts die Reben von den Weinstöcken geschnitten werden. “Bielefelder Maistage”…..

Wie war er denn früher mal?

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Mir wäre er am liebsten grün, einladend und modern. Das war er wohl vor meiner Zeit.

Sind Sie in der Barmer?

Frauen dürfen während der Schwangerschaft nicht ihren Arbeitsplatz verlieren, sagt das Gesetz. Dass die Barmer dennoch Musterformulare zur Kündigung auf ihre Homepage gestellt hat, zeigt, wie wenig das manch einen interessiert. Frauen sollen arbeiten und Kinder kriegen. Am besten sollen sie beides gleichzeitig, aber bitte lautlos tun. Hauptsache, das Ergebnis stimmt. Den Weg dorthin, die Anstrengungen, Sorgen und Schmerzen
möchte nicht jeder Arbeitgeber mitbekommen. Besser, man wirft die Mitarbeiterin gleich raus, aus welchem Grund auch immer. Noch besser, man hat schon im Vorstellungsgespräch ein Auge darauf, was sich da anbahnt. Zwar darf die Bewerberin nicht nach einer Schwangerschaft gefragt werden, aber welche Frau traut sich schon, darauf hinzuweisen, wenn es darum geht, die angebotene Stelle zu bekommen. Dann bleibt nur noch die Lüge, die übrigens erlaubt ist. Schwangere sollen mit diesem Recht vor Diskriminierung geschützt werden. Tatsächlich erfahren sie damit aber ein Unrecht, eine
unglaubliche Missachtung ihrer mütterlichen Gefühle. Sie müssen Leben verneinen, wenn sie den Job wollen. Lügen als letzte Chance. Schluss mit der Diskriminierung ist nur dann, wenn die Wahrheit zählt. Wenn Arbeitgeber handeln, sich selbstverständlich auf schwangere Mitarbeiterinnen einstellen. Das sollte doch ganz natürlich sein.

Da greift das andere Lokalblatt Westfalen-Blatt etwas auf, was einen an den Kopf fassen läßt. Auch in unserer Gegend sind natürlich viele Mitglieder einer der größten deutschen Krankenkassen. Interessant wäre, wie sie ansonsten mit ihren Beitragszahlern umspringt.