Archiv für den Monat: August 2008

Zweiohrvasen

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Eigentlich wollte der besuchende Vierjährige ja „Keinohrhasen“ sagen, als wir ihm eine gleichnamige DVD schenkten (Ich weiß, ist nichts für kleine Kinder). „Zweiohrvasen“ wurde daraus. Macht aber ein westfälisches Kind nur klüger.

Schüco kümmert sich um einen Golfer

Die Schüco International KG wird zukünftig den deutschen ProfiGolfspieler Martin Kaymer sponsern. Das Sponsoring steht unter dem Motto „Martin Kaymer und Schüco – mit Energy2 gemeinsam für eine erfolgreiche Zukunft“.

„Was uns verbindet ist die professionelle Einstellung zu unserer beruflichen Leidenschaft“, begründet Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender Gesellschafter von Schüco, die Zusammenarbeit mit dem zweifachen Sieger der European Tour. Das Schüco Leitbild „Energy2 – Energie sparen und Energie gewinnen“ gelte auch für den Golfsport und bilde daher die gemeinsame Grundlage, betonte Hindrichs.

So heißt es heute in einer Pressemeldung der Bielefelder Schüco AG. Und ich dachte schon, die AlmArena-Sponsoren legen die Golfplätze mit Solarzellen aus…

Alles andere als Marschmusik – Die Big Band der Bundeswehr

Wir haben oft geschmunzelt im Freundeskreis, Die Uff Taa Taa Kombo der Bundeswehr kommt in den Ravensberger Park. Da gehen wir mal hin, sagten wir uns mit einem Augenzwinkern. Und wir haben es getan und nicht bereut. Richtig gute Unterhaltung für einen Dienstag Abend, das Wetter hielt und die Stimmung war gut. Auf www.teuto-card.de ist ein ausführlicher Bericht zu lesen und wir teilen diese Meinung durchaus.

Von Filmmusik, über Irish Folk bis hin zu der Krachern von Queen war alles dabei, besonders gefallen hat mir die echte Gospel Sängerin, mit einer wahnsinnig tollen warmen Stimme! Mehr davon, wer hätte gedacht, dass unsere Bundeswehr, die unser Land in fernen Ländern verteidigt soviel Swing im Blut hat?!

Hut ab!

Ziemlich unsensibel

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Meine Großväter haben mir als kleinem Piefke einige Male erzählt, wie das so war vor dem BigBang, dem Beginn des 2. Weltkrieges, als Hitlerdeutschland aus einem selbst inszenierten „polnischen Angriff“ ein „Ab 5.45 Uhr wird zurückgeschossen“ machte. Die Zeitungen waren voll von der – natürlich nur deutschen – Version. Fast alle im Reich hätten es geglaubt. Ein klein wenig erinnert mich auch die jetzige Situation in und um Georgien daran. Die Aussenministerin und Reisekanzlerin versteigt sich mit nichts in der Hand in hohle Drohungen gegen Russland, der Oberkriegstreiber in Washington setzt noch was drauf. Unser lippischer Hilfsaußenminister und „Seeheimer“ Franz-Walter S. gibt auch seinen Senf dazu, wird allerdings von der BLÖD lediglich einseitig zitiert (Im Interview sagte er „Alle haben Fehler gemacht….“)“. Das „Hetzblatt für alternde Intellktuelle“, der Spiegel, haut auf Russland drauf, was geht. Und der „Altkreiskurier“, ein Derivat der in der Sudbrackstraße logierenden Springer-Beteiligung Westfalen-Blatt (Der Altkreis lag früher mit seiner Hauptstadt Halle direkt vor der Metropole) setzt mit seiner „Frage der Woche“ äußerst unsensibel einen drauf: „Ist der Urlaub mit Russen ein Problem?“.

Radio Eriwan, über das man aus gut unterrichteten Bielefelder Kreisen hört, es habe hier einen Auslandssender, hat die Antwort schon parat: „Im Prinzip nicht. Hinter jedem Stuhl steht schon ein von den USA und Deutschland geschmierter Saakhaswilli“.

Bielefeld laut BILD bei Strom, Gas, Wasser, Müll teurer als der Durchschnitt

Das Massenbeeinflussungsblatt aus der SpringerBertelsmann-Ecke hat eine Tabelle veröffentlicht, in der die Kosten eines 4-Personen-Haushaltes für Strom, Wasser, Gas und Müllabfuhr für 100 deutsche Städte gelistet sind. Tabellenführer und damit teuerste Stadt ist Mönchengladbach. Die Metropole liegt auf Rang 64 im gesicherten Mittelfeld, aber mit 2870,93 doch erheblich über dem Durchschnitt von 2562,96. Rang 99 belegt die wirkliche Metropole Frankfurt/Main mit 2567,71. Unser meist 3-Personenhaushalt plus Hund allerdings würde Mönchengladbach superlässig toppen……

Ach ja, was noch in BLÖD stand: Witwe Scholz läßt ihren „Bubi“ ausgraben und umbetten. Und Sackarschwilli gewährte einem Milchbubireporter um Mitternacht eine Art „Interview“. Aber die georgische Westmarionette tickt wohl auch nicht mehr so ganz richtig. Hauptsache, BLÖD war vor Ort. Jetzt bin ich gespannt, wie die 6500 in Rußland engagierten deutschen Unternehmen auf die „harschen Worte“ der deutschen Aussenministerin, die mit nichts in der Hand droht, reagieren. Russen haben bekanntlich schnell die Hand am Gas – und Ölabsperrventil. Kann aber auch sein, das die Datscheuse auf schnellen Klimawandel setzt und wir dann weder Gas noch Öl aus Russland brauchen…….

Die halbe Wahrheit tuts nicht immer

Von dem überraschend hohen Überschuss in den Staatskassen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres sollte sich niemand blenden lassen. Der Bundesfinanzminister muss in diesem Jahr noch immer zehn Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen, um einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können. Nordrhein-Westfalen wird frühestens 2010 auf die Aufnahme neuer Schulden verzichten können. Für Steuersenkungen ist daher kaum Spielraum, abgesehen von einer Senkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung, den die große Koalition in Aussicht gestellt hat. Die nachlassende Konjunktur, ablesbar an einem Minus bei der Wirtschaftsleistung von 0,5 Prozent im zweiten Quartal, sollte zur Vorsicht mahnen. Diese Delle beim Wirtschaftswachstum wird sich in den kommenden Monaten auch bei den Steuereinnahmen niederschlagen. Von vorschnellen Steuergeschenken ist angesichts dieser Situation abzuraten. Die Erfahrung lehrt, dass solche Geschenke bei der hohen Schuldenlast der öffentlichen Kassen früher oder später wieder eingesammelt werden. Dieser Staat schiebt noch immer einen immensen Schuldenberg von 1,5 Billionen Euro vor sich her. Der Abbau dieses Berges an Verbindlichkeiten muss im Interesse kommender Generationen weiterhin Vorrang haben. Für den Vorschlag aus der FDP, steuerliche Entlastungen für die Bürger nur durch Ausgabenkürzungen im Bundeshaushalt zu finanzieren, wird es angesichts des bevorstehenden Bundestagswahl- kampfs im kommenden Jahr keine Mehrheit in der großen Koalition geben. Von steuerlichen Entlastungen am wenigsten profitieren würden Gering- verdiener. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes erzielten 28,8 Prozent der Arbeitnehmer 2004 Einkommen bis zu 10 000 Euro, die zum größten Teil steuerfrei waren. Gerade die Gruppe dieser Geringverdiener musste in den vergangenen Jahren Einbußen beim Realeinkommen von 14 Prozent hinnehmen, wie eine neue Studie zeigt. Ein gesetzlicher bundesweiter Mindestlohn, wie ihn die Autoren der Studie vorschlagen, um die Situation von Geringverdienern zu verbessern, ist politisch höchst umstritten und bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen nicht durchsetzbar. Wirtschaftsexperten prophezeien bei einem bundesweiten Mindestlohn einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen im Niedriglohnsektor. Gescheitert sind auch Versuche, Menschen mit geringem Einkommen den Anstieg der stark gestiegenen Energiepreise etwa durch Sozialtarife abzufedern. Es ist müßig zu betonen, dass das beste Hilfsprogramm die Schaffung neuer gut bezahlter Jobs und der Qualifizierung von Menschen besteht. Darauf sollte die Koalition alle Anstrengungen konzentrieren. Andererseits bleibt nur die Möglichkeit, das Instrumentarium staatlicher Hilfen auszubauen, indem etwa mehr Menschen Anspruch auf Wohngeld erhalten. Unter dem Vorbehalt, dass zusätzliche Ausgaben bezahlbar sind, ohne neue Schulden.

Alles soweit ok, liebes Westfalen-Blatt. Aber ein paar Worte über die Tatsache, daß der Bundesfinanzminister grad über 10 Milliarden in Hütchen- spielende Banken versenkt hat und seine staatliche Aufsichtspflicht nur rudimentär erledigte, hättet ihr ruhig verlieren können. Und wo das Geschwafel, „Mindestlöhne würden Arbeitsplätze vernichten“, herkommt, brauchen wir nicht lange zu suchen. Das hat einen Namen: Unsinn. Professor…..

Wir sind NOCH zu haben!

Comedy-Jongleur Krawalli und das ClownComedyComplott präsentieren am Sonntag, 02.11.2008 ihr abendfüllendes Programm in Bielefeld.

Zur Eröffnung der Kultur- und Kleinkunstbühne „Lampenfieber“ des CVJM Bielefeld-Brackwede präsentieren Lutz Ellermann und Joachim Bruns vom ClownComedyComplott ihr abendfüllendes Comedy-Programm „Wir sind NOCH zu haben“.

Als jonglierender Moderator führt durch den Abend der Comedy-Jongleur Krawalli.

Jonglierender Moderator Krawalli

Lampenfieber, Stadtring 52 A, 33647 Bielefeld

Tel: 0521-417 42 55

Infos:

www.lampenfieber-kleinkunst.de

Born to grill

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Gestern am frühen Abend durch Zufall in VOX gezappt. Es lief „Wissenshunger“. Drei junge Männer aus der Paderborner Gegend beim Grillen. Was an sich ja nichts Besonderes ist, wenn nicht einer von ihnen einen dicken roten Flammenwerfer mit der Aufschrift „Stadtwerke Bielefeld“ zum Anheizen der Holzkohle benutzt hätte. So macht man Undercover-Marketing 🙂 Mehr zu den „Natural born Grillers“ gibts hier.

„Enteignet Mohn“

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Traurig für unsere Noch-Demokratie, das erst „Die Linke“ ein Thema aufgreifen muß, das mittlerweile signifikante Auswirkungen auf politisches Klima, Zusammenhalt der Gesellschaft und die Umverteilung von unten nach oben hat: Der unsägliche Einfluß der immer noch „gemeinnützigen“ Bertelsmann-Stiftung auf dieses Land. Auch die NW Bielefeld greift heute dieses Thema erstaunlich neutral auf und scheut sich auch nicht, zB. Arbeitsminister Olaf Scholzens im provinziellen Straßendorf Gütersloh formulierten Arbeitsgesetze und viele andere Auswüchse als Beweis für die Einflußnahme der Familie auf die Regierung und die Parteien zu nennen. Widerlich, wie der Einfluß der fast sektiererisch agierenden Familie Mohn in der Politik gewachsen ist. Chefin Liz Mohn sitzt sicher nicht umsonst mit Friede Springer zum Kaffeplausch mit der Datscheuse zusammen.

Am 6. und 7. September wird „Die Linke“ ein breites Spektrum von Kritikern in Gütersloh versammeln und bis hin zur Mahnwache vor Liz Mohns Haus diverse Veranstaltungen abhalten. Jede Wette, das die BLÖD dann wieder von „linken Chaoten“ sprechen wird und die gesamten gleichgeschalteten Medien bis hin zu RTL unisono in die Mohntüte blasen. Auch die SPD hat sich ja mittlerweile von der Gesinnungskrake kaufen lassen. Wenn jetzt kein Riegel vor die Aktivitäten bei Bertelsmann, die allesamt nur einem Ziel dienen, Verluste zu sozialisieren und über den „gemeinnützigen Umweg“ Gewinne einzustreichen, geschoben wird, kann es zu spät sein. Reinhard Mohns obskure provinzielle und unternehmerische Weltanschauung, so sie denn überhaupt vielen Bundesbürgern bewußt ist, kann nicht die Weltanschauung einer deutschen Demokratie sei. Auch wenn er das auf seinem Bauernhof immer wieder und unermüdlich in Buchform gießt und den nächsten gekauften „Experten“ präsentiert. Hinter der bieder-tumben Fassade des dahindümpelnden Buchclubs, der idiotisch-einfältigen RTL-Welt und der sich mehr und mehr in schulische Belange und „Public Private Partnership“ einmischenden Tochter arvato steckt ein teuflisches Vorhaben.

A 33: Unendliche Geschichte. Teil 2008

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Es ist ein Trauerspiel. Die unendliche Geschichte des Autobahnbaues A 33 von der niedersächsischen Seite über Steinhagen an die Stadtgrenze Bielefelds. Jetzt streiten sich Gegner und das Land um die Breite der – unbestritten notwendigen – Grünbrücken. Den Gegnern sind sie mit 50 Metern nicht breit genug, 100 Meter sollen her. Das Land hält dagegen. Man möchte beide Seiten an den Ohren packen, tagelang einsperren und ihnen zurufen: „Ihr kommt da nicht mehr raus, bevor ihr Euch nicht auf einen Kompromiß geeinigt habt, mit dem beide Seiten leben können“. Irgendwie hat man den Eindruck, das es nicht um die Sache sondern ums Prinzip geht…..

„Buddhas schießen keine Tore“

„Buddhas schießen eben keine Tore“, kommentiert User Trebög lapidar das 1:1 des FC Bayern bei Borussia Dortmund. Für Tore sind in erster Linie die Stürmer zuständig. „Miro Klose braucht mal eine längere Auszeit, schon bei der EM wirkte er ausgebrannt wie eine hohle Bassgeige“, rät daher Orfeo di Berlino. Doch der potenzielle Klose-Ersatz Lukas Podolski scheint auch nicht nur Anhänger zu haben. „Poldi macht gar nix, außer bei der Meisterfeier auf dem Marienplatz ‚Hennes‘ schreien“, glaubt zumindest macfahl. Schreiben die User im T-online Forum zum Thema „Bayern München und der Bundesligastart“.

Was haben wir es doch hier in der Metropole gut, geht es um unseren Fubabuli-Eliteclub Arm. BI. Mal ein wenig Chardonnay, ein am Rand der B 68 seelig pennender Power-Trainer, mal eine zu niedrig geratene Gästetribüne, mal ein wenig Unterdeckung im Etat, mal ein Präsident, der geheime Faxe nicht unter Kontrolle hat. Wer immer am Abgrund schwebt, der braucht keine Buddhas am Rand des Trainingsrechtsecks, wie es Jürgen Klinsmann jüngst beim FC Bavaria Munich verrichten ließ. Da genügt eine gründliche blauschwarze Beflaggung der Kapitale und schon wirds. Daß allerdings ein Artur Wichnikarek bisher Tore schießt und ein Kloose eher nicht, läßt dann doch schmunzeln. Bei Bayernfans dreht man sich derzeit besser weg, wenn einen das Grinsen überkommt. Aber ihr könnt Euch trösten. Noch hat Würschtels (Hoeneß) Team viel Zeit, die Dinge zurecht zu rücken. Schließlich ist auch Werder Bremen nur auf Augenhöhe mit Arm. BI.

Post, die mich „wahnsinnig“ freut

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Dieser Katalog fand sich heute – wie sicher bei vielen Unternehmen und Unternehmern – in der Post. 200 Seiten stark. Randvoll mit „Den besten Adressen aller Zeiten“. Na, dann wollen wir doch mal gucken, was da aus dem Telekom-Pool, dem Callcenter-Pool und bei den Bankdaten so alles dabei ist. I am not amused.

Endlich mal was Neues in Bielefeld: Buch und Film vereint

Buch und Film für LiebhaberInnen. Die Bücherstube Heepen und die „Jürmker“ Bücherstube und das CineStar in Bielefeld beginnen eine gänzlich neuartige Veranstaltungsreihe.

Eine aktuelle Literaturverfilmung mit Buchaktion: Das CineStar zeigt anspruchsvolle Filme in Sondervorstellungen – unsere Buchhandlungen führen Sie dabei buchwärts. In einem abgetrennten Bereich können Sie mit den Buchhändler(inne)n und der Kinoleitung zwanglos ins Gespräch kommen, Sie können auf unserem Büchertisch die passenden Titel anschauen und erwerben, ein Glas Wein (oder Wasser) halten wir für Sie bereit, Sie erleben im Kinosaal eine kleine Lesung oder ein Gespräch zum jeweiligen Film. Eine runde Sache, die LiteraturliebhaberInnen zu Cineasten und Cineasten zu LiteraturliebhaberInnen werden läßt!

Wir werden am 1. September 2008 um 19.30 Uhr mit dem Film „Into the Wild“ von Sean Penn beginnen, der auf dem bewegenden Buch „In die Wildnis“ von Jon Krakauer beruht:

 

Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless im Eis von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine Reise in den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen Mann veranlaßte, sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen.

Warum ist der moderne Drang ins Unberührte so mächtig – Flucht oder Suche, Verweigerung oder Erfüllung? Darüber werden wir vor dem Film mit dem bekannten Eis- und Höhenkletterer sowie Trekking-Experten Dietmar Hahm aus Bielefeld sprechen, der Wildnis an vielerlei Orten hautnah er- und überlebt hat.

Am 6. Oktober 2008 folgt der Film „Der Baader-Meinhof-Komplex“ (mit Martina Gedeck und Moritz Bleibtreu) nach dem Buch gleichen Titels von Stefan Aust; am 3. November 2008 „Anonyma – Eine Frau in Berlin“ (mit Nina Hoss) nach dem Buch einer unbekannten Journalistin und Fotografin. Das gesamte Programm finden Sie in unseren Buchhandlungen oder auf der CineStar-Website.

Tickets zum Inklusivpreis von Euro 8,50 können Sie ab sofort in der Bücherstube Heepen, in der „Jürmker“ Bücherstube sowie im CineStar erwerben.

„Jürmker“ Bücherstube
Amtsstraße 34 (direkt am Marktplatz)
D-33739 Bielefeld
Tel. 05206 / 2700
Fax 05206 / 6753
E-Mail: joellenbeck@ihre-buecherstube.de
Öffnungszeiten:
Mo bis Do 9 bis 13 und 15 bis 19 Uhr
Fr 9 bis 19 Uhr
Sa 9 bis 13 Uhr

Bücherstube Heepen
Am Teigelhof 2
D-33719 Bielefeld
Tel. 0521 / 30 44 058
Fax 0521 / 30 44 059
E-Mail: heepen@ihre-buecherstube.de
Öffnungszeiten:
Mo bis Sa 9 bis 13 Uhr
Mo bis Fr 15 bis 18.30 Uhr

Endlich: gelbe Sackpolizei

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Es reicht nicht, das private Abzocker den Müllmarkt lukrativst unter sich aufteilen, weil Schwachköpfe in der Politik nicht kapiert haben, das „Privatisierung“ kein Allheilmittel sondern eher eine Gelegenheit zum „Geldmachen mit Dreck“ ist. (Aber dafür bekommen sie ja auch wieder was vom Kuchen ab. Mit Lustreisen und anderen Feinheiten). Besser wirds noch, wenn diese privaten Abzocker auch eine eigene Müllpolizei einsetzt, die in den Säcken und gelben Tonnen schnüffelt. Auf 50 Metern gab es heute Morgen für drei Häuser diese knallroten Zettel:

Fall 1: Ein Aluminiumtray, wie es beim Grillen verwendet wird, befand sich im Müll
Fall 2: 3 Joghurtbecher waren nicht gespült
Fall 3: Eine Verkaufspackung fand wohl nicht die Gnade vor den Augen der Müllschnüffler

Wenn man weiß, das der ganze gesammelte Mist dann in der Verbrennungsanlage wieder zusammengeschüttet wird, greift man sich an den Kopf. Wir zahlen nicht nur viel zu viel Geld für die Abfuhr des Mülls sondern genehmigen den Entsorgern auch noch, glänzende Geschäfte mit unserem Müll zu machen. Dafür kann der Mist dann schon mal liegenbleiben. Neulich blieben aus eben den oben genannten Gründen 3 graue Tonnen stehen. Hauptsache, das Zeugs aus Neapel wird hier – unsortiert- gegen viel Kohle verbrannt……

Die großen Pläne des Dezernenten Moss

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Leider hat das Fortloben unseres Baudezernten Gregor Moss nach Dresden nicht geklappt. Nun bereitet er sich auf eine zweite Amtszeit vor. Die beiden wichtigsten Aufgaben aus seiner Sicht: der Uni-Campus an der Langen Lage/Dornberg und die ungelösten Kesselbrink-Probleme. Nein, Mossi, mehr Probleme hat die Kapitale der Brachflächen ja bautechnisch auch nicht. Freuen wir uns also auf weitere 8 Jahre Brachflächenhits. So lange bleibt nämlich ein gewählter Dezernent im Amt.

Es googlet also doch in BI

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Es war also keine rollende Fata Morgana, was die User neulich hier im Bielefeld-Blog beschrieben: Google filmt auch die Straßen unserer Metropole. Rouven Ridder von der NW beleuchtet heute ausführlich im Lokalen die Aspekte der Aktion, läßt sowohl Google selbst als auch unseren Bielefelder Datenschutz-Experten Padeluun zu Wort kommen. Die Googlesche Argumentation, wonach gefilmte Gesichter „geblurrt“ (unkenntlich gemacht) werden, mag ja sein. Aber was ist mit den Originalbändern, den Ungeblurrrten? Angesichts des schwunghaften Datenhandels und der vielen undichten Stellen beim Schutz der Daten kein schöner Gedanke. Und Google hab ich persönlich noch nie über den Weg getraut. Warten wirs ab. Nicht lange nach Einstellen der gefilmten Straßen wird man eine mehr oder weniger geschickte Verknüpfung zB. zu einem Real-Markt links der Detmolder Straße finden. Ist doch laut Datenkrake Google Sinn der Straßenfilmerei, dem „User vorab ein Bild der Straße zu vermitteln, die er zu befahren denkt“. Was sind doch herkömmliche Navigationsgeräte Luschen gegen Google, da sieht man lediglich, wie man fahren muß. Was letztlich ja auch wichtiger ist.

Demnächst also „Niederwall mit links und rechts geblurrten Menschen“ . Braucht man das wirklich oder braucht das wohl eher Google, um das Web noch weiter zu dominieren? Deutschlands bekanntester rollender Paranoiker, Wolfgang S., wird schon sehen, wie er an die ungeblurrtten Originale kommt. Die dann verknüpft mit gestohlenenen und vom Staat gegen ein paar Millionen Euro Stuergeld erhehlten Daten, dazu noch ein kräftiger Hieb aus der gestohlenen Telekom-Datenbank mit allen Bankverbindungen……… Ich hör jetzt mal auf. Das Buch „1984“ von George Orwell war ein sanfter Kindergeburtstag gegen das, was jetzt abgeht.

Wie lange dauern 1 Kilo Putenbrust?

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Es war verschollen. Irgendwo in vollgestopften Regalen hinter Türen, die es geschickt vorm Finden abschotteten. Da ich mir aber nicht klar war, bei welcher Temperatur das satte Kilo Putenbrust aus dem Speckgürtel an Bielefelds nordwestlicher Grenze gar ist, bedeutet das Auffinden des Anzeige- instrumentes schon einen gewisser Fortschritt. Aber 90 Grad Kerntemperatur?

Nachtrag: Es wurde perfekt.

Imagine…..

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Snapshot: www.kunsthalle-bielefeld.de

Soso. Bielefelds Kunsthalle rückt ein wenig in den Focus der Kunstwelt. SPIEGEL online läßt sich zu einer längeren Rezession herbei, wenn auch mit kritischen Untertönen. Immerhin gehört Bielefeld ja zu den Städten, an die man sich so gut wie immer mit dem Blick auf den Rekordaufabaufsteiger Arm. Bielefeld herantastet. Wer mehr über die Frau wissen will, die angeblich „die Beatles spaltete“, liest hier und hier.

„Die Versager sitzen in Berlin!“

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Stocksaure Leserbriefe im sonntäglichen Westfalen-Blatt. Kommentiert wird die Sonntagsfrage „Haben Sie Angst davor, Opfer von illegalen Datenhändlern zu werden?“. Das Tribunal wurde zu einer Abrechnung mit der Datensammelwut der Berliner Regierung, insbesondere des rollenden Paranoikers Wolfgang S. Nicht auszudenken, wenn „Vorratsdatenspeicherung“ und „Lebenslange Steuernummer“ und einige andere Bundesdatenbanken in falsche Hände kämen. Was offensichtlich alles möglich ist, zeigt die gegenwärtige Situation. Und trotzdem haut keiner den Spitzdamen – und buben in Berlin mal so richtig auf die Finger.

Bilder aus der Metropole

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Vom Sommerloch, das offensichtlich an mir vorbeihastete, war heute in der Metropole nichts zu spüren. Voll wars. Die Leute nutzten die Sonnenstrahlen zwischen den Schauern. Hier der Jahnplatz im Gegenlicht.

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Am Sport-Scheck übte einer die Diretissima zum Apfelstrudel oben im Bernstein, den wir bereits genossen, während er immer noch zwischen den Seilen hing.

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Die Entkernung des Mantelhauses schreitet voran. Ob ein Betroffener mal hier über seine Erfahrungen schreiben möchte?

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Auf dem Alten Markt, dem Schmuckkästchen der Metropole, präsentierte eine Staudengärtnerei aus Schloß Holte einen wunderschönen Querschnitt durch Blühendes und man sah ganz viele junge Gesichter. Ja, das fällt richtig auf.

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Das sich bisher niemand für diese Baulücke oben auf dem Rosenthal-Haus gefunden hat, wundert.

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Dafür präsentiert ein kleiner Laden für Kunsthandwerkliches Mitte Obernstraße eine Fußmatte, die ich mir glatt vor die Tür legen würde. Vor allem nach einem Kerner-Auftritt im ZDF.

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Warum es die Thalia-Buchhandlung genau gegenüberliegend 2 x gibt, entzieht sich dem marketingtechnischen Denken. Klar, die Gütersloher Bertelsmänner hatten den „Boulevard“ nicht ins Laufen gekriegt. Dafür gabs im Stammhaus gleich eine Doppelschlange vor den Kassen und eine kampfbereite junge Dame meinte, die rechte Schlange mittig überholen zu müssen. Aber Bielefelder machen den Mund dann schon auf …..

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Die schönere und bessere Hälfte gönnte sich neben anderen dieses Buch, das zwei Damen vor ihr an der Kassenschlange ebenfalls hatten. Hab ich da einen Bestseller verpasst?

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Süsterplatz und das Limerick liegen still da ….

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Mit diesem herrlichen, ja fast schon toskanesischen Bild, entstanden kurz vor dem Abzweig in die Mauerstraße verabschiede ich mich von der Innenstadt an diesem Samstag. Arminia versucht grad, der alten Tante Hertha in Berlin ein Bein zu stellen und die Hockeybuben führen in China noch gegen Spanien…..

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Nach fast 3 Regierungsjahren…..

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Und das ist der Aufmacher eines Lokalblattes. Kein Wort dazu, das es fast drei Jahre dauerte, bis Frau Dr. M. sich des Themas bemühte. Kein Wort darüber, in welcher Bildungsmisere Deutschland steckt. Kein Wort darüber, das Pisa nicht nur nicht vergessen sondern ziemlich lebendig ist. …..i