Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Sa
30
Aug '08

Da kriegt ein NW-Bild aber gewaltige Risse…..

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Es ist gradezu lächerlich, verfolgt man die verzweifelten Versuche, unseren lippischen Büro – und Technokraten Frank-Walter S., Hilfsaußenminister, neoliberaler Seeheim-Anhänger und Mitarchitekt des menschenverachtenden Hartz4 – unter Templins größtem Stolz, zum Kanzlerkandidaten hochzustilisieren. Jetzt kriegt dieses Bild des jovialen Apfelessers in fastschonweiß noch einmal gewaltige Risse.

Gegen 16:30 Uhr ging diese Eilmeldung bezüglich Georgien und seinem abgefahrenen Präsidenten Sackwilli (Empfängt schon mal nachts bedeutungs- losen BLÖD-Reporter und lügt US-gesteuert wie gedruckt) ) über die Ticker:

Die georgische Regierung am Pranger: Nach Presse-Informationen hat die OSZE Hinweise darauf, dass die Führung in Tiflis den Krieg mit Russland verschuldet hat. In Berlin beschäftigte man sich schon vor Monaten in internen Szenarien mit den Folgen einer aggressiveren Außenpolitik Moskaus.

Hamburg – In der Zentrale der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) häufen sich offenbar Hinweise auf ein massives Fehlverhalten der georgischen Führung, das zum Ausbruch der Krise beigetragen hat. Nach Informationen des SPIEGEL sind auf informellen Kanälen Berichte von OSZE-Militärbeobachtern aus der Kaukasus-Region an verschiedene Regierungsstellen in Berlin gelangt.

Im Klartext: Möchtegernkanzler Frank-Walter S. und seine grandiose Chefin wußten von dem Überfall Georgiens auf Südosschetien. Sämtliche Krokodilstränen und Aussagen und Vor-der-Kamera-Drohungen (“Rußland muß bestraft werden”) waren reines Theater. Schmierenschauspiel. Schön, wenn das Volk derart verarscht wird. Wie wärs mit einem “Change” auch bei uns? Aber wir können uns ja nicht einmal zwischen Obama oder McCain entscheiden bei den “Leuchten”, die uns in Poberl (“Politisches Berlin”) mit viertklassiger Besetzung ihr neustes Stück vorspielen: “Verlogene Amateure in der Regierungskuppel. Ratlos”. Ich glaube auch nicht, daß die von Georgiern eingesetzten deutschen Heckler & Koch-Gewehre illegal dahin gelangten…

Anfang stark. Mitte brauchbar. Am Ende leider die Klatsche. Arm. BI – HSV 2:4

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An allem schuld war der Liveticker der Arminen. Als er das erste Tor von Ex-Armine HSV-Reinhardt nachtrug, schlug der unmittelbar danach noch mal zu. Guckst Du hier:

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Wenigstens können wir uns am nächsten Wochenende ohne Angst in die Hansestadt schleichen….

Es geht wieder los:

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In Bielefeld ist also wieder Weinmarkt!

H. Geißler in der falschen Partei?

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Immer, wenn ich etwas von und über den CDU-Mann Heiner Geißler höre, sehe oder lese, habe ich gespaltene Ansichten über ihn. Wie jetzt auch nach der Lektüre eines Interviews in der NW. Geißler geißelt den “Markt als Idee des Frühkapitalismus”. Geißler geißelt “den Kapitalismus pur”. Geißer geißelt die “Nichtbeteiligung der Arbeitnehmer am Produktivitätsfortschritt”. Geißler geißelt, das die “Zahl der geringfügig entlohnten Jobs auf 8 Millionen angestiegen” sei. Oh Heiner, entweder läßt Dich der größte Stolz Templins im Berliner Führerhauptquartier als “toleriertes soziales Scheingewissen der CDU” einfach reden oder nimmt Dich nicht ernst. Obwohl Du wahrlich Recht hast.

Ihre Majestät lädt zu Weinen ein

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Aus einer Pressemeldung von “Bielefeld-Marketing”:

Von Dienstag, 2. September 2008, bis zum Sonntag (7. September) laden Bielefeld Marketing GmbH und das Deutsche Weininstitut dazu ein, deutsche Weine und Sekte in stimmungsvoller Umgebung zu probieren und zu genießen. Ort des Geschehens: Die Bielefelder Altstadt, vom Alten Markt bis zum Altstädter Kirchplatz. Kleine kulinarische Köstlichkeiten aus der Küche ergänzen das Angebot der zahlreichen Stände.

Offiziell eröffnet wird die diesjährige Veranstaltung am Dienstag, 2. September 2008, um 12.00 Uhr, auf dem Alten Markt durch Oberbürgermeister Eberhard David und der Deutschen Weinkönigin Evelyn Schmidt. Unterstützt werden sie dabei durch die Königinnen der Anbaugebiete und den „Jazz Cats“ mit New Orleans- und Dixieland-Jazz.

Na dann, wohl bekomm´s!

Schon mal an die Patienten gedacht?

»Eenmaol lachen helpt biätter es dreimaol Medzin niemen.« Dieses plattdeutsche Sprichwort aus dem Münsterland (»Einmal lachen hilft besser als dreimal Medizin nehmen«) soll daran erinnern, dass jeder einer möglichen Krankheit vorbeugen kann. Eine gesunde Lebensweise sowie sportliche Aktivitäten sind nur zwei Rezepte, die helfen, Ausgaben im Gesundheitswesen zu reduzieren. Zunächst sollten wir Bürger aktiv werden, bevor wir »Schwarzer Peter« spielen und Schuldige für eine Kostenexplosion unter Ärzten, Krankenhäusern, Krankenkassen und Politikern ausmachen. Fakt ist, dass die knapp 150 000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten mindestens 2,5 Milliarden Euro mehr bekommen – ein Plus von zehn Prozent. Gezahlt wird das Geld von den gesetzlichen Krankenkassen, verteilt von den 17 Kassenärztlichen Vereinigungen und aufgebracht wird es von den Versicherten. Es ist unausweichlich, dass die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen steigen, obwohl die Behandlung der Kranken nicht verbessert wird. Sind die 2,5 Milliarden Euro nun ein Schlag ins Gesicht der Versicherten oder eine berechtigte Honoraranhebung? Im Schnitt verdienen Ärzte ein Jahresgehalt von 120 000 Euro. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede. So bekommt ein Radiologe mit 17 416 Euro pro Monat mehr als doppelt so viel wie ein Allgemeinmediziner (8666 Euro). Auch regional gibt es Unterschiede, im Westen gibt es mehr Honorar als im Osten und im Süden mehr als im Norden. Ob die zehn Prozent eine Luxuszulage sind, muss bezweifelt werden. Denn derzeit bekommen die Ärzte nur 80 Prozent ihrer Leistungen bezahlt. 20 Prozent schreiben sie in den Wind, da das Geld für die Bezahlung schlicht und einfach fehlt. Zudem werden Ärzte nach einer Gebührenordnung bezahlt, die mit den Krankenkassen ausgehandelt wurde. Mit der Honoraranhebung im ambulanten Bereich ist es jedoch nicht getan. Auch die Krankenhäuser fordern mehr Geld. Von einer Finanzierungslücke in Höhe von sieben Milliarden Euro ist die Rede, die die Kliniken allein nicht schließen können. Somit wird der Versicherte von den Krankenkassen doppelt zur Kasse gebeten: einmal für die Haus- und Fachärzte und einmal für die Kliniken, damit diese ihre Mediziner bezahlen können. Im nächsten Jahr wird das Geld im Gesundheitswesen neu verteilt. In diesem Herbst wird der Bundestag einen einheitlichen Beitragssatz für alle 250 gesetzlichen Krankenkassen festlegen. Im Gespräch sind 15,5 Prozent. Derzeit beträgt der Beitrag im Durchschnitt 14,9 Prozent. In Zukunft darf der Beitragszahler somit nicht geschröpft werden. Denn der Satz des Dichters Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719 – 1803) »Der beste Arzt ist jederzeit des Menschen eigne Mäßigkeit« bestärkt nicht nur das Anfangs zitierte Sprichwort aus dem Münsterland. Mäßigung gilt aber nicht nur für uns Bürger, Maßhalten muss für alle Beteiligten im Gesundheitswesen bindend sein.

Das schreibt das Westfalen-Blatt und dem ist nicht viel hinzuzufügen. Außer: Die sogenannten “Reformen” dieser Groko sind stets der Griff in die Tasche der Versicherten. Leistungen runter, Vergütungen rauf. Leistungen runter,. Medikamente so teuer wie sonst nirgends. Leistungen runter, Krankenhauskosten rauf. Und das schreibt hier einer, der im engeren Umfeld erlebt, wie mit Krankheiten richtig Kohle gemacht wird. Und noch eine Untersuchung und noch eine völlig unnötige Operation. Wollen Sie nicht noch 2 Tage zur Beobachtung bleiben? Klar. Bringt wieder 2000 Euro. Privatpatient. Lukrativ. Erzähle mir keiner, es ginge noch um den “Patienten an sich”.

Ein schöner Spätsommertag

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Natürlich wird jetzt wieder der eine oder andere Mitleser hier aufjaulen, aber sei´s drum. Das Wetter ist nun mal fester Bestandteil menschlichen Denkens. Kachelmann hat sogar eine ganze Industrie daraus gemacht. Also hier ist ein zum Teil blauer Himmel und das Hoch “Arminia” sorgt für einen Sonnnentag. Wie meinte doch gestern Manni Breuckmann vom WDR? “Arminia schlägt den HSV 2:1″. Ja und der sollte das ja wissen.

Panikmache

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NW vom 30.08.2008

Manchmal fragt man sich dann doch, was einen headlinenden Politikredakteur der NW zu einem solchen Aufmacher bewegt. Wahrscheinlich liest er zu viel BLÖD. Anders ist diese Panikmache vor dem Hintergrund der Übergriffe gegen völlig überflüssigerweise in Afghanistan weilende deutsche Soldaten und deren sicher aus verständlicher Angst erfolgter angeblicher Überreaktion nicht zu deuten. Deutschland hat nun mal am Hindukusch nichts zu suchen.
Was auch für Georgien gilt. Gell Frau Bundeskanzlerin?

Wie wärs mit moderaten, distanzierten oder gegen den Einsatz kritischen Tönen? BLÖD zu übertreffen, gelingt weder der NW noch dem Westfalen-Blatt.