Einge gute Seele brachte Pflaumenkuchen aus dem Speckgürtel mit. Das Café in Steinhagen – etwas versteckt nahe der B 68 – ist bekannt und berühmt dafür. Warum er in Papier mit Westfalen-Blatt-Aufdruck eingepackt ist, weiß ich nicht. Vielleicht ist der Bäcker(/Konditor ein Fan des anderen lokalen Regionalblattes. Sei´s drum. Schwarze Farbe war nicht auf dem Kuchenstück.
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“Werthers Leiden” ist zwar von J.W. Goethe. Hat aber mitnichten mit dem kleinen gleichnamigen Ort jenseits der großen Metropole zu tun. Beim dortigen “Bankverein” gehts heftig zu. Passend dazu kam grad eine Pressemeldung auf den Tisch:
Bei der seit 10.00 Uhr tagenden Hauptversammlung der Bankverein Werther AG in Bielefeld wird Vertretern und Bevollmächtigten der Gaius Iulius Caesar Invest GmbH (GIC Invest) der Zutritt verweigert. “Unter Berufung auf unübliche Formalitäten wurde unserem Team der Zutritt verweigert.”, so Oliver DEUTSCH, Geschäftsführer der GIC Invest. “Man versucht, uns von der Hauptversammlung fern zu halten, um kritische Stimmen auszuschließen und so die Beteiligungspläne des Vorstandes in Bezug auf die Net Mobile AG auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Dies trotz unseres für die Aktionäre wesentlichattraktiveren Sanierungsplanes.”
Gleich mehrere Anwälte wurden aufgebracht, um den Zutritt der GIC Invest zu verhindern. So wurde behauptet, die Gaius Iulius Caesar Invest GmbH sei nicht Aktionärin; man verwies auf die depotführende Bank als Aktionärin und forderte etwa eine Vollmacht durch den Vorstand dieser Bank. “Vielleicht formaljuristisch korrekt, aber allemal fernab der Gepflogenheiten.”, so DEUTSCH.
“Das ganze ist eine Lächerlichkeit.”, so DEUTSCH, “Wie sollten wir wohl zu den Karten kommen? Glücklicherweise hatten wir zumindest zwei Karten, die aus formalen Gründen nicht in Zweifel gezogen werden konnten.” So konnten zumindest zwei Vertreter in die Hauptversammlung entsandt werden. Einem bevollmächtigten Rechtsanwalt als Begleitung wurde der Zutritt weiterhin verweigert.
Aktuell laufen Bemühungen, den Zutritt der restlichen sechs anwesenden Personen durch eine Stellungnahme der depotführenden Bank noch zu ermöglichen. Bis zum Ende der Hauptversammlung ist ein Unternehmenssprecher vor Ort und steht für Presseauskünfte zur Verfügung.
Soweit DEUTSCHENS Pressemeldung aus dem Lager des Gajus Julius Caesar. Werden wir, die wir hier römisch-germanisch Geschichtsbelastet sind, final hören: “Varus Werther, gib mir meine Penunzen wieder?” Es bleibt spannend um römischen Krieg um BV Werther. Warum DEUTSCH sich so schreibt und nicht so: Deutsch, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ein neuer Skandal im Zusammenhang mit illegalem Adresshandel ist aufgedeckt worden. Mindestens acht Unternehmen haben offenbar rechtswidrig mit Millionen von Daten aus kommunalen Melderegistern gehandelt. Die Landesinnenministerien von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein bestätigten dies nach einem Bericht der “taz“.
Dabei handele es sich um Vermittler, die für Firmen Anfragen bei Meldeämtern übernehmen, um beispielsweise Kundendaten zu überprüfen. Doch statt die Angaben nach Erhalt lediglich an den Auftraggeber weiterzuleiten, behielten die Vermittler sie demnach in eigenen Datenbanken, um damit erneut Geld zu verdienen.
Dem Bericht der “taz” zufolge werden mindestens acht Firmen beschuldigt. Eines dieser Unternehmen besitze eine Datenbank mit 72 Millionen Datensätzen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Schleswig-Holstein. Von den übrigen Händlern lägen zwar keine konkreten Zahlen vor. “Aber auch dort dürften Datensätze im vielfachen zweistelligen Millionenbereich vorgehalten werden”, sagte der Sprecher.
Es schlägt wirklich dem berühmten Faß den Boden aus. Warum geben Kommunen und Stadtverwaltungen überhaupt “Vermittlern, die für Firmen Anfragen bei Meldeämtern übernehmen” unsere Daten? Was gehen – außer Meldeamt und anderen staatlichen Stellen – Private oder Gewerbliche unsere Daten an? Wer hat das in welche Gesetzesform gegossen? Wer hat es erlaubt? Welche Vermittler übernehmen welche Anfragen für wen?
Grandios: Man unterschreibt ellenlang irgendeinen Scheiß zum Datenschutz und die Mafiosi in Verwaltung und Gaunerwirtschaft kungeln unsere Daten weiter? Bananenrepublik Deutschland läßt grüßen. Schon mal gewundert, woher eine Schufa oder eine Erpressungorganisation wie GEZ unmittelbar nach einer Adressenänderung das bereits weiß? Aus eigener Erfahrung kenne ich mindestens 2, heute pensionierte, Personen aus der Stadtverwaltung, die locker “mal eben nachguckten”, wenn es um den Wusch nach Daten ging. Ich selbst habe das nicht genutzt, aber genügend Andere.
Dazu die Innenministerien: Die Innenbehörden in Kiel und in Nordrhein-Westfalen verschickten demnach einen Runderlass an ihre kommunalen Meldeämter, der ihnen verbietet, den entsprechenden Firmen Auskünfte zu erteilen. Auch die Innenverwaltung des Saarlands prüft derzeit eine solche Weisung. Scheint ja bei den Schwachköpfen in den Verwaltungen nichts geholfen zu haben.
Das ohnehin auf tönernen Füßchen stehende Lügengebäude der Berliner Groko bekommt jeden Tag neue, Existenzgefährdende Risse. Nach der Aufschwunglüge erreicht uns nun die Lehrstellenlüge. Dazu schreibt das Westfalen-Blatt:
Das Konjunkturklima kühlt sich ab, die Verbraucherlaune ist mies – da müssten doch auch dunkle Wolken über dem Arbeitsmarkt aufziehen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Zahl der Arbeitslosen ist sogar deutlich stärker gesunken, als es die Experten vorgesagt hatten. Eitel Sonnenschein also – aber warum? Zum einen ist die Wirtschaft stabiler, als es die jüngsten Konjunkturdaten glauben machen. Die Wachstumsdelle im zweiten Quartal kam nicht unerwartet nach dem Boom in den ersten drei Monaten. Mehr als 400 000 offene Stellen sind den Arbeitsämtern derzeit gemeldet – die Nachfrage nach Arbeitskräften ist damit ungebrochen hoch. Der zweite Grund für die stetig sinkende Arbeitslosigkeit aber gibt eher Anlass zur Sorge. Nach Be- rechnungen der Bundesagentur für Arbeit gehen dem Arbeitsmarkt durch die zunehmende Zahl von Ruheständlern Jahr für Jahr 100 000 Arbeitskräfte verloren. Schon heute können Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe 1400 Stellen nicht besetzen, weil Fachkräfte fehlen. Da ist es nicht nur gesell- schaftspolitisch, sondern auch volkswirtschaftlich unerträglich, dass 500 000 junge Leute ohne Schulabschluss in der Arbeitslosigkeit verharren. Politik wie Wirtschaft müssen alles daransetzen, diesen jungen Leuten doch noch eine Berufsperspektive zu eröffnen. Das erfordert erhebliche An- strengungen – von allen Beteiligten. Doch eine Alternative gibt es nicht.
Wenn die weltfremden, von Lobbyisten höchst beeinflussten und zu allem Überfluß auch noch glänzend bezahlten Schwachköpfe der Brüsseler EUrotokratie zuschlagen, bleibt einem meist die Luft weg. Jetzt werden nach Gurken, Währung, Abgasen auch die Grenzwerte für zB. Pestizide vereinheitlicht, sprich: nach oben gezogen. Da kaufst Du hier bei uns dann im REWE Bio, das auf einmal höhere Grenzwerte für alles Mögliche haben darf.
Dabei darf ich nicht einmal an den von unserer Datscheuse so rührend gegen das Volk verteidigten “Vertrag von Lissabon” denken…..
Während die Unternehmen in der guten Konjunkturlage ihre Gewinne stark gesteigert hätten, seien die realen Nettolöhne pro Arbeitnehmer zwischen den Jahresenden 2004 und 2007 insgesamt um 3,5 Prozent gesunken. An diesem Wert habe sich seit Jahresbeginn nichts geändert. “Es ist nicht nur ein mehrheitliches Gefühl der Bevölkerung, dass sie vom Aufschwung nicht profitiert. Es ist Realität. Trotz eines gut dreijährigen Konjunkturaufschwungs ist die reale Einkommenssituation vieler Haushalte heute schlechter als zuvor”, schreiben die Konjunktur-Forscher Camille Logeay und Rudolf Zwiener. Im Auftrag der Stiftung hatten sie die Aufschwungphase mehrfach untersucht.
Das teilte die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung mit. Sie hatte die Entwicklung vom Herbst 2004 bis ins erste Quartal 2008 untersuchen lassen. “Der Zuwachs an Wirtschaftsleistung ist in den vergangenen drei Jahren ganz überwiegend den Beziehern von Gewinn- und Vermögenseinkommen zugeflossen.” Daran hätten auch die verhältnismäßig hohen Tarifabschlüsse der vergangenen Monate nichts geändert. Die Konjunktur hat sich im zweiten Quartal 2008 abgekühlt.
Gelesen auf T-online. Ja da bin ich aber mehr als überrascht. Wollen uns doch die hiesigen Staatsparteien-Auguren weißmachen, es sei anders. Gell Herr Wend, da reiben Sie sich aber die Augen, Sie “Experte” was? Und was die “mächtigste Frau der Welt” in Abwesenheit anderer uns über die Konjunktur weismachen wollte, hat eher mit ihrem nur rudimentär vorhandenen Rechenvermögen, BruttoNetto und der erhöhten Märchensteuer zu tun, die keineswegs neutral ist.
PS. Gestern habe ich einen Bericht über ein Auswandererehepar in Costa Rica gesehen. Im Interview sagten sie, das sie ihren Angestellten Stundenlöhne von 3,50 bis 5 €/Stunde zahlten. Und das beim Preisniveau Costa Ricas. Mehr kriegen viele hier in der Bundesrepublik auch nicht.
Thomas von Heesen, in Bielefeld wohl bekannter Ex-Spieler, Trainer, Manager, Trainer hat dem ebenso weißhaarigen wie kleinen wie selbstherrlichen Präses des Zweitligisten 1. FC Nürnberg nach nur einem halben Jahr Dasein in der Stadt des Christkindls die Brocken hingeworfen. Angeblich kam er damit einem Rauswurf aus dem Traineramt des Chaosclubs zuvor. Wen hat der ungefähr 3 Bierkästen hohe Fußball-Cäsar Michael A. (Aro) Roth nicht schon alles als Trainer verschlissen. Bei jeder Feuerung gabs Seltsamkeiten. Der Vorgänger prozessiert jetzt noch mit dem Club. So lange Roth da das Sagen hat, werden die nicht aus den Puschen kommen.




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