Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Mi
27
Aug '08

Dankeschön vom Umfrager

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Neulich einem Umfrager einen Katalog von Fragen beantwortet.

- Mögen Sie Frau Dr. Merkel? (Sehr/Weniger/Geht so/Gar nicht/Unentschieden)
- Leben Sie gerne in Ihrer Region? (Sehr/Weniger/Geht so/Gar nicht/ Unentschieden)
- Wie stehen Sie zum nordrhein-westfälischen Bildungssystem? (Sehr gut/Geht so/Schlecht)
- Mögen Sie klassische Musik? (Sehr/Weniger/Geht so/Gar nicht)

Wahrscheinlich habe ich Lied Nr. 1 “Das Bildnis ist bezaubernd schön / Zauberflöte” in Bezug auf die Frage nach Frau Dr. Merkel und meiner Antwort falsch gesetzt. Dann hätten wir jetzt sicher eine ganze Opernsammlung auf DVD mehr. Der bekannte Umfrager veröffentlicht nämlich immer die bekannten Werte.

Das hier ist sein Dankeschön: 11 “Schönste Stimmen der Klassik”. Ich vermisse “Nessun dorma” in der Besetzung Telekom/Potts und bei der Arie der Butterfly hängt die Scheibe……

Zweiohrvasen

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Eigentlich wollte der besuchende Vierjährige ja “Keinohrhasen” sagen, als wir ihm eine gleichnamige DVD schenkten (Ich weiß, ist nichts für kleine Kinder). “Zweiohrvasen” wurde daraus. Macht aber ein westfälisches Kind nur klüger.

Schüco kümmert sich um einen Golfer

Die Schüco International KG wird zukünftig den deutschen ProfiGolfspieler Martin Kaymer sponsern. Das Sponsoring steht unter dem Motto “Martin Kaymer und Schüco – mit Energy2 gemeinsam für eine erfolgreiche Zukunft”.

“Was uns verbindet ist die professionelle Einstellung zu unserer beruflichen Leidenschaft”, begründet Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender Gesellschafter von Schüco, die Zusammenarbeit mit dem zweifachen Sieger der European Tour. Das Schüco Leitbild “Energy2 – Energie sparen und Energie gewinnen” gelte auch für den Golfsport und bilde daher die gemeinsame Grundlage, betonte Hindrichs.

So heißt es heute in einer Pressemeldung der Bielefelder Schüco AG. Und ich dachte schon, die AlmArena-Sponsoren legen die Golfplätze mit Solarzellen aus…

Erweiterte Kernkompetenzen und so

Während der hiesige Fußballverein ins Tankstellengeschäft eingestiegen ist, lässt sich die Neue Westfälische nicht lumpen und mischt im Getränkehandel mit:

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Alles andere als Marschmusik – Die Big Band der Bundeswehr

Wir haben oft geschmunzelt im Freundeskreis, Die Uff Taa Taa Kombo der Bundeswehr kommt in den Ravensberger Park. Da gehen wir mal hin, sagten wir uns mit einem Augenzwinkern. Und wir haben es getan und nicht bereut. Richtig gute Unterhaltung für einen Dienstag Abend, das Wetter hielt und die Stimmung war gut. Auf www.teuto-card.de ist ein ausführlicher Bericht zu lesen und wir teilen diese Meinung durchaus.

Von Filmmusik, über Irish Folk bis hin zu der Krachern von Queen war alles dabei, besonders gefallen hat mir die echte Gospel Sängerin, mit einer wahnsinnig tollen warmen Stimme! Mehr davon, wer hätte gedacht, dass unsere Bundeswehr, die unser Land in fernen Ländern verteidigt soviel Swing im Blut hat?!

Hut ab!

Ziemlich unsensibel

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Meine Großväter haben mir als kleinem Piefke einige Male erzählt, wie das so war vor dem BigBang, dem Beginn des 2. Weltkrieges, als Hitlerdeutschland aus einem selbst inszenierten “polnischen Angriff” ein “Ab 5.45 Uhr wird zurückgeschossen” machte. Die Zeitungen waren voll von der – natürlich nur deutschen – Version. Fast alle im Reich hätten es geglaubt. Ein klein wenig erinnert mich auch die jetzige Situation in und um Georgien daran. Die Aussenministerin und Reisekanzlerin versteigt sich mit nichts in der Hand in hohle Drohungen gegen Russland, der Oberkriegstreiber in Washington setzt noch was drauf. Unser lippischer Hilfsaußenminister und “Seeheimer” Franz-Walter S. gibt auch seinen Senf dazu, wird allerdings von der BLÖD lediglich einseitig zitiert (Im Interview sagte er “Alle haben Fehler gemacht….”)”. Das “Hetzblatt für alternde Intellktuelle”, der Spiegel, haut auf Russland drauf, was geht. Und der “Altkreiskurier”, ein Derivat der in der Sudbrackstraße logierenden Springer-Beteiligung Westfalen-Blatt (Der Altkreis lag früher mit seiner Hauptstadt Halle direkt vor der Metropole) setzt mit seiner “Frage der Woche” äußerst unsensibel einen drauf: “Ist der Urlaub mit Russen ein Problem?”.

Radio Eriwan, über das man aus gut unterrichteten Bielefelder Kreisen hört, es habe hier einen Auslandssender, hat die Antwort schon parat: “Im Prinzip nicht. Hinter jedem Stuhl steht schon ein von den USA und Deutschland geschmierter Saakhaswilli”.

Bielefeld laut BILD bei Strom, Gas, Wasser, Müll teurer als der Durchschnitt

Das Massenbeeinflussungsblatt aus der SpringerBertelsmann-Ecke hat eine Tabelle veröffentlicht, in der die Kosten eines 4-Personen-Haushaltes für Strom, Wasser, Gas und Müllabfuhr für 100 deutsche Städte gelistet sind. Tabellenführer und damit teuerste Stadt ist Mönchengladbach. Die Metropole liegt auf Rang 64 im gesicherten Mittelfeld, aber mit 2870,93 doch erheblich über dem Durchschnitt von 2562,96. Rang 99 belegt die wirkliche Metropole Frankfurt/Main mit 2567,71. Unser meist 3-Personenhaushalt plus Hund allerdings würde Mönchengladbach superlässig toppen……

Ach ja, was noch in BLÖD stand: Witwe Scholz läßt ihren “Bubi” ausgraben und umbetten. Und Sackarschwilli gewährte einem Milchbubireporter um Mitternacht eine Art “Interview”. Aber die georgische Westmarionette tickt wohl auch nicht mehr so ganz richtig. Hauptsache, BLÖD war vor Ort. Jetzt bin ich gespannt, wie die 6500 in Rußland engagierten deutschen Unternehmen auf die “harschen Worte” der deutschen Aussenministerin, die mit nichts in der Hand droht, reagieren. Russen haben bekanntlich schnell die Hand am Gas – und Ölabsperrventil. Kann aber auch sein, das die Datscheuse auf schnellen Klimawandel setzt und wir dann weder Gas noch Öl aus Russland brauchen…….

Die halbe Wahrheit tuts nicht immer

Von dem überraschend hohen Überschuss in den Staatskassen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres sollte sich niemand blenden lassen. Der Bundesfinanzminister muss in diesem Jahr noch immer zehn Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen, um einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können. Nordrhein-Westfalen wird frühestens 2010 auf die Aufnahme neuer Schulden verzichten können. Für Steuersenkungen ist daher kaum Spielraum, abgesehen von einer Senkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung, den die große Koalition in Aussicht gestellt hat. Die nachlassende Konjunktur, ablesbar an einem Minus bei der Wirtschaftsleistung von 0,5 Prozent im zweiten Quartal, sollte zur Vorsicht mahnen. Diese Delle beim Wirtschaftswachstum wird sich in den kommenden Monaten auch bei den Steuereinnahmen niederschlagen. Von vorschnellen Steuergeschenken ist angesichts dieser Situation abzuraten. Die Erfahrung lehrt, dass solche Geschenke bei der hohen Schuldenlast der öffentlichen Kassen früher oder später wieder eingesammelt werden. Dieser Staat schiebt noch immer einen immensen Schuldenberg von 1,5 Billionen Euro vor sich her. Der Abbau dieses Berges an Verbindlichkeiten muss im Interesse kommender Generationen weiterhin Vorrang haben. Für den Vorschlag aus der FDP, steuerliche Entlastungen für die Bürger nur durch Ausgabenkürzungen im Bundeshaushalt zu finanzieren, wird es angesichts des bevorstehenden Bundestagswahl- kampfs im kommenden Jahr keine Mehrheit in der großen Koalition geben. Von steuerlichen Entlastungen am wenigsten profitieren würden Gering- verdiener. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes erzielten 28,8 Prozent der Arbeitnehmer 2004 Einkommen bis zu 10 000 Euro, die zum größten Teil steuerfrei waren. Gerade die Gruppe dieser Geringverdiener musste in den vergangenen Jahren Einbußen beim Realeinkommen von 14 Prozent hinnehmen, wie eine neue Studie zeigt. Ein gesetzlicher bundesweiter Mindestlohn, wie ihn die Autoren der Studie vorschlagen, um die Situation von Geringverdienern zu verbessern, ist politisch höchst umstritten und bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen nicht durchsetzbar. Wirtschaftsexperten prophezeien bei einem bundesweiten Mindestlohn einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen im Niedriglohnsektor. Gescheitert sind auch Versuche, Menschen mit geringem Einkommen den Anstieg der stark gestiegenen Energiepreise etwa durch Sozialtarife abzufedern. Es ist müßig zu betonen, dass das beste Hilfsprogramm die Schaffung neuer gut bezahlter Jobs und der Qualifizierung von Menschen besteht. Darauf sollte die Koalition alle Anstrengungen konzentrieren. Andererseits bleibt nur die Möglichkeit, das Instrumentarium staatlicher Hilfen auszubauen, indem etwa mehr Menschen Anspruch auf Wohngeld erhalten. Unter dem Vorbehalt, dass zusätzliche Ausgaben bezahlbar sind, ohne neue Schulden.

Alles soweit ok, liebes Westfalen-Blatt. Aber ein paar Worte über die Tatsache, daß der Bundesfinanzminister grad über 10 Milliarden in Hütchen- spielende Banken versenkt hat und seine staatliche Aufsichtspflicht nur rudimentär erledigte, hättet ihr ruhig verlieren können. Und wo das Geschwafel, “Mindestlöhne würden Arbeitsplätze vernichten”, herkommt, brauchen wir nicht lange zu suchen. Das hat einen Namen: Unsinn. Professor…..

Wir sind NOCH zu haben!

Comedy-Jongleur Krawalli und das ClownComedyComplott präsentieren am Sonntag, 02.11.2008 ihr abendfüllendes Programm in Bielefeld.

Zur Eröffnung der Kultur- und Kleinkunstbühne “Lampenfieber” des CVJM Bielefeld-Brackwede präsentieren Lutz Ellermann und Joachim Bruns vom ClownComedyComplott ihr abendfüllendes Comedy-Programm “Wir sind NOCH zu haben”.

Als jonglierender Moderator führt durch den Abend der Comedy-Jongleur Krawalli.

Jonglierender Moderator Krawalli

Lampenfieber, Stadtring 52 A, 33647 Bielefeld

Tel: 0521-417 42 55

Infos:

www.lampenfieber-kleinkunst.de

Born to grill

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Gestern am frühen Abend durch Zufall in VOX gezappt. Es lief “Wissenshunger”. Drei junge Männer aus der Paderborner Gegend beim Grillen. Was an sich ja nichts Besonderes ist, wenn nicht einer von ihnen einen dicken roten Flammenwerfer mit der Aufschrift “Stadtwerke Bielefeld” zum Anheizen der Holzkohle benutzt hätte. So macht man Undercover-Marketing :-) Mehr zu den “Natural born Grillers” gibts hier.

Seit Generationen bewährt – auch heute ein Knüller:

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… rund um die Uhr!