Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Mo
25
Aug '08

“Buddhas schießen keine Tore”

“Buddhas schießen eben keine Tore”, kommentiert User Trebög lapidar das 1:1 des FC Bayern bei Borussia Dortmund. Für Tore sind in erster Linie die Stürmer zuständig. “Miro Klose braucht mal eine längere Auszeit, schon bei der EM wirkte er ausgebrannt wie eine hohle Bassgeige”, rät daher Orfeo di Berlino. Doch der potenzielle Klose-Ersatz Lukas Podolski scheint auch nicht nur Anhänger zu haben. “Poldi macht gar nix, außer bei der Meisterfeier auf dem Marienplatz ‘Hennes’ schreien”, glaubt zumindest macfahl. Schreiben die User im T-online Forum zum Thema “Bayern München und der Bundesligastart”.

Was haben wir es doch hier in der Metropole gut, geht es um unseren Fubabuli-Eliteclub Arm. BI. Mal ein wenig Chardonnay, ein am Rand der B 68 seelig pennender Power-Trainer, mal eine zu niedrig geratene Gästetribüne, mal ein wenig Unterdeckung im Etat, mal ein Präsident, der geheime Faxe nicht unter Kontrolle hat. Wer immer am Abgrund schwebt, der braucht keine Buddhas am Rand des Trainingsrechtsecks, wie es Jürgen Klinsmann jüngst beim FC Bavaria Munich verrichten ließ. Da genügt eine gründliche blauschwarze Beflaggung der Kapitale und schon wirds. Daß allerdings ein Artur Wichnikarek bisher Tore schießt und ein Kloose eher nicht, läßt dann doch schmunzeln. Bei Bayernfans dreht man sich derzeit besser weg, wenn einen das Grinsen überkommt. Aber ihr könnt Euch trösten. Noch hat Würschtels (Hoeneß) Team viel Zeit, die Dinge zurecht zu rücken. Schließlich ist auch Werder Bremen nur auf Augenhöhe mit Arm. BI.

Post, die mich “wahnsinnig” freut

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Dieser Katalog fand sich heute - wie sicher bei vielen Unternehmen und Unternehmern - in der Post. 200 Seiten stark. Randvoll mit “Den besten Adressen aller Zeiten”. Na, dann wollen wir doch mal gucken, was da aus dem Telekom-Pool, dem Callcenter-Pool und bei den Bankdaten so alles dabei ist. I am not amused.

Endlich mal was Neues in Bielefeld: Buch und Film vereint

Buch und Film für LiebhaberInnen. Die Bücherstube Heepen und die “Jürmker” Bücherstube und das CineStar in Bielefeld beginnen eine gänzlich neuartige Veranstaltungsreihe.

Eine aktuelle Literaturverfilmung mit Buchaktion: Das CineStar zeigt anspruchsvolle Filme in Sondervorstellungen - unsere Buchhandlungen führen Sie dabei buchwärts. In einem abgetrennten Bereich können Sie mit den Buchhändler(inne)n und der Kinoleitung zwanglos ins Gespräch kommen, Sie können auf unserem Büchertisch die passenden Titel anschauen und erwerben, ein Glas Wein (oder Wasser) halten wir für Sie bereit, Sie erleben im Kinosaal eine kleine Lesung oder ein Gespräch zum jeweiligen Film. Eine runde Sache, die LiteraturliebhaberInnen zu Cineasten und Cineasten zu LiteraturliebhaberInnen werden läßt!

Wir werden am 1. September 2008 um 19.30 Uhr mit dem Film “Into the Wild” von Sean Penn beginnen, der auf dem bewegenden Buch “In die Wildnis” von Jon Krakauer beruht:

 

Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless im Eis von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine Reise in den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen Mann veranlaßte, sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen.

Warum ist der moderne Drang ins Unberührte so mächtig - Flucht oder Suche, Verweigerung oder Erfüllung? Darüber werden wir vor dem Film mit dem bekannten Eis- und Höhenkletterer sowie Trekking-Experten Dietmar Hahm aus Bielefeld sprechen, der Wildnis an vielerlei Orten hautnah er- und überlebt hat.

Am 6. Oktober 2008 folgt der Film “Der Baader-Meinhof-Komplex” (mit Martina Gedeck und Moritz Bleibtreu) nach dem Buch gleichen Titels von Stefan Aust; am 3. November 2008 “Anonyma - Eine Frau in Berlin” (mit Nina Hoss) nach dem Buch einer unbekannten Journalistin und Fotografin. Das gesamte Programm finden Sie in unseren Buchhandlungen oder auf der CineStar-Website.

Tickets zum Inklusivpreis von Euro 8,50 können Sie ab sofort in der Bücherstube Heepen, in der “Jürmker” Bücherstube sowie im CineStar erwerben.

“Jürmker” Bücherstube
Amtsstraße 34 (direkt am Marktplatz)
D-33739 Bielefeld
Tel. 05206 / 2700
Fax 05206 / 6753
E-Mail: joellenbeck@ihre-buecherstube.de
Öffnungszeiten:
Mo bis Do 9 bis 13 und 15 bis 19 Uhr
Fr 9 bis 19 Uhr
Sa 9 bis 13 Uhr

Bücherstube Heepen
Am Teigelhof 2
D-33719 Bielefeld
Tel. 0521 / 30 44 058
Fax 0521 / 30 44 059
E-Mail: heepen@ihre-buecherstube.de
Öffnungszeiten:
Mo bis Sa 9 bis 13 Uhr
Mo bis Fr 15 bis 18.30 Uhr

Endlich: gelbe Sackpolizei

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Es reicht nicht, das private Abzocker den Müllmarkt lukrativst unter sich aufteilen, weil Schwachköpfe in der Politik nicht kapiert haben, das “Privatisierung” kein Allheilmittel sondern eher eine Gelegenheit zum “Geldmachen mit Dreck” ist. (Aber dafür bekommen sie ja auch wieder was vom Kuchen ab. Mit Lustreisen und anderen Feinheiten). Besser wirds noch, wenn diese privaten Abzocker auch eine eigene Müllpolizei einsetzt, die in den Säcken und gelben Tonnen schnüffelt. Auf 50 Metern gab es heute Morgen für drei Häuser diese knallroten Zettel:

Fall 1: Ein Aluminiumtray, wie es beim Grillen verwendet wird, befand sich im Müll
Fall 2: 3 Joghurtbecher waren nicht gespült
Fall 3: Eine Verkaufspackung fand wohl nicht die Gnade vor den Augen der Müllschnüffler

Wenn man weiß, das der ganze gesammelte Mist dann in der Verbrennungsanlage wieder zusammengeschüttet wird, greift man sich an den Kopf. Wir zahlen nicht nur viel zu viel Geld für die Abfuhr des Mülls sondern genehmigen den Entsorgern auch noch, glänzende Geschäfte mit unserem Müll zu machen. Dafür kann der Mist dann schon mal liegenbleiben. Neulich blieben aus eben den oben genannten Gründen 3 graue Tonnen stehen. Hauptsache, das Zeugs aus Neapel wird hier - unsortiert- gegen viel Kohle verbrannt……

Die großen Pläne des Dezernenten Moss

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Leider hat das Fortloben unseres Baudezernten Gregor Moss nach Dresden nicht geklappt. Nun bereitet er sich auf eine zweite Amtszeit vor. Die beiden wichtigsten Aufgaben aus seiner Sicht: der Uni-Campus an der Langen Lage/Dornberg und die ungelösten Kesselbrink-Probleme. Nein, Mossi, mehr Probleme hat die Kapitale der Brachflächen ja bautechnisch auch nicht. Freuen wir uns also auf weitere 8 Jahre Brachflächenhits. So lange bleibt nämlich ein gewählter Dezernent im Amt.

Es googlet also doch in BI

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Es war also keine rollende Fata Morgana, was die User neulich hier im Bielefeld-Blog beschrieben: Google filmt auch die Straßen unserer Metropole. Rouven Ridder von der NW beleuchtet heute ausführlich im Lokalen die Aspekte der Aktion, läßt sowohl Google selbst als auch unseren Bielefelder Datenschutz-Experten Padeluun zu Wort kommen. Die Googlesche Argumentation, wonach gefilmte Gesichter “geblurrt” (unkenntlich gemacht) werden, mag ja sein. Aber was ist mit den Originalbändern, den Ungeblurrrten? Angesichts des schwunghaften Datenhandels und der vielen undichten Stellen beim Schutz der Daten kein schöner Gedanke. Und Google hab ich persönlich noch nie über den Weg getraut. Warten wirs ab. Nicht lange nach Einstellen der gefilmten Straßen wird man eine mehr oder weniger geschickte Verknüpfung zB. zu einem Real-Markt links der Detmolder Straße finden. Ist doch laut Datenkrake Google Sinn der Straßenfilmerei, dem “User vorab ein Bild der Straße zu vermitteln, die er zu befahren denkt”. Was sind doch herkömmliche Navigationsgeräte Luschen gegen Google, da sieht man lediglich, wie man fahren muß. Was letztlich ja auch wichtiger ist.

Demnächst also “Niederwall mit links und rechts geblurrten Menschen” . Braucht man das wirklich oder braucht das wohl eher Google, um das Web noch weiter zu dominieren? Deutschlands bekanntester rollender Paranoiker, Wolfgang S., wird schon sehen, wie er an die ungeblurrtten Originale kommt. Die dann verknüpft mit gestohlenenen und vom Staat gegen ein paar Millionen Euro Stuergeld erhehlten Daten, dazu noch ein kräftiger Hieb aus der gestohlenen Telekom-Datenbank mit allen Bankverbindungen……… Ich hör jetzt mal auf. Das Buch “1984″ von George Orwell war ein sanfter Kindergeburtstag gegen das, was jetzt abgeht.