Ein Unternehmen in Bremerhaven hat einer Insiderin zufolge monatelang Telekom-Kunden neue Verträge aufgeschwatzt und deren Daten weiterverkauft. Die Ex-Mitarbeiterin packt im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE aus – der Konzern gibt an, nichts vom Missbrauch der eigenen Daten bemerkt zu haben.
Da kommt einem doch die Galle hoch. Immer mehr kriminelle “Praktiken” von ehemals Clement-hochgelobten Callcentern kommen ans Licht. Ich sag jetzt mal ganz deutlich, das dieser Unternehmenszweig meinetwegen sofort aufgelöst werden könnte. Dann wären zwar unsere Bielefelder “Freunde” auch darunter. Aber so richtig schad wärs nicht. Allerdings werde ich dann die seltsam gestelzten Anrufe vermissen, die mich nach meiner “Erfahrung mit Tiefkühlpizza” fragen, Bücher aus dem halbgaren Gütersloher “Bertelsmann Buchclub” aufschwätzen, einen Abonnenten für ein führendes “Blatt aus dem Hause Springer” werben wollen, mir Hubert Burdas unsägliche “BUNTE” andienen und für Arcor kobern. Also, für Eure Kartei, liebe Freunde: Ich bin 38,5 Jahre alt, männlichweiblich, wassersuperblond (…weil ich es mir wert bin), mein Hund spricht deutsch mit badischem Akzent, habe eigene Häuser, fahre X-mal jährlich in Urlaub, die Autos passen in die Kategorie Stadtflitzer bis Maybach, das Einkommen liegt natürlich jenseits der Grenze, wo wir noch in Liechtenstein schwarze Zinsen abgreifen müßten und überhaupt: verkauft doch einfach unsere Adresse mit allen Bankdaten. Vielleicht kann sich ein gewisser Marc G. dann mal ein komplettes Klötzer-Mahl leisten und muß nicht im Prekariats-TV um 1500 Euro spielen.
Eine Branche, so richtig zum k……….n





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