Arm. BI testete am Abend gegen den Champignonliga-Teilnehmer Twente Enschede. 0:0. Achtungserfolg imTestspiel.
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!
Heute traten im Rathaus der Metropole 25 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung in zwölf verschiedenen Berufen an. 1200 Bewerber hatten sich auf die Stellen beworben. “Die Stadt nutzt alle Ausbildungsmöglichkeiten in den Ämtern und Betrieben aus”, sagt die Metropolverwaltung, “um möglichst vielen jungen Menschen durch eine Ausbildung den Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen”. Die Mehrzahl der Verträge wurde über den Personalbedarf hinaus abgeschlossen.
Zwei Bauzeichnerinnen, eine Bühnenmalerin, zwei Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, eine Fachkraft für Abwassertechnik, zwei Tierpflegerinnen und fünf Verwaltungsfachangestellte bilden den weiblichen Teil der Neuverpflichtungen. Ihnen gegenüber stehen ein Forstwirt, sechs Gärtner, ein Industriemechaniker, ein IT-Systemelektroniker, zwei Straßenbauer und ein Vermessungstechniker.
25 von 1200………
Das ging grad über die Ticker und gilt auch für unsere Region:
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im Juni 2008 nominal 1,2% und real 3,9% weniger um als Juni 2007. Allerdings hatte der Juni 2008 mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Juni 2007. Dieses Ergebnis für den Juni 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.
Im Vergleich zum Mai 2008 war der Umsatz des Einzelhandels im Juni 2008 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal und real jeweils um 1,4% niedriger.
Da sieht man ganz klar, wo der “Aufschwung” angekommen ist. Bei der erneuten Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Wen wunderts?
Endlich zeigt das andere Bielefelder Lokalkäseblatt in einem Kommentar zum Clement-Abgang, wo es steht. In einem rabenschwarzen Kommentar neoliberalsten Zuschnitts offenbart die Redaktion ihre ganze schwarze Gestaltungskraft, scheut nicht vor Nonsensvergleichen zurück und haut schon mal vorsorglich in die Beck-Kerbe, indem es ihn auf Tauchstation schickt. Was übrigens nicht unklug ist, weil der SPD-Bundesvorstand erst einmal befinden muß. Da können die Po fallas, Kampeters (Ja, der sagte auch was) und Wends (schwafelt wie immer) rumschnattern wie sie wollen. Übrigens hat man von der CDU-Datscheuse auch bisher nichts zum Fall des zynischen Arroganzlers gehört, der am liebsten gegen die eigenen Partei poltert.
Hier also das Kommentarchen der WB:
Die Woche fing schlecht an für die deutsche Politik, sie endet im Desaster. Erst am Montag die neuesten Zahlen zum Mitgliederschwund der beiden Volksparteien und gestern nun Wolfgang Clements Rauswurf aus der SPD. Die Sozialdemokraten scheinen endgültig nicht mehr zu retten zu sein. Die Art und Weise, wie sich die stolzeste und traditionsreichste Partei dieses Landes selbst zerlegt, ist beispiellos in der deutschen Geschichte. Dass eine Schiedskommission, an den Parteizentralen in Düsseldorf und Berlin vorbei, mal eben so den ehemaligen NRW-Ministerpräsidenten und späteren
Bundeswirtschafts- und Arbeitsminister vor die Tür setzt, kommt einem politischen Erdbeben gleich. Vor allem, wenn man an die Streitsache denkt. Zweifellos war es aus Sicht der SPD »parteischädigendes Verhalten«, dass Clement indirekt von der Wahl der hessischen Spitzenfrau Andrea Ypsilanti abriet. Mindestens genauso parteischädigend, sogar staatsschädigend ist es jedoch aus Clements wirtschaftspolitischer Sicht, dass Andrea
Ypsilanti sowohl Kernkraftwerke als auch den Bau neuer Kohlekraftwerke rigoros ablehnt und ausschließlich auf regenerative Energien setzen will.
Welchem Lager auch immer man in dieser Frage folgen mag, eines ist gewiss: Aus einem Streit um die Richtung der Energiepolitik den Parteiausschluss eines Wolfgang Clement herzuleiten, ist maßlos übertrieben. Oder, um es mit den Worten von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu sagen: »Wenn wir jeden, der mal Blödsinn erzählt oder uns Probleme macht, ausschließen, dann wird’s auf die Dauer einsam.« Einsam dürfte es in den nächsten Tagen auch um die SPD-Granden werden. Diese gaben gestern allesamt ein bemitleidenswertes Bild ab. NRW-Landeschefin Hannelore Kraft erklärt sich leichenblass und ganze drei Minuten lang, Fragen beantwortet sie erst gar keine. Generalsekretär Hubertus Heil ruft zur Besonnenheit auf, was immer
das heißen mag. Und der SPD-Vorsitzende Kurt Beck bleibt bis in den Abend hinein auf Tauchstation. Hilflosigkeit – so weit das Auge reicht. Noch ist der Parteiausschluss nicht endgültig. Wolfgang Clement wird Berufung einlegen. Egal aber, ob sein Anwalt, der ehemalige SPD-Bundesinnenminister Otto Schily, Erfolg hat oder nicht, der Schaden für die SPD dürfte kaum zu reparieren sein. Eine SPD, die schon seit längerem beinahe jeden zu opfern bereit ist, der Anteil an der schmerzvollen, aber eben auch wirksamen Agenda-Politik hatte. Eine SPD, die nun auch den offenen Streit um den richtigen Weg und damit eine ihrer größten Stärken aufgibt. Eine SPD, die eine Linientreue fordert, die an Selbstaufgabe grenzt. Eine SPD, die sich und das ganze Parteiensystem immer weiter nach links verschiebt. Eine SPD, die konzept-, kraft- und führungslos der Linken und ihren Predigern Oskar Lafontaine und Gregor Gysi hinterherläuft.
Otto Schildkröte, der schon als SPD-Innenminister bewies, wie man gegen die eigene Partei und die eigenen Wähler arbeitet, wird das als Clementscher Anwalt schon richten.
Wer sich immer nur das minimalste Ziel steckt oder wems gesteckt wird, der bekommt garantiert wieder Probleme. Die NW meint, Saisonziel Platz 16 (Relegationsspiel gegen Zweitligisten um den Klassenerhalt) reiche für Arm. Bielefeld…… Kommt mir vor wie die Mutter, die ihrem Viertklässler sagt: “Ach weißt Du. Du schaffst das ja sowieso nicht. Versuch einfach, in Deinen 34 Arbeiten immer im letzten Viertel zu bleiben, damit Du dann nachschreiben kannst”. Wer sich eine Tribüne für 15 Mio. hinstellt könnte als Ziel durchaus mal “Platz 10 bis 12″ ausgeben. Klingt besser.
Heute spielt Twente Enschede beim Stadionfest der Arminia. Champions-League-Teilnehmer aus einer Stadt mit knap 155.000 Einwohnern. Deren Ziel ist sicher nicht “16. Platz in der Eredivisie”.
Der Himmel heute in der Früh um 7. Ob es heute nochmal an die 35 Grad geht? “Drama Baby, Drama”. Trink viel, Denk wenig.




Artikel kommentieren »