Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Sa
26
Jul '08

Das blaue Wunder

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1893 wurde die Brücke über die Elbe fertiggestellt und verbindet seitdem die Dresdner Stadtteile Blasewitz und Loschwitz miteinander. Bis heute hält sich das Gerücht, die Brücke sei ursprünglich grün (aus den Mischfarben Kobaltblau und Chromgelb) angestrichen gewesen, und erst durch Witterungseinflüsse (andere Quellen sprechen nur von der Sonneneinstrahlung) hätten sich die Gelbanteile verflüchtigt, und nur das Blau sei übrig geblieben. Es gibt jedoch eine Reihe journalistischer und handfester Belege für die ursprüngliche Farbe Blau. So gibt es Artikel in Zeitungen aus der Zeit der Erbauung und eine Münzgedenkprägung anlässlich der Einweihung der Brücke, in welchen die Brücke schon als „Blaues Wunder“ bezeichnet wird.

Wir Ostwestfalen haben es da einfacher und folgen dem Rat eines bekannten hiesigen Gärtnermeisters, dem Gießwasser für die Hortensien Kaliumaluminiumsulfat beizufügen. Das macht aus Rosarot schönstes Azurblau. Muß Arm. Bielefeld wohl auch in seinen Anfangsjahren gemacht haben …..

Bielefelds neue Lachnummer: Eine Imagekampagne für eine Umleitung

Offenbar hat nur der Bund der Steuerzahler gemerkt, was da in Bielefeld, der freundlichen Baustelle am Teutowald, ieder mal für eine Posse abgeht: mindestens 150.000 Euro lässt sich Gregor Moss ,Baudezernent,, eine “Imagekampagne” kosten, die den Bürgern klarmachen soll, wie man ein paar wenige Kilometer Detmolder Straße umfährt. Mit Plakaten…! Eines davon könnte lauten: “Liebe Hartz4-Almosenempfänger, hier geht`s lang um zu erfahren, wo ihr nichts kriegt….” Mann, ist das wieder mal peinlich….

Wie sich Frankfurts und Bielefelds Brachenverwalter ähneln….

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Um das hier und den gewissen Zusammenhang von Frankfurt und Bielefeld im Sektor “Brachflächen” noch besser zu verstehen, lese man diesen Ausschnitt im Blog der Frankfurter Journalistin “Andreaffm” unter “rosa rosen für die creative class”:

Man deutet in Richtung Brache und malt großartige Dinge aus, so eine Brache hat ja Potential, gerade an dieser Stelle, und wenn da erst einmal die innovativen und auch sehr nachhaltigen Glasbauten stehen, innovativ und nachhaltig muß es heute ja mindestens sein, dann wird alles ganz großartig. Ein neuer Stadtteil. Nur wohnen wird da niemand, da soll die Creative Class, die die Welt über ihre Laptops hinweg wahrnimmt, sich einmal von hier nach sonstwohin verschicken lassen und an ihren Netzwerken für Innovation herumwerkeln.

Sie schreibt in ihrem Eintrag über eine Frankfurter Brachfläche, die zur “Approaching nature” werden soll und bei der sich wieder einige Fonds, Spinner, Großkopferte oder ganz schlicht Verantwortungslose verheben werden. Erinnert an die Kapitale der Brachflächen, Bielefeld. Die Lokalzeitung NW schreibt heute unter Herbeizeigung einer gar lieblichen fotografischen Abbildung des hiesigen Baudezernten Gregor Moss, das “..der Vorrat an Gewerbeflächen knapp werde”. Aha. Der gemeine Bielefelder weiß, was jetzt kommt. Die Aufzählung von über 40 ha Brachfläche mitten in der Stadt.

Gings nach mir und einer ganzen großen Menge Bielefelder Bürgern, würde dem Gregor Moss vor dem Traum von “zu entwickelnden Flächen” erstmal politisch aufgegeben, die Brachflächen in der Innenstadt und peripher zu füllen. Danach könnte er dann weiterträumen.

Wieder eine Propagandaumfrage….

Klaus-Peter Schöppner vom EMNID Bielefeld, kann es nicht lassen. Wieder ergab eine Umfrage der Demoskopen Ergebnisse, die so gar nicht mit dem übereinstimmen wollen, was man jeden Tag in vielen Gesprächen hört:

Die Bundeskanzlerin erfreut sich bei den Bundesbürgern größter Beliebtheit: 69 Prozent geben an, ihnen sei Angela Merkel “persönlich sehr sympathisch”. Zu diesem Urteil über die Regierungschefin kommen 90 Prozent der CDU/CSU-Wähler, aber auch unter den SPD-Wählern kommt Merkel auf 70 Prozent bei den Sympathiewerten. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Nachrichtensender N24. Mit Blick auf die Arbeit der Bundeskanzlerin attestieren ihr 42 Prozent der Befragten, sie setze durchaus eigene Akzente und übe die Richtlinienkompetenz konsequent aus. 36 Prozent sehen sie eher in der Rolle der Vermittlerin zwischen den zerstrittenen Partnern SPD und Union. Nur elf Prozent finden, Merkel lasse sich in ihren Handlungen zu sehr vom Koalitionspartner SPD beschränken.

Nun ja, das Politbüro selig hatte auch so traumhafte kompatible Umfragewerte…..