Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

Themen anzeigen:

Juli 2008
M D M D F S S
« Jun   Aug »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Mi
9
Jul '08

Möglaba beißt Arm. Bi

Vorgeschmack auf die neue Saison. 1 :2 unterliegt Arm. BI in Bad Oeynhausen dem Aufsteiger aus Mönchengladbach. Marko Marin, der Fast-EM-Teilnehmer, verdrehte den Arminen ein paar Mal die Beine. Naja, kann ja nur besser werden. Oder?

Busunfall in Quelle

09072008-005.jpg

Wer heute kurz nach Mittag durch Quelle wollte, sah sich auf der Carl-Severing-Stra0ße einer Unmenge Feuerwehr und Polizei gegenüber und wurde weiträumig ungeleitet. Dazu Radio Bielefeld:

Mittwoch 09. Juli 2008 Mann schwebt in Lebensgefahr

Nach einem Unfall auf der Carl-Severing-Straße schwebt ein Mann in Lebensgefahr. Der Busfahrer hatte sich mit seiner einzigen Passagierin unterhalten, als er plötzlich hinter dem Steuer zusammen brach. Der Bus fuhr dann durch zwei Vorgärten bevor er an einer Hauswand zum Stehen kam. Der 54jährige Fahrer musste noch vor Ort reanimiert werden. Seine 89jährige Passagierin blieb unverletzt.

Bei dem Bus handelte es sich um das Fahrzeug des bekannten Queller Unternehmens Neumann. Man erkennt es schemenhaft ganz links auf dem Foto.

Trauriger Nachtrag am 12.07.2008: Der Fahrer verstarb im Krankenhaus an einem Herzinfarkt.

Bielefeld-Imagefilm findet seinen weißblauen Meister

Angucken. Einfach genial. In bester boarischer Tradition. Regie “Patt und Patachon”, alias BecksteinHuber. Jenes gewaltige Führungsduo in der Nachsteuberzeit. Toppt Holtis cineastisches Meisterwerk in bester “Camera geniala”-Manier! Verleih: BertelsmannMohnMania.

Wenn das NW-Heidi barmt

09072008.jpg

Nein, wenn es um den “Boulevard” gehrt, die ebenso seichte wie kritiklose Berichterstattung über Firmenanlässe, dann ist die NW Neue Westfälische durchaus schon auf der Zielgraden gleichauf mit ihrem großen Vorbild, der BLÖD. Aus der führenden Feder des größten, jemals die Metropole streifenden “Journalisten”, dem ehemaligen Ratsgymnasiasten Kai Diekmann. Chefredaktor der SpringerBertelsmannschen Kampfpresse.

Nun also rief die KATAG zu ihrer Jahrestagung und unkritisch-undistanziert fährt die NW ihre Devotionaladresse auf. Berichtet seitenlang ebenso seicht wie dümmlich-provinziell von “Größen” wie Sabine Christiansen, Birte Karalus (eine jener Vertreterinnen der nachmittäglichen Krawalltalkrunden)), dem dicken Polittouristen Joschka Fischer, der Chefneoliberalen Elisabeth “Liz” Mohn und – welch finales Ereignis – des wohl größten lebenden Mißverständnisses von “Können”, Verona – formerly known as Feldbusch – Pooth.

Absolutes Highlight der Hofberichterstattung ist allerdings ein Interview von NW-Modetante Heidi Hagen-Pekdemir mit der “Showgröße” Verona, die vor allem durch unappetitliche Schlagzeilen über die Insolvenz Ihres Mann noch mal Medienhype abgreifen konnte. Der Epochemachende “SpinatBlubb”, mit dem sie darstellend an die Seite deutscher Film – und Fernsehgrößen trat, ist ja nun schon ein paar Tage her. Kostprobe der Hagen-Pekdemirschen Interviewkunst?

Heidi-Frage: “Mal eine Idee, Frau Pooth, könnten Sie sich selbst als Bundeskanzlerin vorstellen?” Wenn ja, was würden Sie anders machen als Angela Merkel?”
Verona-Antwort: “Das kann ich mir weniger vorstellen….”

Klar, wir auch, Frau Pooth.

Noch eine Kostprobe?

Heidi-Frage: “Lesen Sie gern? Wenn ja: Was lesen Sie gerade?”
Verona-Antwort: “Ich lese sehr gerne, aber sehr wenig. Ich denke, das ich gut zehn Bücher in meinem Leben bis zum Abschluß gelesen habe”.

Plopp. Klappe. Genial. Ich hätte auf maximal drei getippt.

Und so plätschert BLÖD-NW dahin. Katag-Cheffe Daniel Terberger – durchaus bewandert im “Boulevard” und mit BUNTE-Größe Elisabeth Prinzessin in Bayern , die “gerne am Herd steht”, verheiratet – grinst sich eins. Am Abend laufen sie alle im “Glückundseligkeit” zum gemeinsamen Essenfassen ein.

Herrlich. Nie war uns BLÖD so nahe wie in diesen Stunden. Die böse Zunge, die von einer ansehnlichen stillen Beteiligung der SpringerBertelsmannbrigade am NW-Verlag spricht, scheint zumindest inhaltlich dem redaktionellen Nagel auf den Kopf zu treffen.