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Der 1. Juli steht vor der Tür. Jetzt wirds ernst mit dem Rauchverbot in NRW und damit natürlich auch in der Metropole und der Region. Hierzu eine Pressemeldung mit Erklärung der Vorgehensweise des “Amtes für Ordnung”:
Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass ab Dienstag, 1. Juli, in Gaststätten nicht mehr geraucht werden darf. Dies gilt für alle Arten von Gaststätten, wie Speisegaststätten, Bierkneipen, Discotheken, Imbisswirtschaften, Cafés, Eisdielen, Gastronomiebereiche in Sonnenstudios, Sportstudios und Internet-Cafés. Das Rauchverbot gilt auch für Spielhallen, Kinos, Theater und sonstige Kultur- und Freizeiteinrichtungen.
Sofern eine Gaststätte über mehrere Gasträume verfügt, hat die Gastwirtin oder der Gastwirt die Möglichkeit, einen komplett abgetrennten Raum als Raucherraum einzurichten. Dieser als Raucherraum genutzte Teil der Betriebsfläche muss kleiner sein als der des Nichtraucherbereichs. Die Gaststätten müssen im Eingangsbereich mit einem Rauchverbotsschild gekennzeichnet werden, Raucherräume sind ausdrücklich als solche kenntlich zu machen. Außerhalb von Gebäuden, zum Beispiel im Biergarten, ist das Rauchen weiterhin erlaubt.
Das Ordnungsamt wird anlassbezogen, zum Beispiel bei Beschwerden, kontrollieren. Für die Einhaltung der Rauchverbote ist die Betreiberin oder der Betreiber der Gaststätte verantwortlich. Wer sich als Gastwirtin, Gastwirt, Raucherin oder Raucher nicht an die neuen Vorschriften hält, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro rechnen.
Durch die Regelungen des Nichtraucherschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen sollen Nichtraucherinnen und Nichtraucher wirksam vor den Gefahren des Passivrauchens geschützt werden. Das Gesetz ist bereits zum 1. Januar in Kraft getreten und gilt seitdem in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel Krankenhäusern, Schulen und öffentlichen Gebäuden. Für die Gaststätten läuft die Übergangsfrist nun am 1. Juli ab.
Die Löhne und Gehälter in Deutschland werden in diesem Jahr voraussichtlich um durchschnittlich 3,3 Prozent steigen. Die Tarifabschlüsse im ersten Halbjahr seien mit 4,6 Prozent im Schnitt deutlich höher ausgefallen als im vergangenen Jahr, teilte das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in Düsseldorf mit. Bei der Umrechnung der Abschlüsse mit ihren verschiedenen Laufzeiten und unter Berücksichtigung auch der länger laufenden Abschlüsse aus dem Vorjahr ergebe sich eine Steigerung von 3,3 Prozent. Im vergangenen Jahr waren die Löhne und Gehälter um durchschnittlich 2,2 Prozent gestiegen.
Zieht man die Inflationsrate ab, haben die Leute weniger denn je. Man kann aber auch nicht jeden Tag DVD-Rekorder kaufen. Die sind nämlich billiger als jemals zuvor. Autos auch. Aber die kauft kaum einer, obwohl sich auf Bielefelds Automeilen Herforder und Detmolder die %-Schilder überschlagen. So ist das, wenn “Wirtschaftsexperten” wie zB. unserer Bielefelder MdB Rainer Wendt, meinen “die 3% Mehrwertsteuer haben die Verbraucher schnell verkraftet”. Jaja….
Egal, wer heut Nacht feiert, es könnte - schaut man zum Himmel um 9;30 Uhr - ein Tanz in Blitz und Donner werden. Für die Region Bielefeld sagen die Wetterfrösche allerdings was anderes:
Sonnenaufgang 05:05
Sonnenuntergang 21:49
Sonnenstunden 6,6 Std.
Mondphase moonphase
UV-Index 4
Ozon: 90 µg/m³
Niederschlagswahrs. 0%
rel. Luftfeuchtigkeit 56%
Luftdruck 1011 hPa
Windgeschwindigkeit 9 km/h
Windrichtung West-Südwest
gefühlte Temperatur 15°C
Na gut. Wir werden sehen, Herr Kachelmann.
Wenn Hydrangea (”Wasserschlürferin”) ihre bunten Bälle entfaltet, beginnt die zweite Hälfte des Jahres. Midsommar ist vorüber. Ab September dann - oh Freude - stapeln sich wieder Lebkuchen in den Einzelhandelshallen, schlurfen erste Stanniolweihnachtsmänner auf die Eurorampen und beginnen die Kinder, erste Wunschzettel zu entwerfen.
Ich hoffe immer noch, das es lediglich die bekannt mangelnde Kritikfähigkeit, fehlende Größe und naive Begeisterung ist, was die NW umtreibt, Seiten über Seiten mit dem hochstilisierten “Schicksalsspiel” der EM zwischen Deutschland und der Türkei zu füllen. Von der Titelseite bis zum Innenteil Deutschland, Türkei, Türkei, Deutschland. Menschen werden quälend befragt, eine türkisch verheiratete Redakteurin singt das Hohe Lied und am Ende der ausufernden Lektüre hofft man gequält, das keiner gewinnen möge. Geht aber leider nicht. Deutschland gewinnt 3:1. Weitere Vorhersagen werden noch angenommen.
Na endlich. Überjournalist und Boulevardschmierfink Kai Diekmann von der BLÖD hat jetzt auch die Regie beim lokalen Blatt NW Neue Westfälische übernommen. Was allerdings nicht sonderlich schwer war. Dieses Bild zierte gestern bereits nebst hämischem Kommentar aus der neoliberalen Seeheimer SPD-Ecke die Titelseite des bekloppten Massenblattes.
Was den Lipper Steinmeier angeht, darf man - in genauer Kenntnis seiner Person - annehmen, das er es auch nicht wesentlich besser kann. Selbst wenn er beim Parteikonvent am Wochenende in Stimme, Habitus, Ärmel aufkrempeln eine schlechte Schröderkopie gab. Was ihn für viele Konservative SPDler auszeichnet, ist die Nähe zu “Größen” wie Struck, Steinbrück, Schröder und dem Seeheimer Kreis. Also den Totengräbern der SPD. Wer unter Gazgerd braver Kanzleramtsrobotnik war, unter Merkel nicht so richtig Fisch noch Fleisch ist, der wird auch keine Kanzlerwahl gegen die “Kaiserin” aus Templin gewinnen. Da unterscheidet er sich wenig vom oft ungeschlachten Kurt Beck. Aber der ist der neoliberalen Hetzkampagne aus Richtung SpringerBertelsmannMohnSpiegel ohnehin schon zum Opfer gefallen. Es lebe die gleichgeschaltete Presse. Neuestes Mitglied: NW Bielefeld.

Giersch
Am Senne-Rand gierschts nicht nur im Sennesand
- von Heepen bis zur Teuto-Spitze gedeiht er auch in mancher Ritze.









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