Wenn selbst das andere Bielefelder Lokalblatt, das Westfalenblatt, in einem Kommentar zur aktuellen Situation der Preise, steigender Armut und Ungerechtigkeiten allenthalben heftigst über diese Regierung mault, kann es nicht wirklich gut um Deutschland stehen und die Propaganda des Bundespresseamtes erweist sich einmal mehr als pure politische Augenwischerei. Die vom Kommentator geforderte “Weichenstellung” allerdings wird diese Regierung unter dieser Kanzleuse nicht machen. Da fährt man lieber im Kollektiv an den Prellbock im Kopfbahnhof.
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Kürzlich schrieben wir angesichts der Bielefelder Woche des “Perfekten Dinner” über die teilweise unsympahtischen Bielefelder, die da ihre Versionen eines Dinners ablieferten. Insbesondere der Mitinhaber der Bielefelder Telefonmarketingagentur @Friends geriet nicht nur hier im Blog ob seiner Art, seines Neureichtums und vor allem wegen seiner “Firma” ins Gerede. Eine ganze Menge Kommentare gibt es seitdem hier im Blog und den Schreiber erreichten auch persönliche Schilderungen der Abläufe im Büdchen, mit dem “friendlichen” Namen. Da sich das derart häuft und auch viele Bitten nach Veröffentlichung gingen, wagen wir hier mal den Versuch, das Konstrukt @Friends und seinen extrem auf Außenwirkung bedachten fülligen Mitinhaber Marc Gobetto ein wenig zu beleuchten. Zuvor schauen Sie sich aber bitte mal dieses Filmchen (“Journalistin undercover”) an. Wir haben bei der Verkostung dieses naiven Schwachsinns herzlich gelacht. Warum, sehen Sie gleich selbst.
Nun aber zu Auszügen aus einer Mail, die den Schreiber erreichte. Natürlich nenne ich hier nicht den Namen der Person, die es verfasst hat. Schließlich besteht noch ein Arbeitsverhältnis. Also, es geht los:
“Verdienst: 7.– + Provisionen (ca. 1.– bis 1.50 pro Stunde) . Läuft eine sogenannte Kampagne zu gut wird die Provision angeglichen, d.h. man konnte machen was man wollte – über eine bestimmte Verdienstspanne kommt man nicht hinaus.”
“Ist nicht genügend Adressmaterial zum “abtelefonieren” vorhanden wird man genötigt Urlaub zu nehmen. Ist ein Mitarbeiter krank (die Krankheitsquote in dem Laden ist enorm) soll man auch Urlaub nehmen – sogar bei Krankenhausaufenthalten.(!!!) Die monatlichen Abrechnungen stimmen ganz selten und fallen immer zu ungunsten der Mitarbeiter aus – werden dann einige Tage später korrigiert und nachgezahlt.”
“Bei Urlaub und Krankheit und Ausfällen wegen interner “Schulungen” sowie EDV-Ausfällen wird nur ein Durchschnittsgehalt gezahlt – ohne Provisonen natürlich. Das hieß bei mir: Hatte ich Urlaub oder war krank fehlten mir ca. 150.- – 200.00 im Monat – und ich arbeitete nur 20 Stunden die Woche. Die Teamleiter dort sind von einem wirklich unterirdischem Niveau.”
“Dir muß man ständig in den Arsch treten damit Du die Zahlen bringst” ist nur einer der verbalen Ausrutscher dieser(weibl./ledig/frustriert/unattraktiv/ungepflegt und ohne Berufsausbildung) dort agierenden Tanten. Aber ich denke, bei der Auswahl in Leitungspositionen gab es schon eine erkennbare Methode. Es sind (vorwiegend) Frauen zwischen 25 und 45, die aufgrund ob.gen. Nicht-Ausbildung auf dem normalen Arbeitsmarkt keine Chancen haben und die in @friends ihren persönlichen Lebensinhalt sehen. Die glaubten echt an den Quatsch den sie versuchen permanent an die dort agierenden
Mitarbeiter zu bringen. Werden die Zahlen nicht gebracht wird man permanent abgehört – es soll einem ja “geholfen” werden – oder man wird sofort rausgeschmissen. Im übrigen gibt es bei @friends die sogenannte “Kaltaquise”. . .Von allen KollegenInnen die dort arbeiten bemühen sich ca. 90 % so
schnell wie möglich etwas anderes an Beschäftigung zu bekommen. Fazit ist: Ein echter Drecksladen – zu den Methoden etwas zu verkaufen
könnte man nochmal so einiges schreiben. Mit tut jeder leid der dort arbeiten muß – denn von dem Geld dort kann niemand seinen Lebensunterhalt bestreiten – nur den Geschäftführern muß es so richtig gut gehen s. Leibesfülle und Fuhrpark.
P:S: kann alles gern im Bielefeld-Blog veröffentlicht werden
Soweit die Zitate aus der Mail Vergleicht man es mit den Kommantaren hier und den anderen Mails, die eingingen, muß es gelinde gesagt, schon frühkapitalistisch zugehen bei den Freunden, die auf ihrer Homepage so listig in die Kamera grinsen. Der füllige und eher schmalzig wirkende Herr G. jedenfalls hat sich mit seinem Horrorauftritt beim Dinner eher einen Bärendienst erwiesen. Aber als Freund des Stinkstiefels Wolfgang Clement steckt er das sicher locker weg. Er singt dann ein italienisches Lidl mit Rosenblättern in der Lutter.
Übrigens: Aus Gründen journalistischer Fairness kann @Friends gerne diese Plattform nutzen und aus eigener Sicht darlegen, warum sie zu Unrecht in so schlechtem Licht dargestellt werden. Bitteschön.



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