Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Jun '08

Rüttgers liefert Mieter an “Heuschrecke” aus

Willkommen zu Hause

Rund 300.000 Menschen in ganz NRW leben in den Wohnungen der LEG und genießen den hohen Qualitätsstandard unserer Serviceleistungen. Mit der Bewirtschaftung von derzeit rund 100.000 Wohnungen ist die LEG eines der größten Wohnungsunternehmen in Deutschland.

Drei Tochtergesellschaften, die LEG Wohnen GmbHs, gewährleisten eine flächendeckende Betreuung des Wohnungsangebots. Ihren Sitz haben sie in Düsseldorf, Köln und Dortmund.

Im Mittelpunkt stehen die Mieter

So steht es dick und fett auf der Website der LEG Landesentwicklungsgesellschaft geschrieben. 200.000 Mieter – auch hier in Bielefeld – dürfen sich nun auf steigende Mieten freuen, denn wer glaubt, das der heute bekannt gewordene Verkauf der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) durch die schwarzgelbe NRW-Regierung an den Immobilienfonds der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs, Whitehall, ohne abgeht, kennt sich bei “Heuschrecken” nicht aus. Die Opposition im Landtag sprach von einer Auslieferung von mehr als 200.000 Mietern an eine “profithungrige Heuschrecke”. Ihnen könnten nun Mieterhöhungen drohen.

SPD-Landes- und -Fraktionschefin Hannelore Kraft sagte am Mittwoch in Düsseldorf, mit dem Verkauf der LEG an Whitehall habe Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) die mehr als 200 000 Mieter einer “ausschließlich profithungrigen Heuschrecke” ausgeliefert. Der schwarz-gelben Landesregierung sei es nie um die soziale Sicherheit für die betroffenen Menschen gegangen, sondern nur um das schnelle Geld.

Kraft verwies darauf, dass es bereits in Berlin Erfahrungen mit Whitehall als Käufer vormals öffentlicher Wohnungen gebe: “Whitehall hat sofort den kompletten Spielraum für Mieterhöhungen ausgenutzt.” Außerdem sei innerhalb von zwei Jahren die Zahl der Beschäftigten halbiert worden und ein Großteil der Wohnungen sei bei einem Immobilien-Spezialisten gelandet, der die Mieter zum Kauf ihrer Wohnungen gedrängt habe.

Die Frage sei auch gestattet, wieviele Steuern in den vergangenen Jahren in Form von Subventionenen usw. in die LEG flossen und jetzt durch den erzielten Erlös (falls die Heuschrecke denn überhaupt zahlt) om Höhe von grad mal 787,1 Mio. Euro flöten gehen. Der fröhliche Ausverkauf ehemals Volkseigentums geht lustig weiter. Nahn, Autobahnen, Telekom, Post usw. Die Probleme sind vorprogrammiert.

Politikfolgen auch im KfZ-Gewerbe immer drastischer

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Es ist nicht nur die Wut über den gigantischen Steueranteil am Liter Benzin/Diesel, die den Autofahrern die Hand am Zapfhahn zur Faust werden läßt. Auch das KfZ-Gewerbe hier in OWL kann ein garstig Lied davon singen, wie eine völlig verkorkste Politik einer unfähigen Großen Koalition die Dinge schief zieht. Autos, die im Schnitt 8,5 Jahre alt sind können von Besitzerin, die immer ärmer besteuert und per Inflation abgezockt werden, nicht mehr fachgerecht repariert werden. 52% der Betriebe des Kfz-Gwerbes in OWL klagen über teils drastische Umsatzrückgänge, die Neuwagenpreise müssen in den Keller rabattiert werden. Und aus Berlin klingen die Pressemitteilungen des Bundespropaganda(presse)ministeriums wie Hohn einer manipulierten Meinungsmache: “Der Aufschwung schwingt und schwingt und schwingt”….. In anderen eruropäischen Ländern stehen sie bereits auf der Straße und demonstrieren. Hier in Deutschland dauert das alles wesentlich länger …..

Ähmmm…..Pimpernuss?

Am Sonntag, 15. Juni, bietet der Botanische Garten wieder eine thematische Führung an. Im Mittelpunkt stehen diesmal Ahorn, Tulpenbaum, Pimpernuss sowie viele weitere Sträucher und Bäume, die im Botanischen Garten wachsen. Wolfgang Wörmann, Pflanzenexperte und Gärtner, erläutert Geschichtliches, Herkunft, Standortansprüche und Unterschiede der vorgestellten Gewächse. Interessierten gibt er Tipps für die Verwendung der Gehölze im eigenen Garten. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Riedhaus im Botanischen Garten. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.

Die langen Blütentrauben können zu einer Süßigkeit kandiert werden. In den imposanten Blasenfrüchten sitzen kleine Nüsschen, die wie Haselnüsse aussehen und ähnlich wie Pistazien schmecken. Bekannt ist der daraus gewonnene Pimpernusslikör, der im Bayerischen Wald hergestellt wird. Der Pimpernuss wird eine aphrodisierende Wirkung zugesprochen. (Wikipedia)

Prinzip Hoffnung

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Zwischen all dem SchwarzRotGold verliert sich die französische Tricolore ein wenig. Auch wenn sie über der Boulangerie in der Goldstraße präsent im leichten Winde weht. Vielleicht möchten sie aber auch nicht wie Kevin Kurany duften, der in der Galeria Kaufhof eher schleppend abverkaufende Sonderplazierungen bildet. Wahrscheinlich kaufen die meisten die Poldi-Prinzenrolle in der Süsswarenabteilung.

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Bismarck vor die Handwerkskammer?

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An der Bielefelder Kunsthalle regiert der Bagger. Der arg in die Jahre gekommene Park wird renoviert. Dabei muß das Standbild des “Eisernen Kanzlers”, Bismarck, vor dem Ratsgymnasium weichen. Allwissende Stadtkreise sprechen von einer Verlagerung vor die Handwerkskammer. Wie das dann aussehen könnte, zeigt die Fotomontage. Wie, es geht gar nicht um den Bismarckhering?