Die Metropole an der Lutter liegt ja in so einer Art schwachem Kessel, ringsum von bergigen Hügelchen umgeben. Wo immer auch man in Bielefeld steht, geht, liegt oder schaut, stets hat man die beeindruckende Skyline mit dem Telekom-Hochhaus vor sich. Darüber wölbte sich bis heut Mittag ein azurblauer Himmel. Wohl noch ein Relikt alter italienischer Pracht, den in den nächsten Tagen ein Oranje-Grau mit gemäßigten Mastrichter Temperaturen ablösen soll. Durchbrochen am Donnerstagspätnachmittag durch SchwarzRotGold beim Public Viewing auf dem Jahnplatz.
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Sie wollten doch nur pöbeln. Wahrscheinlich hatte ein Lehrer gewagt, eine Aufgabe zu stellen und die Antwort einzufordern. Oder einem Eleven wurde die Benutzung des Handys verboten. Oder eine Elevin schlief überm Versuch ein, die Augenbrauen in Echtzeit zu zupfen. Die Gesamtschulen sind eben nicht mehr das, was sie mal sein sollten. Wir, die wir hier häufiger “Szenen einer eheähnlichen Gemeinschaft” im etwas weiteren näheren Umkreis erleben, könnten darüber ein Buch schreiben. Tun wir aber nicht. Käme doch nur Kritik an Schule, Elternhäusern, Fernsehen, BILD usw. heraus.
Diese Meldung ging über die Ticker:
Star der New York Fashion Week und der Ed Hardy Fashion Show in
Berlin / Ab sofort auch in Gold und Kirschrot
Das stylische Design-Bluetooth-Headset Discovery 925 aus dem Hause Plantronics sorgt seit einigen Wochen für Aufsehen in der Promi-Welt.
Von der New York Fashion Week berichteten verschiedene Blogs über ein Gadget, das die Herzen zahlreicher US-Schauspielerinnen im Sturm
erobert haben soll. Vergangene Woche wurden dann auch erstmals deutsche Prominente auf das schicke Accessoire aufmerksam. Models auf
der Fashion Show des angesagten Modelabels Ed Hardy präsentierten das Headset auf dem Laufsteg den geladenen VIP-Gästen.
Dazu dieses leicht “bekloppte” Foto:
… und jetzt sind wir gespannt, wann wir die ersten “stylishen” BielefelderInnen damit rumlaufen sehen. “Beam me up, Scotty…..”
So verschwommen und undurchsichtig wie dieses Bild ist derzeit die Schulpolitik der Bielefelder Ministerin Barbara Sommer. Mit heisser Nadel gestrickte Populismus-Gesetze (”Hauptsache, wir tun so als ob wir was tun”) belasten vor allem Schulen und Schüler.
NRW-Schulministerin Barbara Sommer hat unterstrichen, dass das Nachprüfungsangebot nur für Mathematik gilt, obwohl es auch Kritik an der Aufgabenstellung in anderen Fächern wie Biologie gegeben hat. Gegenüber der Rheinischen Post sagte die CDU-Politikerin, dass den Schülern in Mathematik eine neue Chance gegeben werden solle. Die Frage nach der Wahrscheinlichkeit von Basketball-Treffern sei lösbar gewesen. Die Aufgabenstellung sei sechsmal von Fachleuten geprüft und nicht beanstandet worden. Ausschlaggabend für das Nachprüfungsangebot seien die
Prüfungs-Rückmeldungen von 52 Schulen gewesen. Dabei habe sich gezeigt, dass etliche Schüler bei der Mathematik-Aufgabe “in die Knie
gegangen” seien. Mit der Staatskanzlei von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers habe sie am Wochenende das weitere Vorgehen abgesprochen.
Sommer sagte, dass sie “ganz sicher nicht” an Rücktritt gedacht habe.
Ich meine, ein Rücktritt der Frau Sommer lag noch nie so nah und wäre angesichts der unzähligen und ständigen Pannen im Ministerium nur logisch.







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