Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Do
29
Mai '08

Nur gucken. Nicht essen.

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Was das ist? Das sehen Sie nicht? Na dann lassen sie sich nicht von Andreas Pöschel aus Bielefeld erwischen. Der ist nämlich bekannter Foodstylist und macht schon mal einen Lammrücken lila. Im Pressedienst von “Bielefeld-Marketing” finden wir dazu folgende Meldung:

Dass sich der Koch Andreas Pöschel bestens mit Lebensmitteln auskennt, kommt dem Foodstylisten Andreas Pöschel bei seiner Arbeit zu Gute. „Ich weiß aus Erfahrung, bei welcher Temperatur eine kochende Soße am appetitlichsten blubbert und wann der Käse auf einer Pizza so schmilzt, dass man am liebsten hineinbeißen möchte“, sagt er. Obst, Gemüse und Getränke, Gebackenes, Gekochtes und Gebratenes so anzurichten, dass dem Betrachter das Wasser im Munde zusammenläuft – dafür ist Andreas Pöschel Spezialist. Der 40-jährige Bielefelder ist einer der weltweit gefragtesten Foodstylisten.

Zum Foodstyling kam Andreas Pöschel im Jahr 1989, als er – erst 21-jährig – bereits Küchenchef in einem Bielefelder Nobel-Restaurant war. „Ein Fotograf, der bei uns zu Gast war, fragte mich, ob ich mit ihm für Aufnahmen für ein Kochbuch nach Japan kommen wolle. Damals wusste ich gar nicht, was Foodstyling ist“, erinnert er sich. Neugierig geworden, nahm er den Auftrag an – und fand spontan Gefallen daran, Essen und Getränke ins rechte Licht zu rücken.

Mit 17 Jahren deutscher Jugendmeister der Köche
Eine Zeit lang kochte Andreas Pöschel weiterhin in Restaurants, doch parallel dazu etablierte er sich als Foodstylist für namhafte Hersteller der Lebensmittelbranche. Ob auf der Verpackung einer Tiefkühl-Pizza, im Werbespot für eine Wurstspezialität oder auf dem Plakat einer Biermarke: Was hier so lecker aussieht, ist sein Werk. Dabei muss der Profi-Koch, der im Alter von 17 Jahren bereits deutscher Jugendmeister der Köche war und zahlreiche Auszeichnungen einheimste, oftmals tief in die Trickkiste greifen. Für eine gleichmäßig gebräunte Toastscheibe sprüht der Bielefelder Lebensmittelfarbe aus der Airbrush-Pistole auf das Brot: „Das geht schneller als im Toaster und sieht besser aus.“ Ins Cocktailglas kommen statt Eiswürfel täuschend echt aussehende Stückchen aus einer gummiähnlichen Masse.

Besonders lange hat Andreas Pöschel daran getüftelt, appetitliche Wassertropfen auf Tomaten oder ein Bierglas zu zaubern. „Jetzt habe ich endlich den optimalen Zerstäuber gefunden. Das Fläschchen eines finnischen Nasensprays, das ich per Zufall entdeckt habe, vernebelt das Wasser am feinsten“, berichtet er.

Wie gesagt: Nur gucken. Nicht essen. Schöner Schein schlägt satt werden.

“Unter Plastik”-Erdbeeren oder nicht?

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Ein paar unter den Erdbeer-Agronomen haben ihren Schätzchen ganz lustige Plastikzelte gebaut. Da ruhen sie nun drunter …

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… wohl behütet von unten dank schwarzem Plastik mit Stroh drauf.

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Ist das jetzt besser als das klassische “Ohne-Plastik”-Feld? Schmecken sie besser oder eher nicht? Fragen über Fragen. Aber vielleicht gibt es ja hier Experten für “Rosoideae” unterhalb der Familie der Rosengewächse (Rosacheae)?

Perverse Welt

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Während die Kanzleuse mal wieder generös mit dem Steuergeld der Bürger um sich wirft (“Kanzlerin macht Milliarden für Wälder locker”), machen sich andere Staaten schon offen daran, den Kadaver Nordpol zu sezieren. Unverhohlen buhlen sie um die sich dank des angeblichen Klimawandels vom Eis befreiende Nordkappe der Erde und die darunter vermuteten Bodenschätze. Gehts noch perverser? Die Zeche zahlen – wie immer – die Bürger.

Sorgen der Arminia-Fans

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Das “Westfalenblatt” veröffentliche eine Reihe von Leserbriefen zu Abschneiden und Zukunft von Arm. Bielefeld. Trotz der Freude über den wieder mal geglückten Klassenerhalt begleiten doch große Bedenken den Blick in die Zukunft. Unisono hofft man, das der in der Vergangenheit eher tölpelhaft agierende Vorstand diesmal die Finger weitestgehend herausläßt.

Das kann man wirklich nur hoffen…..

Thema Kommentare

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