Sie haben das Finale der Champignon-Liga in Moskau gesehen? Sie haben mit Arminia Bielefeld im Abstiegskampf mitgefiebert? Dann haben Sie hoffentlich auch gelernt, das der eine Fußball (letztes Bundesliga-Drittel) so rein gar nichts mit dem Showkampf der beiden höchstverschuldeten Fußballvereine der Welt zu tun hat.
Was ist der Gewinn der Champions League sportlich eigentlich noch wert? Rundheraus gesagt weitaus weniger als Arminias Klassenerhalt in der Fubabuli. Da der russische Nimersatt und Oligarch Roman Abramowitsch seine Millionen Chelsea nur als zinsloses Darlehen zur Verfügung stellt, weisen die Blues Verbindlichkeiten in Höhe von 940 Millionen Euro auf. Manchester United steht gar mit 960 Millionen Euro in der Kreide, weil der neue Eigentümer, der Amerikaner Malcolm Glazer, den Verein bis zur Halskrause mit Hypotheken und Krediten eingedeckt hat, um den Kauf zu refinanzieren.
Ob sowas wirklich erstrebenswert ist?
PS: Jürgen “Kloppi” Klopp, Nebensteher bei Segelohr und Gutfried-Mampfer Kerners ebenso unwichtigen bei banal-blöden TV-Ergüssen zu wichtigen Fußballspielen, ist neuer Trainer beim anderen westfälischen Club, dem Ballspielverein Borussia Dortmund. Jetzt werden in der ehemaligen Bergarbeiter – und Bierbrauerstadt rund um den Borsigplatz die Träume von der Champignon-Liga wieder losgehen. Siehe oben.









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