Verfasst von textexter - Kategorie: Allgemeines und Sonstiges
Das “Westfalenblatt”, die andere Bielefelder Lokalzeitung, macht sich in einem Kommentar über das Marketing der Region Gedanken und kmmt zu dem Schluß, das lediglich “Pudding und Fußball” über die Regionsgrenzen bekannt sind:
»Wir können alles, außer Hochdeutsch« - der Slogan aus Baden-Württemberg ist unter Marketinggesichtspunkten ein Volltreffer. Über das Fernsehen verbreitet, ist der Satz längst zu einem geflügelten Wort für ein Bundesland geworden, das ähnlich wie Ostwestfalen-Lippe für seine Ideen, Unternehmen und Innovationskraft wirbt. So macht man eine Region deutschlandweit bekannt. So lockt man Investoren und gutes Personal an.
In Ostwestfalen-Lippe muss man sich bescheidener geben. Teure Fernsehspots kann sich der OWL Marketingclub, der seit 15 Jahren am Image der landschaftlich reizvollen und unternehmerisch starken Region feilt, nicht leisten. Hier setzten die Verantwortlichen auf inhaltliche Arbeit, etwa auf Modellprojekte wie den Bürokratieabbau. Das hat in Expertenkreisen zwar durchaus für Aufmerksamkeit gesorgt, die breite Masse der Deutschen aber hat für die Sisyphusarbeit leider kein Gehör. Ja, viele Menschen wissen nicht einmal, wo Bielefeld und Paderborn liegen. Der Fußballbundesligist Arminia Bielefeld und Oetker - das sind zweifellos die Hauptwerbeträger von OWL. Dass die Region OWL nach wie vor unterschätzt wird, ist vor allem bitter für
Firmen, die um Fachkräfte buhlen.
Dabei gibts doch noch so richtungweisende Ereignisse wie “Leineweber” oder “La Strada” und den Weihnachtsmarkt rund um den Jahnplatz…..
Artikel kommentieren »