Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Do
15
Mai '08

Oh, ein weisser Schimmel

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Ostwestfalens Pferdelandschaft bietet eben auch außergewöhnliche Anblicke. Und gar nicht so selten feiert der Pleonasmus hier fröhliche Urständ.

Liebe digitale TV-Verkabler…..

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Ach, was Sie nicht sagen, Sie sind auch Kunde beim NRW-umspannenden Kabeldingsbums Unitymedia? Sie haben auch nicht etwa vergessen, das nicht gewollte “Digital TV Plus” am Anfang abzubestellen, weil sie die ganzen obskuren Sender sowieso nicht gucken? Sie zahlen also jetzt auch 21 Monate lang jeden Monat 7,90 Euro extra fürs Nichtgucken? Sie haben auch Last, die Hotline jemals zu erreichen und Ihr TV – ein ziemlich teurer, der vor dem Digizeitalter super lief – hat öfter mal Balken, ausfallende Töne und eingefrorene Bilder? Sie haben Ihre Kabelanlage checken lassen. Alles ok? Geben wir den Fritzen doch ihre dämlichen Boxen zurück und lassen uns vom zwangsfinanzierten GEZ-TV berieseln. Sie wollen überhaupt kein TV und Radio mehr? Geht nicht. Da hat die Zwangsanstalt GEZ was dagegen. Und Kurt Beck. Kurt Beck? Genau der. Der hat da nämlich einen “wichtigen” Posten. Wohl der einzige, wo man ihn noch ernst nimmt.

“Gütersloher Art”

Ostrowski stellt die richtigen Weichen. Er macht das aber nach Gütersloher Art. Der frühere Chef des Druck- und Mediendienstleisters Arvato nimmt auf nichts und niemanden Rücksicht. Schnelle Erfolge wird Ostrowski auch künftig nicht vermelden können. Die Entwicklung neuer Geschäfte wie beispielsweise die Milliarden schwere Übernahme von Service und Dienstleistungen von Städten und Gemeinden klappt nicht von heute auf morgen. Ohne politische Rückdeckung geht eine solche Liberalisierung der öffentlichen Verwaltung nicht über die Bühne. Doch bei diesem Vorhaben kann sich Ostrowski auf seinen Vorgänger Thielen verlassen. Als neuer Chef der politisch einflussreichen Bertelsmann Stiftung unterstützt er das wichtige Vorhaben. Ostrowksi ist übigens Bielefelder.

So schreibt das Handelsblatt in einem Artikel über den BertelsmannMohn-Konzern. Ach ja, unser Nachbarkaff mit seinem Bertelsmannschen Mohnkuchen. Wie merkt doch Blogger “Duckhome” zu dem Artikel an? KORRUPTION unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit und der Autor des Artikels merkt gar nicht was er damit sagt. Die Famile Mohn benutzt die angeblich gemeinnützige Stiftung als Mittel um ihre privaten wirtschaftlichen Ziele durchzusetzen und wird dafür auch noch steuerlich begünstigt. Kein Finanzminister zu sehen, der das beendet, kein Staatsanwalt der da nachfasst. Nichts. Die Mohns dürfen alles. Sie dürfen jedem schaden dem sie schaden wollen. Ab wann gilt eigentlich das Notwehrrecht gegen die Mohns?

Die Finanzamtliche Drangsalierungsanstalt aus der Neuenkirchener Straße in Gütersloh dürfte da auch eher nicht vorstellig sein, wie man aus gut unterrichteten Kreisen der Anstalt so hört….