Nach der schweren Attacke von Bochumer Hooligans auf einen Bielefelder Ordner vor Beginn des Bundesligaspiels am Samstag hat der Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, Peter Danckert, eine strenge Verfolgung durch die Justiz und lebenslange Stadionsperren für die Beteiligten gefordert. “Das ist wirklich grauenhaft”, sagte Danckert der “Rheinischen Post” (Montag-Ausgabe). Er habe gehofft, dass sich solche Vorfälle auf Fußballplätzen nicht mehr ereignen, aber diese Brutalität sei “kaum noch zu überbieten”. Der SPD-Politiker wies darauf hin, dass Bochum in dieser Situation nichts zu gewinnen und nichts zu verlieren hatte, “und dann rasten die so aus, das ist einfach unvorstellbar”. Neben den Sanktionen gegen die Gewalttäter bedeute der Vorfall, dass “die Fanarbeit von den Vereinen noch mehr begleitet und unterstützt werden muss”, betonte der Sportpolitiker.
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Nö. Besser ist er nicht geworden unter “toom”-Regie, der ehemalige Marktkauf-Baumarkt am Südring. Eher das Gegenteil. Vielen Produkten fehlt die Preisauszeichnung, eine Menge ist am Regal schlecht beschildert und im Freigelände fliegen die papierenen (!) Preise davon oder sind vom Regen verwaschen. Dafür ist eine Menge Zeugs teurer geworden und der Laden ist zusätzlich mit Flachbildapparaten etc. aus dem üblichen “toom”-Sortiment vollgestellt. Da kann man ja gleich die Paar Meter weiter zu OBI fahren. Die wissen ja angeblich “Wie? Wo? Was?”
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Schon Jahre vor der ersten PISA-Studie haben Visionäre und Investoren uns Bielefeldern das “Neue Bahnhofsviertel” vor die Nase gebaut, wo seither Außengastronomie und mediterranes Ambiente zum Flanieren einladen.
Mein persönliches Sahnehäubchen des Ensembles ist seit jeher die legasthenische Straßenbeschilderung. Immerhin, ein korrigiertes Schild wurde mittlerweile angeschraubt.
Ach, kämen doch nächtens Vandalen und erledigten den Rest!
Der blaue ostwestfälische Himmel trügt ein wenig. Kaum 20 Grad erreicht das Thermometer. Aber das wird den Grillabend hier und anderswo nicht hindern.
Spielerisch verloren. Menschlich verloren. Sympathien verloren. Ein Vereinsordner von Arm. Bielefeld wurde beim Spiel gegen den VfL Bochum schwer am Kopf verletzt. Wie ein Arminia-Sprecher bestätigte, zog sich der Mann eine Schädelfraktur und einen Kieferbruch zu. Er war im Gäste-Fanblock durch Schläge, Stöße und Tritte attackiert worden, nachdem er gegen das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und das Zünden eines sogenannten Kanonen-schlags vorgehen wollte. Nach Vereinsangaben muss der Ordner mit einem langen Krankenhausaufenthalt rechnen. Von wegen, “Randalierer gibts nur bei Spielen im Osten Deutschlands”.
Der Totenschädel, den man bislang für denjenigen unseres zweitliebsten Dichterfürsten hielt, ist nun doch nicht seiner. Das meldeten gestern der Spiegel und die Tagesschau, und dann auch der Mitteldeutsche Rundfunk in einer langatmigen Dokumentation. Die Bilanz: von Friedrich Schiller sind jetzt nur mehr ein paar Haarsträhnen und drei Totenmasken übrig. Für diesen tollen Erfolg wurden ohne Not zahlreiche Gräber umgepflügt, und namhafte Wissenschaftler hielt man monatelang von sinnvollem Tun ab.
Bezahlt haben das Ganze der MDR (von unseren Gebühren) und die interpunktionsfeindliche “Klassik Stiftung Weimar“. Letztere war vor ein paar Jahren noch zu knickerig, Brandmelder in ihrer “Herzogin Anna Amalia Bibliothek” zu installieren, von den Bindestrichen ganz zu schweigen…
Geheimrat Goethe war der Weimarer Knochenkult übrigens zuwider - Goethe war eben gut.









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