Archiv für den Monat: April 2008

Kukident neuer Sponsor vom Arminia-Rentnerverein?

Das entnehmbare gelbgerauchte Gebiss des zahnlosen Arminia-Mitglieds zeigt eindeutig: Das ist ein Fall für die Sprudeltablette von Kukident!

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Ungeklärt ist noch, ob der, der demnächst im Stadion das Gebiss rausnimmt, eine kostenlose blaue Werbepackung Kukident erhält und ob neue Spieler nur noch dann verpflichtet werden, wenn sie im Besitz der dritten Zähne sind.

Parkuhren, Eiscafés und Pizzabuden

Da freut sich das Bielefeld-Marketing: Tagestouristen werden in Bielefeld Ihr Geld in Parkuhren, Eiscafés und Pizzabuden los (30 Euro pro Kopf und Tagesgast) Eine Stadtführung ist ab und zu auch noch dabei. Das ist super für die Wirtschaft und beweist, „das Tagesgäste kein Selbstzweck von Bielefeld Marketing sind“. So verkündet es stolz das örtliche Käseblatt.

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Wann bietet das Bielefeld-Marketing den touristischen Tagesgästen die maßgeschneiderten Stadtführungsrouten zu den schönsten Parkuhren, Pizzabuden und Eiscafés an?

Aber natürlich sind Parkuhren, Pizzabuden und Eiscafés noch längst nicht alles, was Bielefeld an tollen Sachen den Touristen zu bieten hat:

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Beachtenswert: Der Höhepunkt des touristischen Jahres besteht darin, das nicht etwa die Touristen, sondern die Bielefelder sich kostenlos was anschauen können. Zum Beispiel ein Plüschtier.

Toll!

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20. Mai: Türkei – Slowakei in Bielefeld

Zur Vorbereitung auf die Fußball-Europameisterschaft bestreitet die A-Nationalmannschaft der Türkei am 20. Mai in der Bielefelder SchücoArena ein Freundschaftsspiel gegen die Slowakei. Die genaue Anstoßzeit steht noch nicht fest, der Vorverkauf beginnt am 30. April 2008. Tickets werden beim DSC Arminia Bielefeld sowie online unter www.eventim.de erhältlich sein.

Dazu DSC-Geschäftsführer Roland Kentsch: „Arminia freut sich, in der Vorbereitungsphase zur Fußball-EM ein Freundschaftsländerspiel in der SchücoArena mit organisieren zu können. Wir hoffen, zusammen mit unseren Freunden aus der Türkei und der Slowakei einen echten sportlichen Leckerbissen zu erleben.“ Ob alle 28.000 Plätze weggegehen? Gibts Döner vor dem Spiel, in der Pause und danach?

Milchkrieg. Auch in OWL

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Schon im Kindesalter haben wir gelernt: „Mit Lebensmitteln spielt man nicht“. Tut man aber offenscihtlich doch, wenns Profit, Kohle, Rendite, Vorteile bringt. Und so hauen auch hier in OWl Discounter per Preissenkung, Milchbauern per Drohung: „Wir erzählen unsere Kühen, was Sache ist und stoppen die Milcherzeugung“ und Bauernverband per Chef Sonnleitner aufeinander ein und bewerfen sich mit Lebensmitteln. Hintergrund: Wie ein Wunder ist der weltweite Milchsee, der angeblich auszutrocknen drohte, wieder aufgefüllt worden. Chinesen erzeugen mehr Milch, der Ecken-Müller „Oder was?“ kauft angeblich die seinige billig in Tschechien. Unter 36 Cent pro Lieter Abgabe könne man nicht mehr rentierlich arbeiten, sagt der hiesige Verbands-vorsitzende und malt das Menetekel der „Ausdünnung der Milcherzeugung“ an die Wand. Ja so ist das, wenn Subventionsverwöhnte, für Stillegung hunderttausender Hektar Ackerfläche bezahlte Agrarerzeuger in der Zwickmühle sind. Bleibt ja noch des dicken Gabriels Traum vom Milchökosprit. Ach so, was sagt eigentlich der Verbraucher zum sinkenden Milchpreis? Er lächelt und spürts am Geldbeutel. Positiv.

Schizophrenie

Sabine und Claudia

Die aufs Innigste verschwisterten Telekommunikationsexperten von „freenet“ und „mobilcom“ schicken mir heute zwei ähnlich aufgemachte Ramschbroschüren ins Haus. Von der einen lächelt mich freundlich „Claudia Schönfelder“ vom mobilcom-Kundenservice an. Die gleiche Dame arbeitet aber offenbar auch als „Sabine Schönfeld“ bei freenet. Signiert hat sie jeweils in unterschiedlicher Handschrift…

Uwe Rapolder hat schlechte Laune

Nicht gut gehts dem ehemaligen Arminen-Trainer Uwe Rapolder. Seinem Club, dem Fußball-Zweitligisten TuS Koblenz, droht ein gewaltiger Punktabzug, der den Verein an den Rand des Abstiegs bringen könnte. „Es ist ein Drama, was sich abspielt. Da geht es um unfassbar hohe Punktabzüge. Wir sollen mit bis zu neun Punkten betroffen sein“, sagte Trainer Uwe Rapolder dem „Express“. Offenbar soll die Bestrafung wegen Lizenzvergehen erfolgen. „Dazu kommen noch die Auflagen für die neue Saison. Da sollen schon die Saläre gedrückt werden“, erklärte Rapolder. Da hats einer geschafft, mit einer mittelmäßigem Mannschaft dem Abgrund zu gehen und könnte bald schon wieder knapp davor stehen…..

Am Ende eines Frühlingssonnentages

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In Ermangelung einer Glaskugel lesen wir in unserer blauen, was der Tag heute gebracht hat. 138€ fürs Neubefüllen der Klimaanlage des kleinsten fahrbaren Untersatzes. Fred Rutten, Welttrainer des weltbekannten FC Twente Enschede, wird „Gazprom“ Schalke in der nächsten Saison trainieren. Und Arminia bereitet sich auf das „6 Punkte“-Spiel beim FC Nürnberg vor.

Das alles läßt die Natur förmlich explodieren. Unsere Löwenzähne auch.

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Beim Fußball gehts doch nicht um Kohle????

Ab der Saison 2009/2010 müssen sich die Fußball-Fans in Deutschland durch die anstehende Neuordnung der Bundesliga-Fernsehrechte auf einen radikalen Schnitt einstellen. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) droht neben einer bislang ungewohnten Aufteilung des Spieltages im Häppchen-Format auch der Verlust der ARD-„Sportschau“. Eine kompakte Berichterstattung am frühen Samstagabend würde somit der Vergangenheit angehören.

Soso. Falls also Arm. Bielefeld die 1. Liga erhält können sich die Fans auf ganz neue dolle Dinge einstellen. Ach, vielleicht sogar Kicks vor leeren Alm-Rängen. Die Fans auf der Südtribüne sind doch nur hübsche Staffage, zahlen so gut wie nichts und versauen auch noch das Stadion. man könnte Pappkameraden für die Übertragung nach Peking hinsetzen und die Gesänge vom Band kommen lassen. Dann wäre Fußball endlich im Sinne der „Macher“ planbar. Es geht doch ohnehin nur um Eines: Kohle, Kohle, Kohle. Fans und Leidenschaft stören, ja hemmen, da doch nur.

Die Kamelie dreht richtig auf

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Vor weit über einem Jahrzehnt zeigte der Ökogartenbauer Uppmann aus dem Steinhagener Ströhen auf eine Ecke auf dem Grundstück. Geschützt, leicht sonnig und gut einsehbar: „Da sollten Sie eine Kamelie hinstellen“. Gesagt, gekauft, einbuddeln lassen. Das Teil hat sich zu einem Prachtstück entwickelt.

Lieblingsbrachfläche

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Das ehemalige Geländer der Mercedes-Niederlassung an der Herforder Straße unweit Zurbrüggen. Das Möbelhaus versucht seit Jahren, die Möbelkette Porta am Bau eines neuen Hauses auf diesem Gelände zu hindern. Bisher mit Erfolg.

Vanessa auf den Kopf gefallen

Da jubelten gestern noch die Bielefelder Gazetten über die sensationellen Auftritte der Bielefelder Bewerberin Vanessa („Germany´s next Topmodel“) in Heidi K.`s Prekariatsshow, gruben den Papa zwecks Befragung aus und dabei wars in Wirklichkeit schon längst vorbei. Vanessa war im Beisein ihres Freundes in der Wohnung auf den Kopf gefallen, erlitt eine Gehirnerschütterung und entschied sich eine Show später fürs Aufgeben. Also TV-Modelfreunde, was da jetzt im TV läuft, das ist nicht mehr die Realität. Die senden nicht real vom Catwalk.

Wieder Nachtansichten

Die „Bielefelder Nachtansichten“ dräuen wieder für alle Fans des nächtlichen Bielefeld. Dazu die Pressemeldung von Bielefeld-Marketing:

Nicht nur die Museen, Kirchen und Galerien werden die Besucher am kommenden Samstag (26. April) während der Nachtansichten in ihren Bann ziehen, sondern auch Bäume, Fassaden und Plätze der Bielefelder Innenstadt: Im Rahmen der Licht(t)räume werden während der langen Nacht zwischen 18.00 Uhr und 2.00 Uhr in der Früh Altes Rathaus, Alter Markt, Ravensberger Park und der Museumsgarten an der Kunsthalle in den Nachtansichten-Farben stimmungsvoll illuminiert.

Besondere zauberhafte Momente verspricht das „Laternenvolk“ auf dem Alten Markt: Dank des Engagement des Titelsponsors Stadtwerke Bielefeld sorgt hier eine außergewöhnliche theatralische Inszenierung für Momente des Innehaltens beim nächtlichen Spaziergang zwischen den beteiligten 38 Kulturorten. Die „Nachkommen der Laternenanzünder“ erschaffen ab 20.00 Uhr in einer Art Schauspiel die schönsten Lichter, Laternen und Leuchten. In Installationen wie einem Lichtlabor oder einer Lichtkugel experimentiert das Laternenvolk nach eigener Logik. Auf spielerische Art werden so die Zuschauer in eine wunderschön erleuchtete Phantasiewelt entführt.

Die wahrscheinlich kopierteste Praline der Welt

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„Wiha“ hat nichts mit Pferden zu tun. Wirklich nicht. „Wiha“ ist der Name der Schoggifertigungslinie bei Storck im Nachbarstädtchen Halle/Westf. Da wird das Plagiat der „Wahrscheinlich längsten Praline der Welt“, gerührt, gebacken und schokoladisiert. Im Gegensatz zum Duplo-Original spart man sich jegliche Werbung, hängt sich auf den Erfolg drauf und sieht zu, schnell genug den Regalraum beim anderen, gar nicht so billigen August mit den vier Buchstaben zu füllen. Wenn Sie das mal probeweise mitnehmen, müssen Sie aber aufpassen, das Ihnen in der Kassenschlange nicht wieder ein beigebejackter Frührenter in den Nacken schnieft, murmelt, brabbelt. Wahrscheinlich sahen sich die anderen Kassierer grad die neusten Überwachungsfilme an. Denn wer glaubt, bei A…I sei das so wesentlich anders als bei L….l, der hat noch nie in die Kameras gewunken.

Nun des Jungmodels Papa

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Die super geölte PR-Maschine für „Germany´s next Topmodel“ der überpräsenten Heidi K. („Tu Glas. Macht das Leben schöner“) rollt und rollt. Und dank Bielefelds noch studierendem Beitrag zur Prekariats-Show, Vanessa, wird nun auch der in Stadthagen als Chefarzt und Chirurg werkelnde Papa hinterm Ofen hervorgezogen. Ach was war er „eigentlich“ doch dagegen. Was hat der 56 jährige doch gebarmt. Nun ist er stolz wie Bolle auf seine begehrte und PR-vermarktete Tochter. Alle, alle machen sie mit, die „freien und unabhängigen Medien“. Natürlich die Lokalblättchen hier in der Metropole vorneweg. Wenn das Topste der Topmodels dann erwählt und von der aufdringlich unsäglichen Heidi K. (Omma Klumpenkötter, 76, aus Deppendorf: „Nein, wat isse natürlich. Hat die doch eichentlich charnich nöttig, die Sendung. „) gesegnet ist, darf es ein wenig über den Laufsteg staksen, kriegt ein paar Creme-Verträge und auf gehts zur Planung des „Next Topmodel“ 2009. Sender, PR-Agentur und Heidi K. jubeln über die reichlich fließenden Einnahmen. Was isse doch fleissig, unsern Heidi. Könnte mal nebenbei dat Verona Poth und ihren Mann in Düsseldoof beraten. Die machen aber auch alles falsch. Haben sich nicht rechtzeitig mit Almöi eingelassen.

August O tuts nochmal

Die Zeitungsspatzen pfeifen es von den Bielefelder Dächern: August Oetker (63) und Nina Esdar (29) heiraten am kommenden Sonntag. Für die attraktive Bielefelder Oldtimer-Expertin (Ein Schelm, wer dabei Böses denkt ….) ist es die erste Vermählung, der Puddingunternehmer tut´s das dritte Mal. Na dann, good luck. Und immer eine Handbreit Ofenfrische unter den Haken!

Running Monday in Schildesche

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Sonnenmontag: Viel Auftrieb am Schildescher Viadukt und Obersee. Rentner und Pensionäre in beiger Windjacke diskutieren beim Slow-Walk die neuesten Preise für Milchprodukte, Jogger umrunden den schlammigen Pfuhl und Wanderer erproben die am Samstag in der Bahnhofstraße ergatterten Sonderangebotstreter.

Frühlingshafte Gemengelage

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Hinter dem unübersehbaren Frühling in der Metropole tut sich was. Ein Fiathändler baut hoffungsfroh einen neuen Showroom an der Herforder für die italienischen Avantis, der Matratzenmarkt wartet auf flachliegenwollende Kundschaft und ganz hinten lockt das Seidensticker-Logo des in Fernost produzierenden Bielefelder Hemdenschneiders.

Dunkelrotgrünschwarze Allianzen

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Es wispert, raunt. maunzt, kungelt auch auf den politischen Fluren der Weltmetropole. Die Grünen haben die Schwarzen entdeckt, weil sie hoffen, die Pfründe der Macht seien da reichlicher für sie gefüllt. Die Roten hauen auf die Dunkelroten ein, nicht wissend, das es ihnen selbst schadet. Rainer Wend, unser wundervoller SPD MdB, meint „die Tonlage schadet Bielefeld“, weil die CDU den SPD-OBKandidaten Piet Clausen „Kommunistenfreund“ nennt. Ach Rainer, wenn das nur das Einzige wäre, was Bielefeld schadet……

TvH gewinnt Nachholspiel

Arminias nächster Gegner am kommenden Samstag, der 1. FC Nürnberg, hat sein Heimnachholspiel gegen den VfL Wolfsburg mit 1:0 gewonnen. Steht aber immer noch hinter den Arminen. Eine mindestens Punkteteilung ist angesagt, sonst überholt der Club die Almbuben. Bei Nürnbergs Trainer Thomas von Heesen steht also jetzt auch ein Heimspielsieg auf der Liste.

Der Sonntagsstrauss für alle Damen

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Statt Sonne zeigt sich Ostwestfalen heute in dezentem Grau. Statt angeblich 20 Grad ist es relativ kühl. Wettervorhersagen scheinen weitaus schwieriger zu sein, als ein gewisser Kachelmann uns erzählen will. Stellt diesen Strauss aber bitte nicht in die Nähe eurer Heizungen.

Was Siemens so treibt

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Über den Siemens-Konzern kommen immer dollere Sachen zutage. Nachdem selbst die Kanzleuse ihren Wirtschaftsheini von Pierer rausschmeissen mußte, zieht sich die Schlinge um den ehemaligen Oberboß der ehrenwerten Vereinigung mit mafiösen Strukturen und Handlungsweisen empfindlich zu. Ich kann mich an unzählige Veranstaltungen erinnern, auf denen grad dieser ehrenwerte Herr als leuchtendes Vorbild aller Manager und Unternehmer dargestellt wurde….. Unselig gehaust haben die Siemensen auch im hiesigen Raum:

Der Siemens-Konzern hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ im Jahr 2003 die Münchener Parteizentrale der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) observieren lassen. Außerdem hätten die Privatfahnder für die Siemens Business Services in Paderborn ein von der DKP Südbayern organisiertes Sommerseminar am Ammersee überwacht, hieß es in dem Vorabbericht vom Samstag.

Das Queller Postdrama

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Es ist schon ein rechtes Schelmenstück, was die Deutsche Bundespost da mit der Filiale im Brackweder Ortsteil Quelle abliefert. Erst gabs eine richtige Post nahe Hotel Büscher, dann wanderte das gelbe Ei in den Edekamarkt, rochierte danach als Beigabe eines Computerschraubers wieder fast an Büscher heran, wechselte daraufhin zu einem Jungunternehmer gegenüber der Feuerwehr (Bild) und wird jetzt in der ehemaligen Rosenapotheke schräg gegenüber Autohaus Neumann (hatte nicht lange Bestand) domizilieren. Wer weiß, wie lange?

Beim Durchkärchern der Terasse

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Es gibt da einen französischen Präsidenten, klein an Wuchs, aber groß an napoleonischem Gehabe, Amouren und Chichi. „nettoyer au kärcher“. also „Durchkärchern“, wollte er die französischen Vorstädte während der Jugendunruhen in seiner Innenministerzeit. Sarkozy heißt er, Betonung auf dem Mittelteil des Namens. „nettoyer au kärcher“ habe ich heut der Terasse und den Hofsteinen angedeihen lassen, friedlich natürlich. Es hat sich gelohnt. Im Gegensatz zur Wahl des kleinwüchsigen Franzosen.

Da das Ganze zeitaufwändig ist, flogen die Gedanken natürlich auch zur Arm. Bielefeld, die heute wegen des Pokalfinales zwischen Bayern München und dem anderen westfälischen Verein, Borussia Dortmund, spielfrei hat. Der Klops, den sich die Almverantwortlichen wieder mal geleistet haben, ging ja gestern und heute schon durch Presse, Funk und TV. Mathias Hain, eine Ewigkeit lang Keeper der Arminia und Kapitän, bekommt keinen Vertrag mehr für die nächste Spielzeit. Man baut auf Rowen Fernandez, der in Hains Verletzungszeit ins Tor kam und den von TuS Koblenz zurückkehrenden und immer noch in Fachkreisen als „relativ unsicher“ bezeichneten jungen Dennis Eilhoff. Die Art, wie Hain das vor den Latz geknallt wurde, ist symptomatisch für eine Vereinsführung, die so ziemlich jeden guten Stil vernachlässigt oder gar nicht erst hat. Good luck, Matze. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan…… und ein „obercooler“ Banker als Geschäftsführer Finanzen hat nun mal nicht unbedingt Manieren.

Na, Schröder, Merkel? Stolz aufs fast Vollendete?

Es gibt Nachrichten, die einen so betroffen machen, das man auch hierorts darüber schreiben muss. Weil natürlich auch hier eben kein Hort des Schönen, Wahren ist. Sondern ebenso traurige wie betroffen machende Realität. In Spiegel-online lesen wir heute:

Niedriglohnsektor wächst in Deutschland rasant

Sie arbeiten im Gastgewerbe, im Einzelhandel oder im Dienstleistungsbereich – und verdienen viel zu wenig. Laut einer Studie arbeiten schon heute 22 Prozent der Beschäftigten in Deutschland im Niedriglohnbereich. Damit liegt die Rate nur noch knapp unter dem amerikanischen Niveau.

Fünf europäische Staaten haben die Forscher untersucht und das Ergebnis ist nicht besonders schmeichelhaft: In Deutschland könnte der Niedriglohnsektor bald größer sein als in den USA, so das Ergebnis des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ), berichtet die „Frankfurter Rundschau“. Schon heute arbeiteten 6,5 Millionen Beschäftigte für wenig Geld, sagte IAQ-Direktor Gerhard Bosch der Zeitung. „Die Befunde für die Bundesrepublik sind besorgniserregend.“

Innerhalb eines Jahrzehnts sei der Anteil der Geringverdiener stark gestiegen – und zwar von 15 auf 22 Prozent. Damit liege Deutschland 2005 knapp über dem britischen Niveau, heißt es demnach in der Studie, für die der Niedriglohnsektor in fünf europäischen Staaten untersucht wurde. Selbst der auf 2005 folgende Konjunkturaufschwung habe den Trend nicht gestoppt, die Rate stieg noch einmal leicht an. In Frankreich sei die Quote gerade mal halb so hoch wie hierzulande, in Dänemark sei sie noch niedriger, schreibt die „Frankfurter Rundschau“ weiter.

Grund für die starke Ausbreitung der Billiglöhne sei nicht nur die deutsche Wiedervereinigung und die daraus folgende Wachstumsschwäche, so die Wissenschaftler. Hinzu komme auch, dass der Einfluss der Tarifparteien geschwunden sei: Früher hätten Gewerkschaften und Arbeitgeber für die meisten Beschäftigten Einkünfte und Arbeitsbedingungen geregelt. Heute dagegen gelten nur noch für einen Teil der Jobs hohe Tarifstandards, eine wachsende Zone des Arbeitsmarktes sei kaum noch oder gar nicht geregelt. „Das gilt insbesondere für den privaten Dienstleistungssektor, und genau hier gibt es besonders viele Geringverdiener“, schreibt die „Frankfurter Rundschau“.

Als Niedriglöhner gilt, wer weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns verdient. 2006 lag die Grenze bei 6,81 Euro im Osten und 9,61 Euro im Westen. Dabei sind es nicht nur Ungelernte, die wenig verdienen: Drei Viertel der Leute haben eine Berufsausbildung oder einen Hochschulabschluss, so die Forscher. 68 Prozent der Geringverdiener seien Frauen, 46 Prozent sogar Vollzeit-Beschäftigte. Sie arbeiten im Gastgewerbe (63 Prozent), im Einzelhandel (40 Prozent) und im Dienstleistungsbereich (36 Prozent).

IAQ-Direktor Bosch fordert für genau diese Beschäftigten eine tarifliche und gesetzliche Lohn-Untergrenze. Ein gesetzlicher Mindestlohn würde immerhin den Menschen helfen, die „Hungerlöhne von vier oder fünf Euro kriegen“, sagte der Volkswirt der Zeitung. Der Blick nach Großbritannien zeige aber, dass das kein Allheilmittel sei. Er fordert deshalb eine Stärkung der Tarifpolitik – insbesondere dadurch, dass mehr Tarifverträge für allgemein verbindlich erklärt und mittlere Einkommen dadurch stabilisiert würden.

Und SchröderMerkel wollen uns weismachen, das müsse so sein. Es gab einmal eine Zeit, da hat das geknechtete Volk die Dreschflegel ausgepackt und ist vor die Paläste gezogen. Auch hier in Ostwestfalen-Lippe…..

Was Goethe versäumte

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Die Stadt hatte ich eiligst durchlaufen, den Dom, das Baptisterium. Hier tut sich wieder eine ganz neue, mir unbekannte Welt auf, an der ich nicht verweilen will. Der Garten Boboli liegt köstlich. Ich eilte so schnell heraus als hinein.

Der Stadt sieht man den Volksreichtum an, der sie erbaut hat; man erkennt, daß sie sich einer Folge von glücklichen Regierungen erfreute. Überhaupt fällt es auf, was in Toskana gleich die öffentlichen Werke, Wege, Brücken für ein schönes grandioses Ansehen haben. Es ist hier alles zugleich tüchtig und reinlich, Gebrauch und Nutzen mit Anmut sind beabsichtigt, überall läßt sich eine belebende Sorgfalt bemerken. Der Staat des Papstes hingegen scheint sich nur zu erhalten, weil ihn die Erde nicht verschlingen will.
(Goethe: Italienische Reise)

Ach, hätte der Dichterfürst doch nur Mut und Zeit gehabt, die wahre Toscana -. den Teutoburger Wald bei Bielefeld – zu sehen, zu erkunden, zu durchforschen. Diese Lieblichkeit, diese Sanftheit der Hügel, diese Blicke zur Hünenburg im Licht der gleißenden Sonne….

BI-Quelle: Marsmännchenlandung missglückt

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Es gab wohl einen heftigen Aufprall eines min. 100 Meter langen Körpers aus Aluminiumbögen, transparentem Deckmaterial und Wasserleitungen. So langsam wächst Gras über die Sache, die damals von Oberbürgermeister David mit den dürren Worten kommentiert wurde: „Ach Gott, das kann vorkommen, wenn Goliath spielt“.

Gesehen hinter den ausgedehnten Treibhausanlagen einer Gärtnerei mit Pflanzenzucht an der B 68 nahe Quelle.

Schäfers Weidewechsel

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Welch wunderbar wandlungsfähige Wesen Politiker sind, zeigt sich zur Zeit in Hamburg, wo Grüne und Schwarze kuscheln, als ob sie schon immer füreinander bestimmt gewesen wären. Glaub´s, wer mag. Auch in Bielefeld gibt es solche Wesen, die die Fahnen wechseln wie andere ihre Hemden. Gabriele Schäfers-Wieneke, 55-jährige Grundschullehrerin, tritt jetzt als Schildescher Delegierte für die CDU an, nachdem sie von 1999 bis 2006 für die SPD im Rat saß und zuletzt den Kulturausschuss leitete. Ich mag nicht glauben, das das jetzt Schildesche mehr dient….

Ochottochott…..

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Sie haben ihn mit 92,31 Prozent endgültig auf den Schild gehoben, den blassen „brillianten“ Verwaltungsfachmann Bernd Landgraf und herzen ihn auf dem NW-Bild wie die Bundes-CDU ihre „Äntschie“, der soeben Mister Bush aus Texas gezeigt hat, wie international Klimaschutzzusagen des US-Präsidenten zu handhaben sind. Genau diese Naivität der Chefin macht sich auch in Bielefelds CDU breit. Prompt tönt es aus dem schwarzen Lager: „Die Vereinbarkeit der Ansprüche von Beruf, Wohnen, Freizeit und Familie lässt sich am besten in der grünen Großstadt in OWL – in Bielefeld – verwirklichen“.Ochottochott mag man da mit den Marktschreiern vom Siegfriedplatz rufen. Aber nach den Oberbürgermeistern Angelika Dopheide (1994 – 1999) und dem jetzigen OB Eberhard David (1999 – bis heute) kanns ja mit der städtischen Träumerei kaum noch tiefer bergab gehen mit der „Metropole der Brachflächen“.

Und der hiesige CDU-Chef Kleinkes, dessen widerliches Gegeneinanderausspielen der Kandidaten Landgraf und Helling offensichtlich im schwarzen Freudentaumel schon wieder vergessen ist, tönt tumb wie meist an SPD-Kandidat Clausen gewandt: „Er strebt nur nach der Macht des Amtes“. Dussel, dat ist ja wohl sowat von legitim. Landgraf nicht? Ach so, es geht um die „Nähe zu den Linken“. Klar, die „Kommunisten“ warten schon in Heepen ummee Ecke. Was sind Politiker doch oft für bescheuerte kleinkarierte Wesen.

Ähmm….

Lesen Sie bitte mal genau und langsam, was die NW online heut schreibt:

HERFORD: Vermisster Vater kehrt zu seiner Familie zurück

Heinz H. las Artikel in der Neuen Westfälischen
Konstanz/Herford (jwl). Mittwochmorgen nahm er den Zug von Herford nach Konstanz: Heinz H., der seit Weihnachten als vermisst gemeldete Familienvater, ist zu seiner Frau Andrea und zu seinen drei Kindern zurückgekehrt, die sich mit der Bitte „Papa,..

Den Zug von Herford nach Konstanz… War es nicht exakt umgekehrt???

Gratwanderung

Wenn man diese Pressemeldung der Stadt Bielefeld liest, gerät man unweigerlich ins Schmunzeln. „Gratwanderung“. Was haben wir uns darunter vorzustellen? Ein geführter Gang durch die Geschichte der Arm. Bielefeld?

Am Samstag, 26. April, startet die VHS in Stieghorst ihre heimatkundlichen Wanderungen mit einer Gratwanderung: Es geht vom Treffpunkt in Lämershagen nach steilem Aufstieg durch dichten Bärlauch, über die höchste Erhebung von Bielefeld, über den Lewenberg zu den Landwehren nahe der „Vier dicken Buchen“. Die Führung übernimmt der Vorsitzende des Vereins für Dorfgeschichte Ubbedissen-Lämershagen e.V., Ernst Friedel Köppe. Treffpunkt ist das Feuerwehr-Gerätehaus in Lämershagen an der an der Lämershagener Straße (nähe Gastwirtschaft Deppe) um 14.30 Uhr.