Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
15
Apr '08

“Weniger schnarchen, besser schlafen”

Auch in Bielefeld ist die VHS eine gern und gut angenommene Institution. Hier die Neuigkeiten:

Ab sofort bietet die VHS Bielefeld wieder ein vielfältiges Angebot an altbewährten und innovativen Kursen an. Zu den klassischen Bereichen gehören zum Beispiel eine umfassende Grund- und Weiterbildung im EDV-Bereich oder das Entdecken exotischer kulinarischer Welten. Genauso verfügbar sind aber auch Kurse, die sich mit aktuellen Themen wie dem Boom von Bioprodukten oder der politischen Lage in Tibet auseinandersetzen.

Verschiedene Sprachen – wie etwa Schwedisch, Spanisch, Niederländisch, Italienisch – können erlernt werden, aber auch Business-English. Der musische Bereich wartet mit Theater, Aktmalerei und verschiedenen Musikangeboten auf. Praktische Hilfen können in Kursen wie “Ich als Mama”, “Pannenhilfe für Frauen” oder “Weniger schnarchen, besser schlafen” eingeholt werden. Gesundheit, Wohlfühlen und Entspannung sind ebenfalls schwerpunktmäßig vertreten mit Angeboten von Yoga-Kursen bis zum Verwöhntag für Frauen. Auch handwerkliches und künstlerisches Geschick kann erlernt und erweitert werden.

Politisches und soziales Engagement zeigt das Programm in seinen Kursen, die sich mit internationalen Länderbeziehungen und Religionen auseinandersetzen. Bewegungshungrige kommen in zahlreichen Tanz- und Sportkursen (unter anderem Street / Hip Hop, Disco-Fox, Nordic Walking) auf ihre Kosten. Und wer sprachgewandter werden möchte kann, einen Moderations- / Präsentations- oder Kommunikationskurs besuchen.

Informationskurse möchten über Neuerungen und Aktuelles aufklären und praktische Hilfen zu verschiedensten Themen wie beispielsweise dem neuen Energiepass für Wohnhäuser anbieten.

Die neuen Kurse finden sich im Programmheft oder unter www.vhs-bielefeld.de.

“Ist das eine Kriegsruine”?

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Nur zwei Minuten Aufenthalt hatte ihr ICE aus Berlin. 2 Minuten, in denen sie endlich ihren Bielefelder Freund auf Bahnsteig 2 ein wenig an der Hand halten, ihn küssen und etwas fragen konnte, was sie bei ihren vielen Durchfahrten BI-Hbf immer sah, aber nicht getraute, zu hinterfragen. “Duhu? Sag mal, das da hinten” , der Finger zeigte gen nicht fertig gebauter Seite der Hauptpost an der Naharyastraße, “ist das eine Kriegsruine?”. Er konnte nicht mehr antworten, die Weiterfahrt stand unmittelbar bevor. “Demnächst, Schatz”, schrie er noch in den Luftzug des von Bielefeld immer schneller davoneilenden ICE. Es sah aus, als ob er so schnell wie möglich aus der Metropole fliehen wollte.

Er wird gut daran tun, das Geheimnis niemals zu lüften. Die “Kriegsruine” ist eines der vielen Denkmäler des Bielefelder Rathauskampfes gegen eine schönere Innenstadt.

Sag keiner, diese Stadt sei nicht farbig

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Unweit jener Stätte an der Herforder Straße, wo gegenüber einem Autohaus mit französischen Kaleschen ein Markt für Tiernahrung liegt, hat ein Malerbetrieb ein wenig Farbe in die graue Stadt gebracht und eine Hauswand verschönert. Würde BI an vielen Ecken gut tun.

Wandeln im Neuen Bahnhofsviertel

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12.15 Uhr im Neuen Bahnhofsviertel Bielefeld. Ein leichter Wind weht durch die lange Gasse, hier und da Schmutzeckchen bildend. Die Weihnachtskugeln schaukeln im sanften Zug. Gehören wohl zur Inszenierung. Die Legoarchitektur aus dem Hause Goldbeckchen sieht an diesem Mittag nur wenige Menschen. In den Restaurants gähnende Leere, soweit sie überhaupt geöffnet haben. In der Tür zu Goldbeckchens Baubetreuungsbüro streiten sich halblaut zwei smarte Typen. Worüber, erfährt man nicht.

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Von irgendwoher dudelt leise der alte Pink-Floyd-Hit: “Wish you where here” von 1975. Das Rybeye-Steak kostet 17,50. Beilagen wählbar. Bunte, neue Baukastenwelt gegenüber dem schönsten Bahnhof des deutschen Westens. So leer wie vieles in dieser Stadt. Und doch schon so angeschmuddelt wie viele Ecken unter der Sparrenburg. Den Jungs von Nokia muß es wohl gefallen haben, als sie ihre rumänische Butze bei Goldbeckchen in Ummeln orderten.

Arm. BI trauen sie mehr zu ……

Stand einer Umfrage der “Süddeutschen Zeitung” von heute zum Thema “Wer steigt aus der Fußball-Bundesliga” ab?

Zwischenstand

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4% Karlsruher SC
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20% MSV Duisburg
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15% Hansa Rostock
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2% VfL Wolfsburg
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2% Eintracht Frankfurt
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26% Energie Cottbus
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11% Arminia Bielefeld
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2% VfL Bochum
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9% 1. FC Nürnberg
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8% Hertha BSC Berlin

Abgegebene Stimmen: 3126

Luigi streitet es ab

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“Ich wars nicht. Ich hab den nicht gewählt”, sagt der Pizzabäcker unseres Vertrauens mit zum Himmel erhobenem neapolitanischem Augenaufschlag. Glauben wir ihm. Aber genügend haben ihn schon wieder gewählt, den kleinen cholerischen Mann auf den hohen Hacken. Offensichtlich machen Betrug, Beschiss, Gaunerei sexy. Oder? Staunen wir also weiter über diese “Große römische Oper”. Hätten sie statt “Erneute Wahl” lieber “Un Ballo in Maschera” gegeben und Berlusconi die Hauptrolle, wärs ein tragisches Ereignis gewesen. So aber gibts bald wieder “Gesetze á la Berlusconi”. Ganz so weit sind wir in Deutschland tatsächlich noch nicht ……

1 + 1 = 3

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Die ältere Bielefelder Generation versteht ja das Westfälisch-Bielefeldische Sprachgemisch noch gut. Beispiel:

Stolze Mutter eines mathematikbegabten Sohnes:”Unser Äawin wird ssicher mal Professor. Der kann so chut rechen. Und das mit das Deutsche – das läan ich´n denn!”.

Es gibt so einige in der Metropole, bei denen 1 +1 = 3 ist. Aber chuut Deutsch können se.